Totgesagte laufen länger

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Die Nominierung von Schweinsteiger war das Streitthema im Vorfeld der EM. "Wie kann man den nur nach Frankreich mitnehmen", fluchte Kollege Köster. "Den musst du selbst dann mitnehmen, wenn er nur noch geradeaus laufen kann", entgegnete ich.

Nun, die zweite Minute der Nachspielzeit beim Spiel gegen die Ukraine löste etwas in mir aus, das eine bekannte TV-Moderatorin in völliger Geschichtsvergessenheit vermutlich als inneren Reichsparteitag beschreiben würde. Der Begriff Triumphgefühl trifft's nach dem Tor von Schweinsteiger jedenfalls deutlich besser.

Kollege Köster hatte dann aber doch etwas zu meckern: Unsere Nummer 7 sei später beim Interview ja immer noch außer Atem gewesen und habe wie ein Urlauber mit einem Hamburger in der Hand gewirkt. Stimmt leider irgendwie. Kann man von einem so erfahrenen Spieler denn nicht erwarten, dass er sich den Sprint Richtung Ersatzbank spart, um Kräfte für kommende Aufgaben zu schonen?
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