Gutes Essen, gute Arbeit

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Vielfältige Möglichkeiten bietet die Ernährungsindustrie. Die Spannbreite reicht von der Laborantin bis zum Industriemeister. (Foto: NGG)

Gute Arbeit rund ums Essen und Trinken: Mit 800 Beschäftigten in Herne ist die Ernährungsindustrie nicht nur ein wichtiger regionaler Wirtschaftsfaktor, die Branche bietet auch solide Job-Perspektiven.

Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) zum Start des neuen Ausbildungsjahrs hingewiesen. Von der Getränke-Laborantin über den Industriekaufmann bis hin zum Süßwarentechnologen wartet die Lebensmittelwirtschaft mit verschiedensten Berufen auf. Außerdem verdienen Auszubildende dort überdurchschnittlich gut. "Sie haben beste Chancen, später vom Betrieb übernommen zu werden", sagt Yvonne Sachtje von der NGG Ruhrgebiet.

Die Ernährungsbranche habe sich in den vergangenen Jahren auch in Herne stark modernisiert, so die Gewerkschafterin. "Eine Fachkraft für Lebensmitteltechnik hat es heute nicht nur mit Backwaren oder Milch zu tun. Sondern genauso mit Anlagensteuerung und Produktentwicklung", betont Sachtje. Die Digitalisierung sei in der Lebensmittelindustrie in vollem Gange – und mache die Branche etwa für Mechatroniker zu einem spannenden Arbeitsfeld.

Die Vergütungen liegen je nach Branche zwischen 671 Euro im ersten und 1103 Euro im dritten Ausbildungsjahr. Eine Fachkraft für Lebensmitteltechnik kommt nach der Ausbildung auf rund 2700 Euro pro Monat. Aber nicht nur das: "Die NGG hat in allen Tarifverträgen für die Ernährungsindustrie ein ordentliches Urlaubs- und Weihnachtsgeld festgeschrieben. Außerdem zahlt der Chef in die tarifliche Altersvorsorge ein", erklärt die Gewerkschafterin.

Hinzu komme, dass die Ausbildung überbetrieblich sei. Wer zum Beispiel als Industriemechaniker in einer Brauerei gelernt habe, kenne sich nicht nur mit Hopfen und Malz aus. Er habe auch das nötige Know-How, um in der Fleischverarbeitung oder in der Zuckerindustrie zu arbeiten. "Auf der Karriere-Leiter kann er es dann bis zum Industriemeister bringen", so Sachtje.

Quelle: Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten
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