Die Oberliga-Damen und die weibliche U15 der Ruhrpott Baskets Herne übernehmen nach dem 2. Spieltag jeweils die Tabellenführung !!!

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Die erst 16jährige Kim Franze erzielte beim 72:37 Sieg der RBH Oberliga-Damen über den FC Schalke 04 stolze 20 Punkte. Zudem wusste sie durch eine extrem starke Defense zu überzeugen. (Foto: Ramon Seefeld)
Wochenendrückblick 2 / Saison 2016-2017

RBH-Damen schlagen den FC Schalke 04 dank einer starken 2. Halbzeit mit 72:37 und übernehmen die Tabellenführung !!!

Sonntag, 25.09.2016

Oberliga Damen / 2. Spieltag:
Ruhrpott Baskets Herne – FC Schalke 04 72:37 (26:23)
Viertelergebnisse: 13:12 / 13:11 / 24:3 / 22:11
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
K. Franze (20, 2 Dreier), Ambrus (13), Taubenberger (13, 1 Dreier), Strozyk (12, 2 Dreier), Gertz (6), Dams (3), Günther (3), Schulz (2), Kohn, Schmidt
Freiwurfquote: 45 % (5/11)

Die RBH-Damen übernehmen durch den deutlichen 72:37 Erfolg über den FC Schalke 04 nach dem 2. Spieltag die Tabellenführung in der Oberliga.

Am zweiten Spieltag stand das Nachbarschaftsderby gegen den FC Schalke 04 für die Ruhrpott Baskets Herne auf dem Programm. In der vergangenen Saison konnte das Hinspiel gegen diesen Gegner erst in der Verlängerung und das Rückspiel äußerst knapp mit 3 Punkten in der letzten Spielminute gewonnen werden, so dass man vor dem Duell mit den Gelsenkirchenerinnen durchaus großen Respekt hatte.
Ohne Co-Trainer Ralf Hagemeyer und Carina Heinz, die jeweils urlaubsbedingt nicht mit von der Partie waren, hatte man sich vorgenommen dem Spiel von Beginn an seinen Stempel aufzudrücken und Schalke möglichst erst gar nicht richtig ins Spiel kommen zu lassen.
Leider konnte man dieses Ziel nicht wirklich umsetzen, erst in der vierten Minute konnte man in einer sehr zerfahrenen Partie die ersten eigenen Punkte erzielen und damit zum 2:2 ausgleichen. Trotz einer Auszeit schafften es die RBH-Korbjägerinnen nicht ihr Spiel zu stabilisieren und sich abzusetzen. Das Spiel plätscherte bis zum Viertelende dahin und endete mit einer knappen 13:12 Führung für die Gastgeberinnen. Dabei wurden die letzten 4 Punkte des Auftakt-Viertels durchaus anschaulich herausgespielt, was eigentlich für Selbstvertrauen hätte sorgen sollen.
Doch weit gefehlt, die Ruhrpott Baskets verschliefen den Start in das zweite Viertel und gestatteten den Gästen mit 15:13 in Führung zu gehen.
Und bis zur Halbzeitpause kam man weiter nicht wirklich in Schwung: Zwar hatte man bis 30 Sekunden vor der Halbzeitpause eine 7-Punkte-Führung (26:19) herausgespielt, doch eigene Schlafmützigkeit gestattete den Schalkern noch 4 Punkte, so dass man zur Halbzeitansprache lediglich einen Drei-Punkte-Vorsprung (26:23) mit in die Kabine nehmen konnte.
In der Halbzeit nahm man sich vor endlich zu zeigen wozu das Team wirklich in der Lage ist. Gesagt getan und die RBH-Damen legten nach dem Seitenwechsel los wie die Feuerwehr.
Über 30:25 in der 23. Minute baute man die Führung innerhalb von 7 Minuten durch eine eindrucksvolle 20:1 (!) Serie noch bis auf 50:26 aus.
Mit dem Gefühl das Spiel nun fest im Griff zu haben, klappten dabei ab der 25 Spielminute auch Dinge, die in der ersten Halbzeit noch überhaupt nicht funktioniert hatten.
Auch das letzte Viertel lief dann rund, jetzt agierte die Heimmannschaft mit mächtigem Selbstvertrauen, so dass auch dieser Abschnitt mit 22:11 an Herne ging, die durch den deutlichen 72:37 über den FC Schalke 04 aktuell auch an der Tabellenspitze der Oberliga stehen.

