Abstiegsendspiel für Westfalia Herne

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In den letzten 90 Minuten der Saison geht es für Fatlum Zaskoku und den SC Westfalia Herne um alles .Foto: Thiele

Rettung oder Abstieg, Jubel oder Trauer. Am Sonntag entscheidet sich das Schicksal des SC Westfalia Herne.

Oberliga: Starke Nerven sind am letzten Spiel der Oberliga Westfalen gefragt. Die entscheidende Frage dabei aus Herner Sicht: Schafft der SC Westfalia den Klassenerhalt?

Im Fernduell gegen den SV Zweckel hat der SCW nach dem 2:2-Unentscheiden gegen den Tabellenführer und designierten Meister TuS Erndtebrück zwei Punkte Vorsprung und eine um einen Treffer bessere Tordifferenz.

Damit ist klar: Gewinnt der SC Westfalia seine Partie, ist er gerettet. Ebenso ist der Klassenerhalt sicher, wenn Zweckel nicht als Sieger vom Platz geht.

Der bittere Abstieg erwartet die Mannschaft von Holger Wortmann bei einer eigenen Niederlage und einem Zweckeler Erfolg.

Komplizierter wird es, wenn der SCW ein Unentschieden erreicht und Zweckel gewinnt. Denn dann müsste die Tordifferenz entscheiden, da beide Mannschaften punktgleich wären. Hier hat der SCW die Nase vorn, solange Zweckel nur mit einem Tor Unterschied gewinnt. Bei einem Erfolg mit zwei Toren Differenz wäre Herne abgestiegen.

Zweckel empfängt den Tabellenvierten


Die auf dem Papier schwerere Aufgabe hat sicher der SV Zweckel. Er trifft zu Hause auf de Tabellenvierten SC Roland Beckum, der zumindest theoretisch noch bis auf den zweiten Platz vorrücken kann. Zudem hat der SC seit zehn Partien nicht mehr verloren. Im Hinspiel trennten sich die beiden Mannschaften allerdings mit 1:1.

Der SC Westfalia Herne ist also gut beraten, nicht darauf zu vertrauen, dass Zewckel nicht siegt. Die Mannschaft von Holger Wortmann spielt beim zwölftplatzierten TSC 09 Dortmund. Dieser wartet seit fünf Partien auf einen Erfolg. Zudem sollte den Herner Spielern der gute Auftritt gegen Erndtebrück Mut machen. Denn dort hätte die Mannschaft den Sieg verdient gehabt.

Wie der Abstiegskampf ausgeht, erfahren die Fans am Sonntag, 14. Juni. Anpfiff ist um 15 Uhr.

DSC Wanne-Eickel spielt schon am Freitag


Westfalenliga: Solcher Sorgen ist man beim DSC Wanne-Eickel ledig. Für den Westfalenligisten geht es nur noch um die Frage, ob er die Saison als Dritter oder als Vierter beendet.

Nach dem 3:0 gegen Hordel hat der DSC den SC Hassel wieder überholt und geht mit der besseren Ausgangsposition ins Saisonfinale. Die Teams waren nach den letzten Partien punktgleich, der DSC hatte die um neuen Treffer bessere Tordifferenz.

Dabei legt das Team von Martin Stroetzel heute beim FC Iserlohn 46/49 vor. Hassel empfängt am Sonntag die SpVg Holzwickede.

Sodingen wird wohl Dritter


Landesliga: Der SV Sodingen hat zumindest noch die theoretische Chance auf den zweiten Platz zu springen. Dafür müsste die Mannschaft drei Punkte und sechs Tore gegenüber Hefdespor Hattingen aufholen.

Da Hattingen allerdings den Absteiger SV Herbede empfängt, scheint diese Hoffnung sehr unrealistisch. Mit dem SC 1912 Hennen haben die Sodinger den schwereren Gegner, der im Hinspiel ein 1:1-Unentschieden erreichte.

Gegen diesen Gegner durchbrach der SV Wanne aber zumindest am letzten Spieltag seine schwarze Serie und feierte mit einem 3:2 den ersten Sieg nach sechs Pleiten am Stück. Am Sonntag geht es für den Tabellenneunten im Spiel beim Elften VfB Günnigfeld nach einer misslungenen Rückrunde nur noch um einen versöhnlichen Saisonabschluss.
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