Solar-Kataster erfasst auch Herne

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Vorbildlich gelöst: das Photovoltaik-Dach der Akademie Mont-Cenis. (Foto: Thomas Schmidt/Stadt Herne)

Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat ein Solardachkataster für die Region aufgestellt. Durch dieses flächendeckende Angebot kann auch für Herne unkompliziert ermittelt werden, welche Dächer für eine umweltfreundliche Stromproduktion in Frage kommen.

Die Auswertung des Katasters durch den RVR hat ein großes Potenzial ergeben: Rund eine Millionen Gebäude sind für die Nutzung der Sonnenenergie geeignet, also fast jedes zweite Dach in der Metropole Ruhr. Wenn alle diese Flächen in Zukunft genutzt würden, könnte umgerechnet der Strombedarf von mehr als sieben Millionen Einwohnern gedeckt werden. Mehr als fünf Millionen Tonnen CO2 würden eingespart.

Umweltdezernent Karlheinz Friedrichs: „In Herne stehen etwa 65000 Gebäude. Wenn wir es schaffen, einen Teil dieses Potenzials zu aktivieren, können wir einen erheblichen Teil unserer Klimaschutzziele erreichen. Gleichzeitig würden Handwerksunternehmen in diesem Bereich unterstützt.“

Die Stadt wird das Solardachkataster auf ihrer Internetseite für den Raum Herne in Kürze einbinden und die Anwendung bei der nächsten Sitzung des Umweltausschusses präsentieren. Die Daten für das flächendeckende Solardachkataster stellen der RVR, das Geonetzwerk Metropole Ruhr und das Land auf Basis von Befliegungsdaten zur Verfügung. Weiterer Projektpartner ist das Dortmunder Unternehmen Tetraeder Solar.

Bürger, Wohnungsgesellschaften und Bürgerenergie-Genossenschaften im Ruhrgebiet können dieses Angebot online nutzen.

Quelle: Presseamt Stadt Herne
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