Das Wunder von Herne: RBH-Reserve dreht das Spiel gegen den TSC Eintracht Dortmund durch eine überragende 2. Halbzeit, 2 Siege und 1 Niederlage für die RBH-Jugend !!!

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Was für ein Spiel: Zur Halbzeit lag die 2. Damenmannschaft der Ruhrpott Baskets Herne im Bezirksligaduell mit der TSC Eintracht Dortmund noch deutlich mit 19:29 zurück. Doch nach der Pause spielte sich die RBH-Reserve regelrecht in einen Rausch, mit 51:20 drehten die Damen von Trainer Bernd Fuhrmann die Partie, am Ende stand ein toller 70:49 Sieg für die Hernerinnen zu Buche. (Foto: Dirk Unverferth)
 
Und so stehen die 5 RBH-Teams derzeit in der Tabelle: Tabellenführer sind die weibliche U13 in der Regionalliga und die weibliche U15 in der Kreisliga. Auf Platz 4 steht die 2. Damenmannschaft in der Bezirksliga, Platz 8 belegt die weibliche U11 in der Regionalliga und Platz 9 die 1. Damenmannschaft in der Oberliga.
 
Stolze 18 Punkte erzielte Finn Tolksdorf aus der weiblichen U11 der Ruhrpott Baskets Herne gegen das starke Team der BG Duisburg-West, damit zeigte die RBH-Korbjägerin ihr bisher bestes Spiel in der noch jungen Karriere. (Foto: Dirk Unverferth)
Wochenendrückblick 08 / Saison 2015-2016

Die 2. Damen der Ruhrpott Baskets Herne drehen die Partie gegen den TSC Eintracht Dortmund durch eine sensationelle 2. Halbzeit, Laura Dams und Constanze Przybyl führen ihr Team zum 70:49 Sieg !!!

Samstag, 14.11.2015

Bezirksliga Damen / 8. Spieltag:
Ruhrpott Baskets Herne II – TSC Eintracht Dortmund 70:49 (19:29)
Viertelergebnisse: 8:16 / 11:13 / 21:4 / 30:16
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
Holtkamp (16), Dams (14, 2 Dreier), Przybyl (14), Mücke (7), K. Franze (5), Ormanin (5), Wallböhmer (3), Dach (2), Legnar (2), Tews (2), L. Franze, Moschner
Freiwurfquote: 62 % (18/29)

Die 2. Damenmannschaft der Ruhrpott Baskets Herne rauft sich nach einer äußerst schwachen 1. Halbzeit (19:29) zusammen und spielt sich nach dem Seitenwechsel in einen echten Rausch. Am Ende einer unglaublichen Partie steht ein 70:49 Erfolg der Hernerinnen.

Zum ersten Mal in dieser Saison durfte Coach Bernd Fuhrmann aus dem Vollen schöpfen, es standen ihm 12 Spielerinnen zur Verfügung! Als Wermutstropfen muss aber erwähnt werden, dass Neuzugang Laura Hader nach einer notwendig gewordenen Knie-OP dem Team längere Zeit nicht mehr zur Verfügung stehen wird! Team und Coach wünschen Laura auf diesem Wege alles Gute, vor allem aber Geduld und Kraft für die anstehende Physiotherapie!

Die RBH-Reserve startete mit einem Treffer von Constanze Przybyl in die Partie, doch der TSC antwortete mit 2 Dreiern durch seine starke Aufbauspielerin, die man in der 1. Halbzeit kaum ausschalten konnte!
In der Defense stand man zu weit weg von den Gegenspielerinnen und die Ballvorträge endeten gegen eine gut organisierte Zonenpresse, die zunächst leider viel zu selten überwunden wurde, nach zahlreichen fahrlässigen Querpässen meist noch vor der Mittellinie!
Die Hinweise des Coaches, die Zonenpresse mit Übersicht und klugem Pass-Spiel auszuspielen, fanden zunächst kaum Gehör, so dass nach den ersten 10 Spielminuten ein 8:16 Rückstand zu Buche stand.

Ein erstes Aufbäumen in Form eines 6:0 Laufes zu Beginn des 2. Viertels (14:16, 12. Minute) ließ leichte Hoffnung aufkommen, die durch einen 10:0 Lauf der Gäste aber direkt wieder im Keim erstickt wurde (14:26, 16. Minute).
Jetzt endlich stabilisierte sich der Ballvortrag und man kam endlich regelmäßig und sicher über die Mittellinie, so dass der Rückstand bis zum Seitenwechsel auf 10 Punkte reduziert werden konnte (19:29).

