Mehr Geld für Köche und Kellner

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Fürs Servieren gibt es mehr Geld: Jetzt und im Sommer kommenden Jahres wreden die Löhne angehoben. (Foto: NGG Ruhrgebiet)

Den Gruß aus der Küche kennt man als kleine Vorspeise, als Appetitanreger. Jetzt gibt es einen Nachschlag anderer Art: Die 700 Beschäftigten des Hotel- und Gaststättengewerbes in Herne bekommen mit der Mai-Abrechnung erstmals drei Prozent mehr Lohn. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Ruhrgebiet mit.

Von der Köchin bis zum Kellner, von der Hotelfachfrau an der Rezeption oder in der Zimmerreservierung bis zum Nachtportier – alle Beschäftigten der Branche profitieren davon, so die NGG. „Ein Koch, der ein Jahr Berufserfahrung hat und in Vollzeit arbeitet, hat jetzt 82 Euro mehr im Portemonnaie“, sagt Yvonne Sachtje. Ab Sommer nächsten Jahres gebe es dann noch einmal 2,8 Prozent zusätzlich.

Die Geschäftsführerin der NGG Ruhrgebiet spricht von einem „richtig guten Tarifabschluss", der den Gastro-Beschäftigten deutlich mehr Geld bringt und die Jobs in Gaststätten, Restaurants und Hotels damit auch erheblich attraktiver macht. Es sei der NGG gelungen, den Arbeitgebern der Branche deutlich zu machen, dass sie ordentlich etwas oben drauf legen müssen, um die Fachkräfte zu halten. Die NGG habe es zudem geschafft, einen höheren Mindestlohn für die heimische Branche am Verhandlungstisch durchzusetzen: „Dieser liegt bei 9 Euro pro Stunde – und damit 50 Cent über dem gesetzlichen Mindestlohn“, so Sachtje.

Die NGG Ruhrgebiet appelliert an die Beschäftigten des Hotel- und Gaststättengewerbes in Herne, ihre Lohnabrechnung für den Mai genau zu prüfen. Wer dabei Hilfe oder Rat braucht, kann sich an die NGG-Geschäftsstelle in Oberhausen wenden. Diese ist unter der Telefonnummer 0208/3058220 erreichbar.

Quelle: NGG Ruhrgebiet
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