Die jungen Wilden des Herner TC

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Nach ihrem Ausflug zur Cranger Kirmes wollen Carolin van der Velde und Katharina Müller (v. li.) mit dem HTC hoch hinaus. (Foto: Herner TC)
 
Mit Luisa Bräuer hat der Verein langfristige Pläne. (Foto: Andreas Molatta)
Herne: Herner TC |

Katharina Müller, Carolin van der Velde und Luisa Bräuer wohnen nicht nur zusammen in einer WG, sondern stehen auch in der nächsten Saison wieder gemeinsam für den Herner TC auf dem Basketball-Parkett. Alle drei jungen talentierten Damen haben ihren Vertrag verlängert.

Katharina Müller und Carolin van der Velde haben schon einiges erlebt. Schließlich erlebten sie das dramatische Saisonfinale des HTC hautnah mit und standen im Juli bei der U20-EM auf dem Parkett. Doch der Besuch auf der Cranger Kirmes war für beide eine einzigartige Premiere.

„Das war ein echtes Erlebnis, zumal wir noch nie auf einer so großen Kirmes waren“, zeigten sie sich begeistert. Absolutes Highlight: die Olympia-Achterbahn mit ihren Loopings. Kaum ein Fahrgeschäft, das sie ausgelassen haben, dazu bewiesen sie ihre Treffsicherheit beim Dosen- und Basketballwerfen. „Natürlich durfte zum Schluss die Currywurst mit Pommes nicht fehlen“, lacht Kitty Müller, die sich auf ein weiteres Jahr beim HTC freut.

Mehr Konstanz in die Leistungen bringen

„Mir hat es in der vergangenen Saison unheimlich Spaß gemacht, in diesem Team zu spielen. Der Kampfgeist hat mich wirklich beeindruckt und dieses Jahr bietet eine gute Möglichkeit zu zeigen, dass wir die ganze Saison eine so gute Leistung bringen können wie in den letzten acht Spielen.“

Und unsere Stadt bietet der 19-Jährigen noch andere Vorteile: „Herne ist als Standort für mich perfekt, weil es nicht weit entfernt von meinem Heimatort Aachen liegt.“ Zudem beginnt Katharina Müller am 1. September in Bochum eine Ausbildung zur Physiotherapeutin.

„Super Gefallen“ hat auch Carolin van der Velde am „Ruhrpott“ gefunden. Bereits seit drei Semestern studiert die Basketballerin, die am 26. August ihren 20. Geburtstag feiert, an der Bochumer Ruhr-Universität Psychologie. „Deshalb gab es für mich auch keinen Grund dieses Jahr nicht mehr in Herne zu spielen.“ Doch der Studienort ist es nicht allein. „Ich komme super mit der Mannschaft klar, fühle mich sehr wohl und hoffe, dass die kommende Saison nicht wieder in einer solchen Zitterpartie endet“.

Was sind die persönlichen Ziele? „Eine konstante Leistung zu bringen“, erklären die beiden unisono. „Und es bis in die Play-Offs zu schaffen“, schiebt Müller hinterher. „Ich hoffe natürlich, dass ich, wie am Ende der letzten Saison, die Chance bekomme, auf dem Feld zu stehen und mich weiterzuentwickeln. Für das Team wäre eine Playoff-Teilnahme der Hammer! Mal sehen, was da geht! Aber ich bin wirklich zuversichtlich.“

Auch ihr Coach ist froh, dass das Duo weiter in Herne auf Korbjagd geht. „Sie sind beide sehr talentiert und passen menschlich bestens in die Mannschaft. Und sie stehen immer noch am Anfang ihrer Entwicklung. Ich verspreche, dass wir beim HTC noch sehr viel Freude mit den beiden haben werden“, so Marek Piotrowski.

Die frischgebackene Abiturientin Luisa Bräuer hat sich gleich für drei Jahre an den HTC gebunden. „Trotz der Turbulenzen in der letzen Saison hatten wir eine super Teamchemie und Marek hat früh signalisiert, dass er das Team soweit wie möglich zusammen halten will. Das war für mich Motivation genug in Herne zu bleiben, zumal ich in Bochum ab dem Wintersemester BWL in Kombination mit Medienwissenschaften oder Politikwissenschaften studieren will“.

Von Gladbeck geht es nach Herne

Für ihr Studium zieht Luisa Bräuer, die seit der U16 für den Herner TC antritt, nun von Gladbeck nach Herne. „Ich will weiter Erfahrungen sammeln und an meinem Spiel arbeiten, um langfristig auf dem Feld mehr Verantwortung zu übernehmen“.

Nicht mehr im Herner Kader sind dagegen Britta Worms, Sophia Mücke und Pia Kassack. Während es Britta Worms nach Osnabrück zieht, wechseln Sophia Mücke und Pia Kassack zum Zweitligisten Phönix Hagen Ladies.

www.htc-bb.de
www.dbbl.de
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