Vorreiter für das Ruhrgebiet

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Breit aufgestellt: Für die "In Charge"-Initiative gibt es einen Schulterschluss zwischen Politik, Wirtschaft, Kirchen und Bildungsinstitutionen. (Foto: Stadt Bochum)

Das mittlere Ruhrgebiet mit den Städten Bochum, Herne, Witten und Hattingen übernimmt eine Vorreiterrolle beim Mentoren-Programm „In Charge“ für Flüchtlinge mit Asyl-Status oder einer realistischen Bleibe-Perspektive.

Ein breites Bündnis der vier Städte, der Ruhr-Universität Bochum, der Hochschule Bochum, der Unternehmensverbände, der Kreishandwerkerschaften, der Gewerkschaften, der Arbeitsagentur Bochum, der Jobcenter in Bochum und Herne sowie der großen christlichen Kirchen und der Arbeitsgemeinschaft Bochumer Moscheen stellt sich hinter eine entsprechende Initiative der IHK (Industrie- und Handelskammer) Mittleres Ruhrgebiet. „Wir alle möchten mit unserem gemeinsamen Aufruf die Idee von ,In Charge' in alle Unternehmen der Region tragen: Wir suchen Mitarbeiter, die sich auf freiwilliger Basis als Mentoren engagieren möchten, um Flüchtlinge bei ihren ersten Schritten in Richtung Ausbildung und Job an die Hand zu nehmen. Das ist für mich gelebte Integration“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Eric Weik.

Der Verein „In Charge“ geht von dem Grundgedanken aus, dass eine wirkliche Integration der Flüchtlinge nur über eine Berufstätigkeit gelingen kann. Aber um die Menschen an den Arbeitsmarkt heranzuführen, ist nicht nur die Vermittlung von Deutsch-Kenntnissen und Qualifikationen, sondern auch das Vertrautmachen mit der deutschen Kultur und der Arbeitswelt wichtig, ganz zu schweigen von der Unterstützung bei Behördengängen. Dafür werden Mitarbeiter in den Unternehmen gesucht, die sich freiwillig für die Dauer von zwölf Wochen als Mentoren zur Verfügung stellen.

Die Hauptaufgabe der Agentur für Arbeit besteht darin, Flüchtlinge anzusprechen und ein Profil zu erstellen. Der Verein übernimmt dann die Aufgabe, Mentoren und Flüchtlinge zusammenzubringen, die in Bezug auf Beruf, Ausbildung oder Talente zusammenpassen. Sie treffen bei einer Kennenlern-Veranstaltung, die in der IHK stattfinden soll, erstmals zusammen.

Interessierte können sich ab sofort online registrieren lassen.

Quelle: IHK Mittleres Ruhrgebiet
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