Wo stehen in Herne Bunker?

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Der ehemalige Bunker an der Freiligrathstraße um 1950. Die Fenster sind herausgesprengt. Bald wird daraus das Verwaltungsgebäude Freiligrathstraße 12.

Eine digitale Übersicht über die in Herne vorhandenen Bunker will sich der Fachbereich Vermessung verschaffen. Im Fokus stehen Hoch- und Tiefbunker sowie unterirdische Baukörper wie Zisternen, Feuerlöschteiche, Luftschutzstollen und Stollenmundlöcher im gesamten Stadtgebiet. Die Standortliste soll künftig für Planungs- und Analysezwecke sowie der Gefahrenabwehr dienen. Damit ist zum Beispiel die Gefahr von Einstürzen gemeint.

Da der genaue Standort von Luftschutzbauten in den Jahren, in denen sie erbaut wurden, der Geheimhaltung unterlag, wurden sie in Plänen nicht verzeichnet. Somit können solche historischen Bauwerke über die Jahre in Vergessenheit geraten. Der Fachbereich bittet daher die Bevölkerung um Mithilfe. Möglicherweise sind den Bürgern Standorte bekannt, die sie der Stadt Herne mitteilen können. Das Hauptaugenmerk richtet sich dabei nicht auf die offensichtlichen Hochbunker, sondern auf Bauwerke, die unter der Erdoberfläche liegen. Das könnten zum Beispiel ehemalige Feuerlöschteiche, Zisternen, Luftschutzstollen und Stollenmundlöcher sein. Wer hierüber Informationen hat, wendet sich unter der Rufnummer 02323/164685 an Marcus Berger vom Fachbereich Vermessung und Kataster. Auch die Kontaktaufnahme per E-Mail (an marcus.berger@herne.de) ist möglich.

Quelle: Stadt Herne
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