Der Coach bat zu einer zwar ruhigen aber intensiven Pausenansprache in den Geräteraum, erinnerte seine Spielerinnen sowohl an ihre eigenen als auch an die Stärken als Team und traf damit anscheinend den richtigen Nerv der Spielerinnen.
Die 2. Halbzeit begann zwar mit einem Treffer für die Gäste, doch nun erwachte nicht nur der Kampfgeist der RBH-Damen, sondern sie überraschten ihrerseits die Gäste mit einer sehr gut funktionierenden Presse.
Ballgewinn um Ballgewinn erfolgte und der RBH-Express kam immer besser ins Rollen!

Schon in der 27. Minute erzielte die in dieser Phase alles überragende Laura Dams, die alle ihre 14 Punkte inklusive zwei erfolgreicher Dreier zwischen der 22. und 32. Minute erzielen konnte, den Ausgleich und sorgte danach zusammen mit Katharina Holtkamp, die als einzige in allen Vierteln zuverlässig punktete, für eine 7-Punkte-Führung vor dem letzten Viertel und ein imposantes 21:4 Viertelergebnis!

Wer jetzt Angst hatte, die Damen würden nachlassen, sah sich gewaltig getäuscht.
Sie spielten sich nun in einen regelrechten Rausch, Constanze Przybyl in ihrem bisher besten Spiel für die RBH-Reserve übernahm nun die Initiative und erzielte 9 Punkte innerhalb von nur 4 Minuten!
Unglaubliche 30 Punkte erzielte RBH im letzten Viertel insgesamt, wobei sich gleich 8 Spielerinnen in dieser Phase in die Korbjägerliste eintragen konnten! Da fielen die 16 Punkte vom TSC Eintracht Dortmund kaum ins Gewicht!
Coach Fuhrmann und die Spielerinnen auf der Bank standen nun mächtig unter Strom, die Leistung ihres Teams ließ sie zwischen lautstarkem Anfeuern, Freudenausbrüchen und Beifallskundgebungen hin und her taumeln!

Zu einer bärenstarken zweiten Halbzeit gesellte sich zur weiteren Freude des Trainers eine ansehnliche Freiwurfquote von 62 %, so dass am Ende einer denkwürdigen Partie ein deutlicher und in der Halbzeitpause niemals für möglich gehaltener 70:49 Sieg der RBH-Reserve zu Buche stand.

Die zweite Halbzeit war sensationell“, war Trainer Bernd Fuhrmann nach der Partie mächtig stolz auf sein Team, das eine verloren geglaubte Partie in souveräner Art und Weise noch gedreht hatte.

Nach einem spielfreien Wochenende erwartet der aktuelle Tabellendritte Schwerter TS die RBH-Reserve am Samstag, den 28. November um 17 Uhr zum Duell. Da die RBH Oberliga-Damen fast zeitgleich bei der BG Hagen im Einsatz sind, wird das Team von Trainer Bernd Fuhrmann bei dieser schwierigen Aufgabe nicht mit Unterstützung der 1. Damenmannschaft rechnen können, so dass man sicher als Außenseiter in die Partie gehen wird.

Die U15-Mädels der Ruhrpott Baskets marschieren weiter in Richtung Meisterschaft, 106:18 Sieg bei Arminia Ochtrup !!!

Samstag, 14.11.2015

Kreisliga U15 weiblich / 3. Spieltag:
SC Arminia Ochtrup - Ruhrpott Baskets Herne 18:106 (14:54)
Viertelergebnisse: 10:25 / 4:29 / 4:26 / 0:26
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
Lorke (18), Huyeng (17), Li. Hader (16), Unverhau (16), Wagner (14), Sentürk (12), L. Belataris (6), Dettki (4), Schweinsberg (2), Pönitzsch (1), Güler
Freiwurfquote: 26 % (7/27)

Die weibliche U15 der Ruhrpott Baskets Herne war ihrem Gegner über die gesamten 40 Spielminuten in allen Belangen deutlich überlegen und kam so zu einem sehr deutlichen 106:18 beim SC Arminia Ochtrup.

Im 1. Viertel fanden die Hernerinnen nach langer Anreise zunächst nicht so gut in die Partie, bis zum 18:10 hielten die Gastgeberinnen noch ganz gut mit, doch in den letzten 120 Sekunden des Auftaktviertels sorgten dann Kim Huyeng, Anna Lorke und Rabia Sentürk für eine 7:0 Serie zur 25:10 Führung zum Ende der ersten 10 Spielminuten.

