EvK Herne dreht Sicherheitsfilm

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Ganz wichtig: Händewaschen (Foto: EvK)
Herne: EvK |

Ob mangelnde Hygiene, Verwechslungen oder Datenschutz – viele Patienten machen sich Sorgen, dass während ihres Krankenhausaufenthaltes etwas schief laufen könnte.

Doch die Ev. Krankenhausgemeinschaft hat in ihren Kliniken seit 2007 ein umfangreiches Risikomanagement eingerichtet, das mit großer Sorgfalt schon im Vorfeld von möglichen Zwischenfällen Fehlerquellen aufspürt, um sie von vornherein auszuschließen. Im Klinikalltag ist dadurch ein feinmaschiges Sicherheitssystem entstanden, das jetzt in einem Patientensicherheitsfilm festgehalten wurde.

„Wir betrachten den Film als wichtiges Mittel, um darzustellen, wie es in den Bereichen des Krankenhauses zugeht, in die der Patient normalerweise keinen Einblick hat, wie zum Beispiel im OP oder in der Zentralsterilisation“, erklärt Heinz-Werner Bitter, Geschäftsführer der Ev. Krankenhausgemeinschaft. In dem Film könne der Patient mit eigenen Augen sehen, was alles getan werde, um ihm optimale Sicherheitsbedingungen zu bieten.

Arbeitsabläufe transparent machen

Erstmals präsentiert wurde der Film bei einer Veranstaltung der Evangelischen Krankenhausgemeinschaft Herne | Castrop-Rauxel, die sich mit dem Thema „Klinisches Risikomanagement aus der Sicht des Patienten“ befasste.

Referent war Dr. Peter Gausmann, dessen Gesellschaft für Risiko-Beratung die Krankenhausgemeinschaft unterstützt bei der Untersuchung von potentiellen Gefahrenbereichen für Patienten und Mitarbeitende in den Kliniken. Dr. Gaussmann stellte in seinem Vortrag heraus, wie wichtig es sei, dem Patienten die verschiedenen Arbeitsabläufe im Krankenhaus so transparent zu machen, dass dieser stets weiß, welche Maßnahmen ergriffen werden, um seine Sicherheit zu gewährleisten.

Der Patientensicherheitsfilm ist auf der Homepage der Evangelischen Krankenhausgemeinschaft abrufbar unter:http://www.evkhg-herne.de/index.php?id=601
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