Gesundheitskonferenz neu aufgelegt

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Lisa Binse organisierte die erste Konferenz. (Foto: Michael Paternoga/Stadt Herne)

Die Herner Gesundheitskonferenz hat bereits Tradition. Die 28-jährige Erfolgsgeschichte soll nun fortgeführt werden, aber etwas modifiziert.

Neu ist nicht nur, dass Prävention ein wichtiger Bestandteil der Konferenz ist: Es wird neben dem neuen Namen Kommunale Präventions- und Gesundheitskonferenz (KPGK) auch eine neue Geschäftsordnung geben. Getagt wird ab sofort zwei Mal im Jahr. Dafür sind die Veranstaltungen nicht mehr öffentlich, eingeladen wird ein fester Personenkreis aus gewählten Vertretern aus Institutionen und bürgerschaftlichen Gremien sowie Fachkräften. Für die Beteiligung der Bürger soll es weitere Formate geben.

Im Rahmen der KPGK arbeiten gesundheits- und präventionsrelevante Akteure zusammen, um gemeinsam die Lebensqualität aller Herner zu verbessern. „Die Mischung von Fachleuten, die hier zusammenkommen, ist beeindruckend“, sagte Oberbürgermeister Frank Dudda bei der Eröffnung der ersten Sitzung. In einem kurzen Rückblick zeigte Johannes Chudziak, Dezernent für Soziales, Gesundheit, Öffentliche Ordnung und Sport, die bisherigen Erfolge der Herner Gesundheitskonferenz auf.

Dennis Neumann von der städtischen Stabsstelle „Zukunft der Gesellschaft“ führte in das Thema Prävention ein und fasste die Aufgabe der KPGK zusammen: „Es geht darum, die Grundlagen zu legen, damit Menschen auch in Zukunft gut in Herne leben können.“

Auch Lisa Binse vom städtischen Fachbereich Gesundheit, Geschäftsstelle der Kommunalen Präventions- und Gesundheitskonferenz, freute sich über den Neustart der Konferenz und besprach mit den etwa 40 Teilnehmern die neue Geschäftsordnung. „Die Mitglieder der Konferenz werden auch in Zukunft Handlungsempfehlungen vorbereiten, Versorgungsdefizite benennen und Ziele formulieren“, so Binse, die die Veranstaltung organisierte.

Binse ist froh über das große Interesse an der Präventions- und Gesundheitskonferenz. „Die Zusammenarbeit war konstruktiv und wir konnten die ersten Themenbereiche identifizieren“, so Binse. Arbeitslosigkeit und Gesundheit ist beispielsweise ein Thema, dass zeitnah behandelt werden soll. Die kommende Sitzung wird im Dezember oder Januar stattfinden.

Quelle: Presseamt Stadt Herne
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