Die Gunst der Stunde nutzen

Anzeige
Der SC Westfalia könnte mit einem Sieg gegen den SC Neheim die Verfolger auf Distanz halten. (Foto: Arne Pöhnert)

Alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung: In der Westfalenliga muss Spitzenreiter Westfalia Herne am Sonntag beim SC Neheim antreten. Den kommenden Gegner trennt nur das bessere Torverhältnis gegenüber dem SV Horst-Emscher von einem Abstiegsplatz.

Sein Heimspiel gegen den SC Neheim gewann der SC Westfalia mit 4:1. Tatsächlich tat sich der Favorit in diesem Spiel schwerer, als es das Ergebnis vermuten lässt. Sämtliche Tore fielen erst in der letzten halben Stunde des Spiels. Man des Tages war Marko Onucka, der die ersten beiden Treffer der Herner erzielte.

Gleich drei Tore erzielte Fatmir Ferati beim 3:3 im letzten Meisterschaftsspiel gegen den FC Iserlohn. Er rettete seiner Mannschaft in der 88. Minute vom Elfmeterpunkt wenigstens einen Punkt. So bleibt die Mannschaft von Trainer Christian Knappmann zwar seit sechs Spielen ungeschlagen, etwas Verunsicherung dürfte dennoch in Reihen des Tabellenführers herrschen. Nicht jede Leistung der vergangenen Wochen war souverän.

Der DSC Wanne-Eickel hingegen möchte den Schwung des überraschenden 5:1-Sieges beim Lüner SV mit in das Heimspiel gegen Concordia Wiemelhausen nehmen. Ein Sieg gegen die Bochumer wäre noch wichtiger als vor einer Woche gegen den Tabellendritten. Beide Mannschaften sind Tabellennachbarn mit jeweils 24 Punkten.

Der Sieger des Spiels, das am Sonntag um 15 Uhr in der Mondpalast-Arena angepfiffen wird, dürfte mit dem Abstieg kaum noch etwas zu tun bekommen. Im Erfolgsfall könnte sich der DSC Wanne-Eickel unter Umständen bis auf den achten Tabellenplatz verbessern.

Nach drei Siegen in Serie liegt die Rolle des Favoriten auf Seiten der Herner. Die haben gegen Concordia Wiemelhausen noch eine Rechnung zu begleichen. Das Hinspiel gewannen die Bochumer mit 1:0. Das einzige Tor des Spiels fiel erst in der 88. Minute. Fakt ist: Die Leistungssteigerung des DSC Wanne-Eickel ist mit der Rückkehr einiger Stammspieler verbunden. In der Vorrunde musste Trainer Holger Flossbach das Fehlen einiger Leistungsträger aufgrund von Verletzungen beklagen. Von denen trafen zuletzt in Lünen einige. So zum Beispiel Robin Dieckmann und Mike Wezendonk.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.