Wie läuft's in der Schule?

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Schule soll Spaß machen? Viele Jugendliche sehen das anders, klagen über physische und psychische Belastungen. (Foto: Archiv Wochenblatt)

Kurz vor der Landtagswahl werden Vertreter der Parteien gleich zweimal in Herne herausgefordert, Antworten ihrer Parteien zu den drängendsten bildungspolitischen Fragen zu geben.

Bei der ersten Veranstaltung am Mittwoch, 22. März, lädt die Schülervertretung (SV) der Erich-Fried-Gesamtschule ab 16 Uhr Vertreter von sechs Parteien zu einer Podiumsdiskussion vor Schülervertretern aller weiterführenden Schulen in Herne zu sich in die Aula an der Grabenstraße 14 ein. Dort werden die Politiker sich den drängendsten Fragen der Schüler stellen. Ausgangspunkt wird eine Umfrage der SV zum Befinden von Schülern sein.

Zum Hintergrund: Viele Jugendliche klagen über physische und psychische Belastungen sowie Mangel an Freizeit. Die meisten Schüler assoziieren negative Gefühle mit der Schule. Oft genannt werden Überforderung, Angst oder Druck. Positive Empfindungen tauchen nur auf im Zusammenhang mit außerunterrichtlichen Faktoren wie Freunden, Pausen oder Ausflügen auf. An einer entsprechenden Umfrage durch Schüler der Erich-Fried-Gesamtschule beteiligten sich mehr als 1000 Jugendliche aus der Region.

Am selben Tag lädt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Politiker und Öffentlichkeit ins Kulturzentrum ein. In Raum 64 werden ab 18.30 Uhr die bildungspolitischen Vorstellungen der Parteien diskutiert. Hier dürften zum Beispiel kritische Fragen zu Gelingensbedingungen der Inklusion, der Beschulung, Betreuung und Begleitung von Seiteneinsteigerkindern, G8/G9, Folgen des Lehrermangels oder widersprüchliche Setzungen im Schulsystem im Zentrum der Diskussion stehen.

Eingeladen sind diese Politiker: Alexander Vogt (SPD), Dirk Schmidt (CDU), Michael Musbach (CDU), Raoul Roßbach (Bündnis 90/Die Grünen), Thomas Nückel (FDP), Daniel Kleibömer (Die Linke) und Monika Pieper (Piraten).
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