Neue Wirtschaftskraft und Internationalität

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Oberbürgermeister Frank Dudda empfing die Chinesen am Rathaus. (Foto: Thomas Schmidt/Stadt Herne)

Mit allen Ehren wurde am Donnerstag eine Delegation aus der chinesischen Provinz Jiangsu von Oberbürgermeister Frank Dudda im Rathaus empfangen. „Wir kommen mit dem Ziel zu Ihnen, unsere Zusammenarbeit mit Herne zu verfestigen“, bedankte sich Xingshi Yang für den herzlichen Empfang.

Der hochrangige Parteifunktionär sowie Vertreter der Hafengesellschaft aus Lianyungang und weitere Politiker hatten sich aus der 77 Millionen Einwohner zählenden Provinz auf den Weg nach Herne gemacht, um sich den Endpunkt jener Route aus der Nähe anzuschauen, die ein Containerzug einige Wochen zuvor erstmals aufgenommen hatte.

Auf den Pfaden der alten Seidenstraße, zwischen dem am Pazifik gelegenen Hafen Lianyungang und dem Herner Containerterminal, soll es in Zukunft regelmäßigen Warenverkehr geben. „Deutschland ist Chinas viertgrößter Geschäftspartner weltweit“, konstatierte Xingshi Yang, der dem Logistikstandort Herne im Zuge einer Europareise einen Besuch abstattete.

Im Gepäck hatte er neben einem Gastgeschenk für den Oberbürgermeister auch beeindruckende Fakten: „Lianyungang ist ein wichtiger Verkehrsknoten in China. Rund 5,3 Millionen Menschen leben hier auf einer Fläche von 7500 Quadratkilometern. Der Hafen erreicht 150 Staaten und 1000 Häfen. Deutschland ist ein wichtiger Partner.“

Nach dem Besuch im Rathaus, wo die Delegation von Oberbürgermeister Dudda in vollem Ornat samt Amtskette empfangen wurde, ging es nach einem kurzem Abstecher ins Parkrestaurant schließlich zum Containerterminal der WHE am Rhein-Herne-Kanal, wo eine Absichtserklärung über die zukünftige Kooperation unterzeichnet wurde.

Hernes erster Bürger freute sich über den hohen Besuch und nannte die junge wirtschaftliche Kooperation zwischen der Lianyungang Port Holdings Group einen ganz besonderen Erfolg. „Von der neuen Zugverbindung und der Kooperation mit KTZ Express aus Kasachstan, der Lianyungang Port Group sowie dem Container Terminal Herne profitieren China und Kasachstan, aber auch Deutschland, das Ruhrgebiet und im Speziellen Herne als Zielort im Zentrum der Metropole Ruhr. Mit der Direktverbindung ans Gelbe Meer gewinnen wir in Herne ganz neue Wirtschaftskraft und Internationalität“, betonte der Oberbürgermeister, der sich sehr über die Einladung zu einem Gegenbesuch freute.

Quelle: Presseamt Stadt Herne
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