Bezirksliga-Damen verlieren trotz unglaublicher Aufholjagd, die weibliche U13 übernimmt die Regionalliga-Tabellenführung !!!

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Auch beim Tabellenführer BC Langendreer zeigte die erst 15jährige Kim Franze eine richtig starke Leistung in der 2. Damenmannschaft der Ruhrpott Baskets Herne. (Foto: Dirk Unverferth)
Wochenendrückblick 04 / Saison 2015-2016

RBH-Damen ziehen kampflos in das WBV-Pokal Achtelfinale ein, Sieg im Testspiel gegen das WNBL-Team des Herner TC !!!

Am letzten Wochenende waren die Oberliga-Damen der Ruhrpott Baskets spielfrei, weil der Gegner TSV Hagen II bereits vor dem 1. Spieltag sein Team aus der Oberliga zurückgezogen hat und somit als erster Absteiger in die Landesliga feststeht.
Trotz der Abwesenheit von gleich 5 Spielerinnen, die aus verschiedenen Gründen nicht zur Verfügung standen, beraumte RBH-Trainerin Steffi Kürpick für den letzten Samstag ein Testspiel gegen das WNBL-Team des Herner TC an, in dem man einiges ausprobieren und üben konnte. Obwohl ein Sieg dabei absolut zweitrangig war, freuten sich nach dem hauchdünnen 45:44 Erfolg der RBH-Damen Mannschaft und Trainer über die Tatsache, dass man endlich mal ein knappes Spiel zu seinen Gunsten entscheiden konnte.

Kampflos stehen die RBH-Damen übrigens im WBV-Pokal Achtelfinale, da der Zweitrundengegner Haarener TE (Bezirksliga) in der letzten Woche sein Team aus dem Wettbewerb zurückgezogen hat. Damit steht das nächste Pflichtspiel der Hernerinnen erst nach der Spielpause aufgrund der Herbstferien auf dem Programm, wenn die Damen der VfL AstroStars Bochum am Sonntag, den 25. Oktober um 16 Uhr ihre Visitenkarte in der SH der Flottmannstraße (Hölkeskampring 2, Herne) abgeben werden.


1. Halbzeit pfui, 2. Halbzeit hui! Leider wird die tolle Aufholjagd der 2. Damen der Ruhrpott Baskets nicht belohnt, 57:61 Niederlage beim Tabellenführer BC Langendreer !!!


Samstag, 26.09.2015

Bezirksliga Damen / 4. Spieltag:
BC Langendreer – Ruhrpott Baskets Herne II 61:57 (41:25)
Viertelergebnisse: 20:13 / 21:12 / 12:19 / 8:13
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
K. Franze (16, 2 Dreier), Holtkamp (14), Dams (11, 1 Dreier), Przybyl (6), Mücke (6), L. Franze (4), Legnar, Tews
Freiwurfquote: 40 % (4/10)

Eine tolle Aufholjagd der RBH-Damen Reserve nach der Pause wurde leider am Ende der Partie nicht belohnt: Beim ungeschlagenen Tabellenführer BC Langendreer unterlag die RBH-Reserve nach einer tollen 2. Halbzeit nur ganz knapp mit 57:
61.

Trainer Bernd Fuhrmann, der am Wochenende als Schiedsrichter bei einem überregionalen Rollstuhl-Basketball in Hannover im Einsatz war, wurde bei diesem Spiel an der Seitenlinie von Heiko Dittinger vertreten, dem aber nach dem krankheits- bzw. verletzungsbedingten Ausfall von 4 Spielerinnen gerade einmal fünf komplett fitte Spielerinnen zur Verfügung standen. Aufbauspielerin Kim Franze ging angeschlagen in die Partie, Laura Legnar stand nur für einige Kurzeinsätze zur Verfügung und Vanessa Tews saß nur für den absoluten Notfall auf der Bank, wenn man foulbedingt - wie in der Vorwoche - keine 5 Spielerinnen mehr zur Verfügung gehabt hätte.

Unter diesen Voraussetzungen war es klar, dass es gegen den ungeschlagenen Tabellenführer alles andere als leicht werden würde. Doch die dezimierten RBH-Korbjägerinnen wollten die Punkte auf keinen Fall kampflos in Bochum lassen und kamen, nach einem frühen 2:8 Rückstand, durch einen erfolgreichen Dreier von Kim Franze immer besser in die Partie.

