Neue Hoffnung für den FC Marokko

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Eigentlich sollte sie am Mittwoch (10. Juni) ab 9.15 Uhr vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen verhandelt werden: Die Klage des FC Marokko gegen die Stadt Herne, die den Sportverein als einzigen von sechs Vereinen bei der Vergabe der Nutzung der erneuerten Sportanlage in Horsthausen abgewiesen hatte. Doch dann kam alles ganz anders.
Nach dem Wegfall der Sportanlagen an der Nordstraße bzw. Jürgenshof hatten sich Fortuna Herne, DJK Falkenhorst, SpVgg. Horsthausen, DJK Elpeshof, SV Rot-Weiß Türkspor und der FC Marokko um die Nutzungsrechte der erneuerten und vergrößerten Anlage in Horsthausen beworben.

Von Helge Kondring


Die Vergabekommission hatte fünf Clubs akzeptiert und den FC Marokko abgewiesen. Der Verein mit seinem Vorsitzenden Mokhtari erhob daraufhin mit Rechtsanwalt Dr. Stüber Klage vor der Kammer für kommunales Verfassungsrecht am Verwaltungsgericht Gelsenkirchen.
Zwei Tage vor dem Termin hob nun die von Justiziarin Barbara Schulte-Heinrichs vertretene Stadt den ablehnenden Bescheid wieder auf und verpflichtete sich, über alle sechs Bewerbungen erneut zu entscheiden.
Möglicherweise hatte die Kommission nicht berücksichtigt, dass die DJK Elpeshof nur noch eine Seniorenmannschaft unterhält, oder aber das Gericht hatte im Vorfeld vergeblich nach der „Ermächtigungsgrundlage“ für die Bildung der Vergabe-Kommission gesucht. (AZ 15 K 3567/13)
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