Trainer Michael Hader: “Wie wir heute in der ersten Halbzeit agiert haben, das kann sicherlich nicht unseren Anspruch an ein gutes Spiel erfüllen. Es schien so, als ob die Spielerinnen einfach nicht befreit aufspielen konnten, da hatte die eine oder andere Akteurin sicher noch die zähen Siege aus der Vorsaison im Gedächtnis. Zum Glück platzte der Knoten dann aber im dritten Viertel und wir konnten eindrucksvoll zeigen, wozu wir in der Lage sind wenn wir uns auf unsere Stärken fokussieren. In der zweiten Halbzeit spielte das gesamte Team auf hohem Niveau und wie aus einem Guss. Trotz zahlreicher Wechsel war im Spiel kein Bruch mehr zu erkennen und jede einzelne Spielerin machte einen tollen Job. Für einen sehr überzeugenden Auftritt sorgte heute die erst 16 Jährige Kim Franze, die mit bärenstarker Defense und 20 erzielten Punkten ein echtes Ausrufezeichen gesetzt hat. Alles in allem ein sicherer Sieg, bei dem wir aber auch gelernt haben, wie man sich über 20 Minuten nicht präsentieren sollte. Am nächsten Wochenende geht es zum Aufsteiger nach Emsdetten, dessen Spielstärke ich momentan noch nicht so richtig einschätzen kann. Eine Niederlage und ein Sieg hat das Team zu Buche stehen. Die knappe Niederlage mit nur 5 Punkten gegen den ASC 09 Dortmund, der meiner Meinung nach zu den Top-Teams der Liga gehört, ist uns aber Warnung genug, hochkonzentriert an diese Aufgabe heranzugehen. Wir werden sehen was uns erwartet und hoffentlich das Beste daraus machen.“

Gespielt wird am Samstag, den 01. Oktober um 18 Uhr in der Martinum-Sporthalle, Dahlmannsbusch 14 in 48282 Emsdetten. Mit einem Sieg könnten die RBH-Damen den Start in die Oberliga-Saison endgültig perfekt machen und wahrscheinlich dann sogar als Tabellenführer in die dreiwöchige Spielpause aufgrund der Herbstferien gehen.

Die 2. Damenmannschaft der Ruhrpott Baskets Herne kommt gegen den ASC 09 Dortmund III zu einem 61:38 Sieg !!!

Sonntag, 25.09.2016

Bezirksliga Damen / 2. Spieltag:
Ruhrpott Baskets Herne II – ASC 09 Dortmund III 61:38 (37:17)
Viertelergebnisse: 24:7 / 13:10 / 20:13 / 4:8
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
Holtkamp (22), K. Franze (10), Ormanin (9), Przybyl (6), Mücke (4), Hauke (3), Tews (3), Dach (2), La. Hader (2), Sobolewski
Freiwurfquote: 75 % (11/17)

Mit 61:38 gegen den ASC 09 Dortmund III konnte sich die zweite Damenmannschaft der Ruhrpott Baskets Herne deutlich gegen den ASC 09 Dortmund III durchsetzen und den 1. Saisonsieg unter Dach und Fach bringen.

Durch eine starke und konzentrierte Auftaktphase konnten die Herner Spielerinnen die Partie dominieren und schon früh eine deutliche Führung herauswerfen. In vielen schnellen Pässen und schön ausgespielten Fastbreaks spiegelte sich ein gutes Teamplay wieder. Lediglich im Schlussviertel ließ die Konzentration der Heimmannschaft etwas nach, was die Gäste zu etwas Ergebnsikosmetik nutzen konnten. Kommende Woche bei der BG Lünen soll dann der zweite Saisonsieg eingefahren werden, bevor es in die Spielpause aufgrund der Herbstferien geht.

Was für ein Spiel! Die weibliche U17 verliert zwar mit 68:88 gegen den Ligafavoriten BSV Wulfen und die One-Woman-Show Kim Unselt, zeigt dabei aber eine richtig starke Leistung !!!

Sonntag, 25.09.2016

Regionalliga U17 weiblich / 2. Spieltag:
BSV Wulfen – Ruhrpott Baskets Herne 88:68 (38:35)
Viertelergebnisse: 21:14 / 17:21 / 26:13 / 24:20
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
Wüllrich (25, 3 Dreier), Li. Hader (14, 2 Dreier), Unverhau (9, 3 Dreier), La. Hader (6), Huyeng (6), Wagner (3), Belataris (2), Korte (2), Lorke (1), Roesler
Freiwurfquote: 60 % (6/10)

20 (!) Dreier bei einem Jugendspiel kann es gar nicht geben! Weit gefehlt, beim U17-Regionalliga-Spiel des BSV Wulfen gegen die Ruhrpott Baskets Herne erzielten die Gastgeberinnen um die alles überragend Kim Unselt (41 Punkte, unglaubliche 10 (!) Dreier) 12 Dreier und die Gäste aus Herne immerhin 8 Dreier. Da war das Endergebnis von 88:68 für den Liga-Favoriten BSV Wulfen am Ende fast nebensächlich.