Leider tat man sich gegen die Zonen-Presse der Heimmannschaft schwer, zudem ließ man aufgrund mangelhafter Reboundarbeit immer wieder zusätzliche Wurfchancen zu, so dass die Gäste stets in Führung lagen. Nach 11 Minuten lagen die Hernerinnen dann erstmalig sogar zweistellig zurück (13:23), doch durch eine starke 10:2 Serie konnte man sich bis zur 15. Minute wieder bis auf 23:25 herankämpfen. In dieser Phase wusste im Angriff vor allem Katrin Mücke durch gute Aktionen zu überzeugen.

Doch dann verletzten sich innerhalb kürzester Zeit mit Laura Legnar und der bereits angeschlagen in die Partie gegangenen Kim Franze gleich zwei Spielerinnen, die bis zur Halbzeitpause auch nicht mehr in das Geschehen eingreifen konnten. Ohne Wechselmöglichkeit und ohne echte Aufbauspielerin auf Herner Seite machten die Gastgeberinnen kurzen Prozess, eine 16:2 Serie sorgte dafür, dass die Partie beim Stand von 41:25 für den BC Langendreer bereits so gut wie entschieden war.

Doch in der Halbzeitpause nahm man sich dann fest vor, in den verbleibenden beiden Vierteln noch einmal alles zu versuchen, um das Unmögliche möglich zu machen und dem Spiel evtl. noch einmal eine Wende zu geben. Mit konsequenter Reboundarbeit und mehr Ruhe gegen die Presse wollte man sich noch einmal in die Partie zurück kämpfen, die beiden verletzten Spielerinnen meldeten sich einsatzbereit zurück und man ging voll motiviert zurück auf das Spielfeld.

Und offensichtlich hatten die Gegnerinnen die Partie bereits abgehakt, denn mit einer so massiven Gegenwehr hatten sie nach dem Seitenwechsel wohl nicht mehr gerechnet. Angeführt von Kim Franze auf der Aufbauposition, die einmal mehr ein überragendes Spiel machte und unterstützt von der jetzt in Angriff und Verteidigung bärenstarken Laura Dams, kämpften sich die Hernerinnen, bei denen jetzt auch Katharina Holtkamp immer wieder erfolgreich die Angriffe abschließen konnte, Punkt für Punkt heran. In der Verteidigung wurde jetzt um jeden Rebound gekämpft, wobei sich hier Constanze Przybyl durch unbändigen Kampfgeist in einem jetzt mit letzter Kraft dagegenhaltenden Team noch ein Sonderlob verdiente. Nach 4 Minuten war der Rückstand bereits um die Hälfte reduziert (35:43, 24. Minute), doch nun hatten die Gastgeberinnen begriffen, dass die Ruhrpott Baskets ihnen nochmal gefährlich werden konnten, sie bauten die Führung ihrerseits wieder bis auf 15 Punkte aus (37:52 aus RBH-Sicht, 28. Minute).

Kim Franze war ein weiteres Mal mit einem Dreier erfolgreich und gab damit das Startsignal für die stärkste Phase der toll fightenden Hernerinnen. Aber trotz aller Bemühungen lag der BCL auch nach 34 Minuten immer noch mit 10 Punkten in Führung (58:48).

Doch nun entwickelte sich ein wahrer Krimi, Laura Dams per Dreier sowie Kim Franze, Katrin Mücke und Katharina Holtkamp trafen nacheinander innerhalb von nur 3 Minuten, während man in dieser Phase in der Verteidigung so gut wie nichts mehr zuließ und auch immer wieder zu Ballgewinnen oder Defensivrebounds kam, 39 Minuten waren gespielt und die Partie stand beim Stande von 57:58 aus Herner Sicht auf des Messers Schneide.

Doch der erste 3-Sekunden-Pfiff der Partie beraubte die RBH-Damen dann der letzten Siegchance und mit dem BC Langendreer gewann am Ende die glücklichere Mannschaft, die sich den 61:57 Sieg aufgrund der starken 1. Halbzeit aber durchaus verdient hatte.

Heiko Dittinger: „Ich bin unglaublich stolz auf dieses Team, das einen tollen Charakter gezeigt und eine unglaubliche 2. Halbzeit gespielt hat und dadurch die Partie trotz zwischenzeitlichem 16-Punkte-Rückstand fast noch gedreht hätte. Eine Spielerin mehr hätte uns heute wahrscheinlich schon gereicht. Wenn wir als Fazit mitnehmen, dass wir über die gesamte Spielzeit intensiv beim Rebound arbeiten müssen, dann wird uns das bei den kommenden Aufgaben sicherlich helfen. Die Spielpause aufgrund der Herbstferien kommt für uns definitiv genau zur richtigen Zeit, nach den Herbstferien werden dann sicher wieder viel mehr Spielerinnen gesund und spielbereit sein und dann werden Mannschaft und Trainer Bernd Fuhrmann sicher alles geben, um sich in der Spitzengruppe der Liga festzusetzen, schließlich haben wir jetzt schon gegen viele starke Teams gespielt!“

Erst in knapp einem Monat steht das nächste Meisterschaftsspiel für die 2. Damenmannschaft der Ruhrpott Baskets Herne auf dem Programm. Am Sonntag, den 25. Oktober geht man dann um 18 Uhr in der SH der Flottmannstraße (Hölkeskampring 2, Herne) gegen den aktuellen Tabellenletzten VfL AstroStars Bochum IV sicher als Favorit in die Partie.


