Meilenstein modernster Logistik

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Inspizierten das Gelände: Joachim Grollmann, Christian Schweckhorst, Nils Gerdemann, Michael Groschek, Hans Walter Klein, Thomas und Pia Duvenbeck, Frank Dudda, Franz-Josef Peveling, Ulrich Luh (von links). (Foto: Frank Dieper/Stadt Herne)

Ein Meilenstein moderner Automotive-Logistik soll die neue Niederlassung von Duvenbeck werden. Mehr als 400 Arbeitsplätze kommen nach Herne, da das Bocholter Logistik-Unternehmen sowohl eine Logistik-Halle als auch seinen Verwaltungssitz im Gewerbegebiet Schloss Grimberg bauen lässt.

Die Firma Harpen Immobilien hat das ehemalige Wanit-Gelände an der Schloßstraße jetzt von der Stadt gekauft. Sie lässt dort durch die Firma Goldbeck West eine Logistik-Halle und Bürogebäude errichten, in die die Duvenbeck-Gruppe einziehen wird. Schon im Sommer kommenden Jahres möchte Duvenbeck dort den Betrieb aufnehmen und Transporte für die Automobilindustrie abwickeln. Die Logistikanlage soll 25000 Quadratmeter Hallenfläche bieten und zwölf Meter hoch werden. Außerdem kommen 2200 Quadratmeter Büroräume hinzu. „Diese Ansiedlung ist Teil einer glänzenden Perlenkette, die sich quer durchs Ruhrgebiet“, findet NRW-Verkehrsminister Michael Groschek.

Die Entscheidung für Herne hatte mehrere Gründe, so Thomas Duvenbeck, Geschäftsführender Gesellschafter der Thomas Duvenbeck Holding: „Herne hat eine hervorragende Infrastruktur: Die Stadt bietet Anschluss an den intermodalen Verkehr“, also an verschiedene Verkehrsmittel. Das Gelände liegt direkt an der Autobahn 42, am Rhein-Herne-Kanal und nah am Hafen Grimberg sowie einer Bahntrasse. So kann der Logistiker Güter mit verschiedenen Verkehrsmitteln transportieren und damit auch die Umwelt schützen.

Zudem braucht die Firma Platz zum Wachsen: Seit 1992 hat sich die Zahl der Mitarbeiter von 50 auf mehr als 5100 erhöht. Am Standort Herne sollen nun die Niederlassungen in Duisburg und Bochum zusammengelegt werden, aber auch neue Arbeitsplätze entstehen. Die Stadt profitiert auch an anderer Stelle vom Verkauf, erklärte Oberbürgermeister Frank Dudda: „Durch die Veräußerung dieses Geländes bekommen wir Mittel, um an anderen Stellen etwas zu schaffen.“

Rund 30 Millionen Euro will die Harpen Immobilien in den Bau investieren. Geschäftsführer Franz-Josef Peveling ist optimistisch: „Wir machen einen fliegenden Start. Die Baugenehmigung ist bereits in Arbeit, der Bauantrag ist gestellt. Hier sind Unternehmer, die nicht in Risiken, sondern in Chancen denken.“

Die Zusammenarbeit der Firmen Duvenbeck und Harpen mit der Stadt schildern die Beteiligten durchweg positiv. „Hier wurde wirklich hart verhandelt“, erklärt Dudda. Auch Thomas Duvenbeck fühlt sich mit seiner Firma willkommen: „Wir sind gewollt. Wären wir von der Stadt nicht gewollt, wären wir nicht hierhergekommen."

Quelle: Presseamt Stadt Herne
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