Therapeutischer Humor

Anzeige
Die Referenten boten interessante Einblicke (von links): Martin Fromme, Florian Bitsch (Universität Marburg), Claudia Gottwald, ( Technische Universität Dortmund), Peter Nyhuis, Professor Rolf Hirsch und Philipp Berger (Universität Marburg). (Foto: St. Elisabeth-Gruppe)

Welchen Stellenwert hat der Humor in der Therapie? Dieser Frage gingen Experten im Rahmen des "Herner Psychiatriegespräches" nach. Anhand von Vorträgen beleuchtete das Team um Dr. Peter Nyhuis, Chefarzt des Marienhospitals Eickel, verschiedene Aspekte des Humors in der Psychotherapie. Martin Fromme, Komiker mit Behinderung ("Der Telök"), sprach darüber hinaus über Komik, die Behinderung zum Thema hat.

In zwei aufeinanderfolgenden Seminaren zum Trainieren von Humorfähigkeiten und dem Umgang mit Humor mit Demenzkranken hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, ungewohnte therapeutische Elemente zu vertiefen. „Nach wie vor wird Humor in der Medizin, insbesondere im Umgang mit Menschen mit Behinderung und psychisch Erkrankten, leider immer noch als unangebracht oder sogar verächtlich angesehen“, so Nyhuis. Dabei seien die positiven Effekte einer humorvollen Therapie mittlerweile belegt.
1
Einem Mitglied gefällt das:
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.