Deggendorfer SC erster Playoff-Gegner des Herner EV

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Bester Angriff aller Mannschaften in der Qualifikationsrunde: 233 Treffer konnte der Herner EV erzielen. (Foto: Arne Pöhnert)

32 Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten und dabei noch 69 Tore mehr erzielt als die Crocodiles Hamburg: Langweilig war sie, die Qualifikationsrunde der Eishockey-Oberliga. Nun aber dürfte beim Anhang des Herner EV der Puls wieder höher schlagen, denn es wird endlich wieder sportlich brisant: Am Freitag startet die Mannschaft von Trainer Ulrich Egen in die Playoffs. Gegner ist dann der Deggendorfer SC.

Die Reise geht damit in den Osten Bayerns, nicht weit entfernt vom Dreiländereck Deutschland/Tschechien/Österreich. Am Sonntag kommt es in der Gysenberghalle zum zweiten Vergleich mit dem ehemaligen Zweitligisten. Gespielt wird ab 18.30 Uhr. Die Mannschaft, die zuerst drei Spiele gewinnt, erreicht die nächste Runde. Eventuelle Spieltermine wären damit der 16. März in Herne und der 18. März am Tor zum bayerischen Wald. Die Generalprobe setzte der SC Deggendorf mit einem 1:7 in Rosenheim satt in den Teich, schonte dabei aber offensichtlich die Kräfte für die drei bis fünf Duelle mit dem Herner EV.

Der Herner EV schloss die Qualifikationsrunde mit einem 4:3-Sieg bei den Black Dragons Erfurt ab. Zum ersten Mal in dieser Saison entschied ein Penalty-Schießen das Spiel. Danny Albrecht sorgte für die Entscheidung. Michel Ackers wurde nach Auskunft von Ulrich Egen aufgrund einer Grippe nicht eingesetzt. Aus Sicht des Trainers verpasste es die Mannschaft, das Spiel im zweiten Drittel zu entscheiden. So machten die Gastgeber aus einem 1:2 ein 3:2, ehe Eickmann in der 58. Minute den Ausgleich erzielte.

Kein Prüfstein war der letzte Heimspielgegner in der Qualifikationsrunde am vergangenen Freitag. Der Herner EV lag gegen den ECC Preussen Berlin nach zwei Dritteln bereits mit 10:1 in Führung, schaltete in den letzten 20 Minuten spürbar ein paar Gänge nach unten und ließ nur noch einen Treffer folgen.
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