Reaktion auf Terror von Berlin

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Die Sicherheitsmaßnahmen rund um die Weihnachtsmärkte werden kurzfristig verstärkt. (Foto: Arne Pöhnert)

Neben den polizeilichen Maßnahmen hat auch die Stadt Herne als Folge aus den Vorfällen auf dem Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche ergänzende bauliche Maßnahmen ergriffen.

In Abstimmung mit Polizei und Feuerwehr werden Betonpoller um die Märkte am Robert-Brauner-Platz in Herne-Mitte und an der Christuskirche in Wanne durch die Stadt aufgestellt. In Wanne erfolgt dies auf der Hauptstraße nördlich und südlich des Platzes an der Christuskirche. In Herne-Mitte werden sie rund um den Markt am Robert-Brauner-Platz an den Zuwegungen von der Viktor-Reuter-Straße, der südlichen Bahnhofstraße sowie am ehemaligen Hertie-Gebäude und an der Zufahrt von der Mont-Cenis-Straße auf die Bahnhofstraße platziert.

Die Marktbeschicker haben dem Ausrichter des Markts in Herne-Mitte mitgeteilt, dass sie keinen Anlass sehen, den Markt vorzeitig zu verlassen. Heute um 18 Uhr soll dort jedoch für eine Schweigeminute die Musik verstummen. Vor dem Rathaus und an anderen öffentlichen Gebäuden sind die Fahnen als Zeichen der Trauer um die Opfer von Berlin auf Halbmast gesetzt.

Auch in anderen Ruhrgebietsstädten wurden die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt. So haben die Oberbürgermeister der Städte Mülheim und Essen in einer Telefonkonferenz mit dem Polizeipräsidenten für Mülheim und Essen, Frank Richter, weitere Sicherheitsdetails abgestimmt. Auch in diesen beiden Städten wird die Polizeipräsenz erhöht.

NRW-Innenminister Ralf Jäger teilte mit, dass die Polizei noch in der Nacht nach dem Anschlag mehr Sicherheitsmaßnahmen veranlasst hatte. Wo erforderlich, kontrollieren Doppelstreifen Weihnachtsmärkte und andere Großveranstaltungen. Die Beamten tragen schusssichere Westen und Maschinenpistolen. In enger Absprache mit den Kommunen und Veranstaltern werde außerdem geprüft, wo ergänzende technische Vorkehrungen verhindern können, dass Fahrzeuge als Waffen gegen Menschenansammlungen missbraucht werden.

Quellen: Presseamt Stadt Herne/Informationsdienst Ruhr
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