2. Sieg im 2. Spiel, auch der ASC 09 Dortmund kann die weibliche U13 der Ruhrpott Baskets Herne nicht stoppen, 89:31 Erfolg bringt die Tabellenführung !!!


Sonntag, 27.09.2015

Regionalliga U13 weiblich / 2. Spieltag:
ASC 09 Dortmund – Ruhrpott Baskets Herne 31:89 (9:46)
Viertelergebnisse: 4:20 / 5:26 / 7:22 / 15:21
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
Wüllrich (22), Lorke (20), Hader (16), Huyeng (9), Unverhau (8), Sentürk (6), Dettki (4), Lange (2), Pönitzsch (2), Can
Freiwurfquote: 19 % (3/16)

Auch das zweite Saisonspiel in der U13 Regionalliga konnten die RBH-Korbjägerinnen deutlich zu ihren Gunsten entscheiden. Beim ASC 09 Dortmund setzte sich das Team mit 89:31 durch, dadurch übernehmen die Herner Mädchen aktuell die Tabellenführung.


Unkonzentriert im Abschluss gelang den Hernerinnen zunächst trotz einiger Versuche kein Treffer, so dass RBH-Trainer Heiko Dittinger seinen jungen Damen bereits nach nur zwei Minuten in seiner ersten Auszeit in das Gewissen redete und sie verbal „wachrüttelte“.

Und das sollte fruchten, die aggressive Ganzfeldpresse führte immer wieder zu Ballgewinnen, die nun auch konsequent in schöne Fast-Breaks und Punkte umgemünzt wurden. 6 Minuten und eine 16:0 (!) Serie später, war beim Stande von 16:2 bereits die Vorentscheidung in dieser Partie gefallen.

In der Folgezeit wurde auf Herner Seite kräftig durchgewechselt, bis zur 15. Minute baute das Team den Vorsprung bis auf 38:7 aus, dann stellten die Herner Trainer auf eine Halbfeldverteidigung um. Ziel war es nun, den sich bietenden Platz für schöne Fastbreaks zu nutzen und dabei möglichst wenig zu dribbeln und ein gutes und sicheres Auge für die freien Mitspielerinnen zu entwickeln, was auch sehr gut gelang und immer wieder zu Szenenapplaus der anwesenden Herner Elternschaft führte.

Leider blieben noch viel zu viele der herausgespielten guten Wurfchancen ungenutzt, aber leider lässt bei einer hohen Führung ja gerne einmal die Konzentration etwas nach, was dazu führt, dass sich der eine oder andere Ball wieder aus dem Korb herausdreht.

Alle 4 Spielabschnitte gingen deutlich zu Gunsten der Ruhrpott Baskets aus, bei denen im Angriff vor allem das Trio Lina Hader, Anna Lorke und Anna Lena Wüllrich für die erfolgreichen Abschlüsse sorgte. Lediglich mit der Defensivarbeit des Teams im letzten Viertel waren die Trainer dann alles andere als einverstanden, in diesen 10 Minuten erzielten die Dortmunderinnen stolze 15 Punkte – in den drei Vierteln zuvor waren es in der Summe gerade einmal 16 Punkte gewesen.

Heiko Dittinger: „Über die ersten beiden Minuten der Partie des Spiels und über die Verteidigungsleitung im letzten Viertel decken wir den Mantel des Schweigens, ansonsten war das vor allem im Zusammenspiel definitiv ein weiterer Schritt nach vorne, es gab viele schöne Kombinationen und unsere Mädels haben sehr uneigennützig agiert, so wie es sein muss um als Team erfolgreichen Basketball zu spielen.“

Zum Spitzenspiel beim aktuell ersten Verfolger TVE Dortmund Barop kommt es dann nach einer langen Spielpause erst am Sonntag, den 08. November um 10 Uhr (Sportzentrum Renninghausen, Am Hombuchsfeld, 44225 Dortmund), dann erwartet die Hernerinnen sicher einer der stärksten Gegner in der Regionalliga.

Ruhrpott Baskets Herne e.V., Heiko Dittinger, 28.09.2015
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