Herzaktionstag im Marienhospital

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Das Referenten-Team um Hans-Joachim Trappe (Vierter von links) in formierte rund um das Thema "Herz unter Stress" (von links): Dr. Martin Christ, Jan-Peter Röing, Dr. Martin Grett, Dr. Holger Wißuwa und Ralf Konczak von der Feuerwehr. (Foto: St. Elisabeth-Gruppe)

Was tun wenn das Herz unter Stress steht? Antworten auf diese Frage suchten die Teilnehmer an einem Aktionstag im Marienhospital. Mehr als 250 Besucher nutzten die Gelegenheit, sich im Interesse ihrer eigenen Gesundheit zu informieren.

Auf dem Programm standen unter anderem Rundgänge durch die Ambulanz des Krankenhauses und Vorträge über die Behandlungsmöglichkeiten von Herzerkrankungen. Einen besonderen Höhepunkt bot die Live-Übertragung einer Herzkatheter-Untersuchung aus. Die Patientenveranstaltung bildete den letzten Programmpunkt des Jubiläumsjahres: Die Kardiologie des Marienhospital feiert 2016 ihr 20-jähriges Bestehen.

Experten der Kardiologie standen bereit, um interessierten Besuchern verschiedene Behandlungstechniken zu erläutern. Dazu zählten zum Beispiel Mitraclip und TAVI. Ersteres wird bei mittlerer und schwerer Undichtigkeit der Mitralklappe angewendet. Die Mitralklappe dient als wichtiges Ventil innerhalb des Herzens. Die Abkürzung TAVI bezeichnet einen transfemoralen kathetergestützten Aortenklappenersatz. Dabei wird die Aortenklappe über einen Herzkatheter ersetzt, wenn die körpereigene Aortenklappe zwischen linker Herzkammer und Aorta nicht mehr dicht schließt.

Besondere Einblicke gewährte die Kardiologie darüber hinaus in eines ihrer drei modernen Herzkatheterlabore. Mit Hilfe anschaulicher Erklärungen der verschiedenen Geräte und Instrumente erfuhren die Anwesenden mehr über den Ablauf von Herzkatheteruntersuchungen und die Implantation von Herzschrittmachern. In Kooperation mit der Feuerwehr hatten die Teilnehmer zudem die Gelegenheit, Handgriffe für die Reanimation eines Menschen zu üben. Sportlich wurde es bei den Schnuppereinheiten der Herzsportgruppe des Hospitals, die verschiedene Übungen aus ihrem Trainingsprogramm vorstellte und zum Mitmachen einlud. Verschiedene Messstationen zu Blutdruck, Herzgesundheit und zum persönlichen Stresslevel rundeten den Rundgang durch die Räumlichkeiten der Kardiologie ab.

Im zweiten Teil widmeten sich die Experten um Professor Hans-Joachim Trappe den Folgen von Stress für das Herz und die Gesundheit. So beleuchteten die Vorträge verschiedene Aspekte, zum Beispiel über das Zusammenspiel von Stress und Bluthochdruck, wie man Stress durch Sport, Entspannung und einen positiven Lebensstil entgegenwirken kann und was in einem Notfall zu tun ist.

Professor Trappe freute sich über das große Interesse an der Veranstaltung: „Das Herz ist der Motor unseres Körpers. Daher ist es uns sehr wichtig, auf die negativen Auswirkungen von Stress, insbesondere dauerhaftem Stress, auf das Herz aufmerksam zu machen. Jeder kann seinem Herz etwas Gutes tun, man muss nur wissen wie.“

Quelle: St. Elisabeth-Gruppe
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