Bau-Branche sucht noch Auszubildende

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Heute klicken – und morgen vielleicht schon Bau-Azubi sein: Bei Online-Jobbörsen gibt es noch Ausbildungsplätze auf dem Bau. (Foto: IG BAU)

Auf dem Bau geht noch was: Die Branche bietet noch offene Ausbildungsplätze. In ganz Nordrhein-Westfalen sind fast 1000 unbesetzte Lehrstellen in der Bauwirtschaft registriert. Darauf hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt hingewiesen.

Das Ausbildungsjahr hat gerade erst begonnen. Wer sich rasch entscheidet, hat die Chance, kurzfristig mit einer Ausbildung zu starten. Auszubildende in der Baubranche erhalten eine überdurchschnittliche Vergütung. Von 755 Euro pro Monat im ersten Lehrjahr steigt der Verdienst eines angehenden Maurers, Straßenbauers oder Zimmerers auf 1400 Euro brutto. Heinz Wessendorf, Vorsitzender im IG-Bezirk Dortmund/Bochum verweist darauf, dass der Verdienst im kommenden Sommer steigen werde.

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt appelliert an Bauunternehmer in Herne, bei der Auswahl des Nachwuchses nicht nur auf Schulabschlüsse und Zeugnisnoten zu schielen. „Es ist wichtig, auch jungen Menschen eine Chance zu geben, die keine Musterschüler waren, aber bereitwillig ins Berufsleben starten wollen“, so Wessendorf. Immerhin seien bei der Arbeitsagentur noch 15 Bewerber in Herne gemeldet, die bislang vergeblich versucht hätten, einen Ausbildungsplatz im Hoch- oder Tiefbau zu bekommen.

In ganz Nordrhein-Westfalen seien rund 510 Bewerber noch auf der Suche nach einem Jobstart auf dem Bau. Wer sich gezielt über einen Berufseinstieg in die Baubranche informieren will, der kann sich – über das Angebot der Arbeitsagentur hinaus – auf der Jobbörse der Sozialkassen der Bauwirtschaft umsehen.

Quelle: Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt
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