Im weiteren Spielverlauf agierte die RBH-Offense weiter auf konstant hohem Niveau, es wurde sehr schön zusammengespielt und immer wieder die besser postierte Mitspielerin gesehen und in Szene gesetzt. Und ab dem 2. Viertel funktionierte dann endlich auch die Verteidigung zumeist wie gewünscht, gegen die nur mit 7 Spielerinnen angetretenen Gastgeberinnen war nun die größere 11er-Rotation ein großer Vorteil, so dass man die beiden besten Spielerinnen der Heimmannschaft nun immer besser im Griff hatte.

Die Viertel zwei bis vier wurden so jeweils äußerst deutlich gewonnen, wobei die Hernerinnen mit Ausnahme der ersten 5 Minuten im Schlussabschnitt (die mit 2:0 an die RBH-Girls gingen) auch auf konstant hohem Niveau agierten. Besonders schön war es, dass gleich 6 (!) Spielerinnen in dieser Partie zweistellig punkten konnten.
Am Ende der Partie stand ein 106:18 Erfolg zu Buche, bei dem Kim Huyeng für den „Kuchenkorb“ gesorgt hatte.

„Wir sind sehr zufrieden mit unseren Mädchen, die über die gesamte Spielzeit sehr aggressiv verteidigt haben und auch nach der Umstellung von einer Ganzfeld- auf eine Halbfeldpresse immer wieder zu Ballgewinnen kamen und diese heute auch effizient genutzt haben. Das Zusammenspiel war sehr gut und die Punktverteilung belegt dies auch nochmal eindrucksvoll. Unser Fastbreakspiel kann man sich so langsam aber sicher immer besser ansehen“, hatten die Trainer Nicole Moschner und Heiko Dittinger großes Lob für Ihre Schützlinge parat.

Am 29. November um 12 Uhr steht für die weibliche U15 das nächste Spiel auf dem Programm, Gegner ist dann das Team von Citybasket Recklinghausen II, ein Team das außer Konkurrenz in der U15-Kreisliga spielt, weil dort auch schon einige U17-Spielerinnen zum Einsatz kommen. Eine gute Gelegenheit für die Hernerinnen weiter an der Reboundarbeit zu feilen, denn in diesem Spiel wird man körperlich ganz sicher deutlich unterlegen sein.

Durch den 107:28 Sieg über den BC Leopoldshöhe bleibt die weibliche U13 der Ruhrpott Baskets Herne weiter das Maß aller Dinge in der Regionalliga !!!

Sonntag, 15.11.2015

Regionalliga U13 weiblich / 4. Spieltag:
Ruhrpott Baskets Herne – BC Leopoldshöhe 107:28 (58:10)
Viertelergebnisse: 28:4 / 30:6 / 29:10 / 20:8
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
Wüllrich (33), Lorke (31), Unverhau (16), Huyeng (10), Li. Hader (7), Dettki (4), Pönitzsch (4), Lange (2), A. Belataris, Can, Thüring
Freiwurfquote: 38 % (3/8)

Zu einem ungefährdeten 107:28 Sieg kam die weibliche U13 der Ruhrpott Baskets Herne im Duell mit dem BC Leopoldshöhe. Mit drei Siegen und einer Korbdifferenz von 277:93 führen die RBH-Korbjägerinnen mehr als souverän die Tabelle an.


Es dauerte einige Minuten bis die Hernerinnen in das Spiel fanden (3:2, 3. Minute), doch dann sorgte eine 21:0 Serie innerhalb von 6 Minuten früh für klare Verhältnisse (24:2, 9. Minute). Im weiteren Spielverlauf rollte eine wahre Fast-Break-Welle über die tapfer kämpfenden Gäste aus Ostwestfalen hinweg. Erfreulicherweise aus RBH-Sicht sorgte auch weder das konsequente Durchwechseln noch die Umstellung auf eine Halbfeldverteidigung dafür, dass die Dominanz der RBH-Mädchen zu irgendeinem Zeitpunkt der Partie nennenswert nachließ.

Folgerichtig gingen alle 4 Spielabschnitte mit mindestens 12 Punkten Differenz zu Gunsten der Hernerinnen aus, bei denen Anna Lena Wüllrich kurz vor dem Spielende das Ergebnis dreistellig machte und ihr Team nun mit einem Kuchen erfreuen darf.
Am Ende der Partie hatten sich die konzentriert agierenden Hernerinnen mit 107:28 durchgesetzt.

Am kommenden Samstag um 10.30 Uhr (SH Ost, Hunsrückstr. 55, 46047 Oberhausen) testet die weibliche U13 auswärts beim ungeschlagenen Tabellenführer der NRW-Liga, bei NB Oberhausen.

