Schmalhorst übernimmt Agentur für Arbeit

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„Qualifizierung bleibt nach wie vor das A und O für den Eintritt in den Arbeitsmarkt", sagt Regine Schmalhorst. (Foto: Archiv Wochenblatt)

Zum Jahreswechsel besetzte Regine Schmalhorst ihren Posten in der Bochumer Arbeitsagentur. Die neue Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit hat sich einiges auf die Fahnen geschrieben: „Ich bin guter Dinge, dass wir die Herausforderungen im neuen Jahr weiter gut meistern können."

Die Grundsteine seien bereits gelegt worden. Mit dem Integration Point und den Jugendberufsagenturen habe die Agentur für Arbeit bessere Möglichkeiten in der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit unter jungen und geflüchteten Menschen. Schmalhorst: "Wir werden sicher weitere Schritte gehen, unsere Arbeit zu verbessern. Beratung wird ein immer wichtigeres Thema, und das sowohl mit Blick auf Arbeitnehmer wie auch auf Arbeitgeber.“

Schmalhorst betont, wie sehr der veränderte Arbeitsmarkt und die Nachfrage nach mehr Fachkräften auch die Arbeit in der Agentur verändert haben: „Qualifizierung bleibt nach wie vor das A und O für den Eintritt in den Arbeitsmarkt und für viele der Schlüssel zum Erfolg. Sowohl die Arbeitgeber als auch wir müssen lernen, bei der Stellenbesetzung über gängige Abschlüsse und Qualifizierungen hinaus zu denken."

Die Gruppe der geflüchteten Menschen erfordere ein breit gefächertes Wissen über unterschiedliche Kulturen und Länder. Beratung könne die Agentur für Arbeit in acht Sprachen abdecken. Damit sei sie gut aufgestellt. Schmalhorst: "Wir haben nun die Möglichkeit, ganz neue Talente zu entdecken oder zu schmieden, denn eines ist sicher: Wir werden zukünftig mehr Fachkräfte benötigen, als Deutschland alleine bieten kann.“
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