Screening-Tag lockte Interessierte an

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Im Rahmen Screening-Tages führten Luc Claeys und sein Team mehr als 160 Untersuchungen durch. In neun Fällen konnte ein Aneurysma festgestellt werden. (Foto: St. Elisabeth Gruppe)

Ein Aneurysma in der Bauchaorta kann lebensbedrohlich sein. Das Marienhospital klärte über die Problematik ihm Rahmen eines Screening-Tages auf. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, sich kostenlos auf die gefährliche Erkrankung untersuchen zu lassen, machten einen Risiko-Check und informierten sich in Vorträgen.

Luc Claeys, Leitender Arzt der Klinik für Gefäßchirurgie, zeigte sich zufrieden mit der Veranstaltung, die für das Marienhospital eine Premiere war: „Wir konnten mehr als 160 Screenings durchführen, das Interesse der Besucher war also groß.“ Bei neun Patienten konnte Dr. Claeys im Rahmen der Untersuchung tatsächlich ein Aneurysma feststellen.

Neben dem Screening hatten die Besucher die Gelegenheit, einen kostenlosen Risiko-Check bestehend aus einer Blutdruckuntersuchung und einer Blutzuckermessung durchführen zu lassen. In Vorträgen erläuterte Claeys das Thema Gefäßvorsorge am Beispiel des Bauchaortenaneurysmas. Oberarzt Stefan Jonas und Assistenzärztin Sarah Walther stellten zudem dar, welche Behandlungsoptionen im Falle eines Aneurysmas bestehen.

Unter einem Aneurysma versteht man die Erweiterung einer Schlagader. Diese Erweiterung kann in allen Körperregionen auftreten. Sie betrifft am häufigsten die Bauchschlagader (Aorta) und ist eine Erkrankung des älteren Menschen. Heutzutage kann man solch ein Aneurysma frühzeitig durch ein Ultraschall-Screening im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung erkennen und vorbeugende Maßnahmen ergreifen. Wird es zu spät entdeckt, besteht die Gefahr, dass die Aussackung platzt. Dies kann lebensbedrohlich sein.

Dr. Daniela Lobin/St. Elisabeth Gruppe
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