Teilerfolg gegen den Schwerverkehr

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Streitpunkt Kreisverkehr: Die CDU sieht eine Überlastung durch zu viele Lastwagen. (Foto: Archiv Wochenblatt)

Die CDU begrüßt, dass nun wohl doch keine LKW-Kolonnen durch den Stadtteil Eickel fahren werden. Dieses Versprechen habe nach vorliegenden Informationen der Vorstand der Emschergenossenschaft abgegeben, so die CDU.

„Wir werden die Emschergenossenschaft an ihren Taten messen, sind aber optimistisch, dass unsere Proteste und die zahlreichen Beschwerden der Bürger dauerhaft Früchte tragen werden“, betonte der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Bezirk Eickel, Andreas Barzik. Für die ursprüngliche Absicht fand er deutliche Worte: „Es war ein geplanter Schildbürgerstreich, dass Baustellenfahrzeuge das Herner Stadtgebiet durchfahren sollten.“

Die CDU-Fraktion hatte in mehreren Sitzungen der Bezirksvertretung, unterstützt durch sämtliche Bezirksverordnete, deutlich gemacht, dass dieser Plan in keinster Weise politisch gewollt ist. „Jetzt können wir einen Teilerfolg vermelden“, so Barzik.

„Ein kleiner Wer­muts­trop­fen bleibt allerdings: Der Kreisverkehr an der Hordeler Straße wird wie geplant für den Baustellenverkehr geöffnet." Damit werde Eickel bereits ab diesem Monat durch die provisorische Öffnung des Kreisverkehrs für Lkw mit zusätzlichen Verkehrsbelastungen zu kämpfen haben. "Allerdings werden die Lkw direkt auf die Riemker Straße Richtung Dorstener Straße auf Bochumer Stadtgebiet geleitet“, erklärt Barzik abschließend. Insgesamt werde hier nach Auffassung der CDU von der Emschergenossenschaft allerdings ein deutlich akzeptablerer Weg als der ursprünglich geplante eingeschlagen.
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Bernfried Obst aus Herne | 20.03.2017 | 09:12  
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