„In diese Partie gehen wir natürlich als krasser Außenseiter, aber wir wollen einfach mal testen, wie weit wir von der Spitze in NRW noch weg sind“, freuen sich die RBH-Trainer Nicole Moschner und Heiko Dittinger auf diesen starken Gegner.
Das nächste Regionalliga-Meisterschaftsspiel steht eine Woche später am Samstag, den 28. November um 15 Uhr beim TV Hörde an (SH Hörde 2, Stettiner Str. 12, 44263 Dortmund). Dies ist auch das absolute Spitzenspiel der Liga: Der TV Hörde ist derzeit Tabellenzweiter und damit erster Verfolger der Hernerinnen und hat zudem durch einen 108:30 Erfolg am letzten Spieltag eindrucksvoll auf sich aufmerksam gemacht.

Gegen das Topteam der BG Duisburg-West kassieren die RBH-Mädchen der U11 eine deutliche 32:95 Niederlage, die Trainer sehen gute Ansätze und eine überragende Finn Tolksdorf !!!

Sonntag, 15.11.2015

Regionalliga U11 weiblich / 4. Spieltag:
Ruhrpott Baskets Herne – BG Duisburg-West 32:95 (11:47)
Viertelergebnisse: 5:20 / 6:27 / 8:27 / 13:21
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
Tolksdorf (18), Fimpeler (9), Markowski (5), Dettki, Klaus, Kozera, Kropf, Osieck, Pönitzsch, Stimm, Tarchichi
Freiwurfquote: 31 % (4/13)

Erwartungsgemäß gab es gegen das Team der BG Duisburg-West, eines der besten Teams dieser Altersklasse in NRW, eine hohe 32:95 Niederlage. Der starke Auftritt von Finn Toksdorf und viele gute Ansätze machen aber Mut für die kommenden Aufgaben.

Die starken Gäste konnten sich schnell mit 12:1 absetzen und ließen von Beginn der Partie an keinen Zweifel daran, welches Team diese Partie zu seinen Gunsten entscheiden würde. Aber der energische Zug zum gegnerischen Korb von Finn Tolksdorf (Treffer zum 3:12), bei dem die kleine RBH-Korbjägerin selbst durch ein Foul nicht zu stoppen war, war zugleich das Startsignal für ein mutiges Spiel der Hernerinnen, die den Kampf in Angriff und Verteidigung annahmen, auch wenn die meisten 1 gegen 1-Situationen noch zu Gunsten der Gäste ausgingen. Immer wieder gelang es vor allem dem Trio Emily Fimpeler, Lara Markowski und der auf RBH-Seite überragenden Finn Tolksdorf Lücken in der gegnerischen Verteidigung zu finden und anzugreifen. Natürlich war längst noch nicht jeder Wurf ein Treffer, aber der Mut wurde im Laufe der Partie auch immer öfter mit Korberfolgen belohnt.

Es gingen zwar alle 4 Spielabschnitte deutlich an die Gäste, die vor allem durch schnelles Umschalten von Offense auf Defense sowie durch kluges und direktes Passspiel zu überzeugen wussten, aber zum einen konnte am Ende ein dreistelliger Score des Gegner verhindert werden und die eigene erzielte Punktzahl wurde von Viertel zu Viertel immer weiter gesteigert. Dies änderte freilich nichts an der auch in der Höhe verdienten Niederlage, macht aber für die kommenden Aufgaben Mut, dass der 2. Saisonsieg nicht mehr lange auf sich warten muss.
Bis dahin wird weiter daran gearbeitet das Zusammenspiel voran zu bringen, um im Laufe der Saison immer weniger auf die individuelle Klasse der Spielerinnen angewiesen zu sein.

„Das war ein tolles Spiel unserer Mädchen gegen einen starken Gegner. Im Vergleich zum Spiel vor einigen Wochen gegen Recklinghausen waren wir viel mutiger und entschlossener und sind dafür auch in vielen Situationen schon belohnt worden. Finn Tolkdorf hat heute eindrucksvoll ihr Riesenpotential gezeigt und das mit Abstand beste Spiel ihrer noch sehr jungen Basketballkarriere gemacht“, freuten sich die Trainer Nicole Moschner und Heiko Dittinger über den Auftritt ihrer Schützlinge.

Am kommenden Wochenende ist die weibliche U11 der Ruhrpott Baskets Herne das einzige Team mit einem Meisterschaftsspiel: Am Samstag, den 21.11.2015 um 14 Uhr geht es zu den Sterkrade 69ers (SH Käthe-Kollwitz-Berufskolleg, Richard-Wagner-Allee 40 in 46117 Oberhausen), dort wird man alles dafür tun ein möglichst gutes Ergebnis zu erkämpfen.

Ruhrpott Baskets Herne e.V., Heiko Dittinger, 16.11.2015
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