Heiko Dittinger: „Uns war klar, dass wir mit unserem sehr jungen Team eine Ausnahmespielerin wie Kim Unselt nicht wirklich aus dem Spiel nehmen können, deshalb hatten wir vor allem das Ziel ihren Zug zum Korb möglichst oft zu verhindern. Dass sie dann aber von außen mit einer dermaßen großen Sicherheit Dreier um Dreier im Ziel versenkt, das habe ich von einer Spielerin in diesem Alter so noch nie gesehen!“
Trotzdem war der RBH-Coach von der Leistung seiner Schützlinge gegen den Topfavoriten auf den Gewinn der Regionalliga-Meisterschaft mehr als angetan. Im Gegensatz zur Vorwoche wurde wesentlich besser verteidigt und auch viel mutiger im Angriff zum Korb gezogen bzw. aus der Distanz mit Selbstbewusstsein abgeschlossen.
Bei einer wirklich guten Mannschaftsleistung verdienten sich RBH-Topscorerin Anna Lena Wüllrich, die auch durch eine aggressive Verteidigung vollauf zu überzeugen wusste, und Aufbauspielerin Lina Hader, die mit vielen tollen Pässen ihre Mitspielerinnen in Szene setze und auch selbst immer wieder im Abschluss erfolgreich agierte, jeweils noch ein Sonderlob.
Am Ende stand trotz der 68:88 Niederlage die Erkenntnis, dass man auch in dieser Altersklasse durchaus konkurrenzfähig ist und ganz sicher schon bald den einen oder anderen Sieg einfahren können wird.

2. Sieg im 2. Spiel, die weibliche U15 der Ruhrpott Baskets Herne lässt auch dem TVE Dortmund-Barop beim 81:18 Erfolg keine Chance und setzt sich an die Tabellenspitze !!!

Samstag, 24.09.2016

Regionalliga U15 weiblich / 2. Spieltag:
Ruhrpott Baskets Herne – TVE Dortmund-Barop 81:18 (42:8)
Viertelergebnisse: 22:2 / 20:6 / 24:4 / 15:6
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
Wüllrich (23), Helling (15), Roesler (10), Unverhau (8), Li. Hader (6), Lorke (6), Dettki (5), Huyeng (4), Wagner (4)
Freiwurfquote: 30 % (9/30)

Spitzenreiter! Wie die 1. Damenmannschaft in der Oberliga steht auch die U15 der Ruhrpott Baskets Herne nach dem 2. Spieltag auf dem Platz an der Sonne. Dabei reichte sogar eine allenfalls durchwachsene Leistung zum deutlichen 81:18 Sieg über den TVE Dortmund-Barop.

Der erste Korb der Partie gelang den Gästen, die dann aber über 12 lange Minuten kein weiteres Erfolgserlebnis im Angriff mehr feiern konnten, da die RBH-Korbjägerinnen kurzen Prozess machten und durch eine 24:0 Serie früh für klare Verhältnisse sorgen konnten. Alle 4 Spielabschnitte gingen deutlich an die Gastgeberinnen, die am Ende zu einem ungefährdeten 81:18 Erfolg kamen, dabei aber etliche gute Chancen ausließen und eine viel zu hohe Fehlerquote hatten, die man sich gegen die stärkeren Teams der Liga so sicherlich nicht erlauben kann.
Ein Sonderlob gab es von Trainer Heiko Dittinger für Lynn Dettki, die Akteurin im Team, die erst die kürzeste Zeit aktiv Basketball spielt: „Ihr Kampf in der Verteidigung ist super, da holt sie sich unheimlich viele Ballgewinne und schont sich selber überhaupt nicht!“

Die weibliche U13 startet nach einem 16-Punkte-Rückstand eine unglaubliche Aufholjagd, am Ende steht eine knappe 40:41 Niederlage beim BSV Wulfen zu Buche !!!

Sonntag, 25.09.2016

Regionalliga U13 weiblich / 2. Spieltag:
BSV Wulfen – Ruhrpott Baskets Herne 41:40 (22:12)
Viertelergebnisse: 12:2 / 10:10 / 8:6 / 11:22
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
Lange (14), Thüring (13), Fimpeler (7), A. Belataris (4), Tolksdorf (2), S. Belataris, Cinar, Dettki, Kropf, Markowski
Freiwurfquote: 25 % (2/8)

Leider spielen in der U13-Regionalliga in der Saison 2016/2017 nur 8 Teams, so dass es einen sehr zerpflückten Spielplan und viele spielfreien Wochenenden gibt.
Das 1. Saisonspiel der RBH-U13 beim BSV Wulfen wurde am Ende nach einer packenden Aufholjagd und großem Kampf leider sehr unglücklich mit 40:41 verloren.

Die neuen U13-Trainer Klara Breil und Florian Höhner hatten leider gerade einmal 4 Trainingseinheiten, um das Team kennenzulernen. Und das Auswärtsspiel beim BSV Wulfen war dann quasi der erste Härtetest. Einem schnellen 0:10 Rückstand lief das Team hinterher, kam dann zwar besser in die Partie, doch nach 35 Minuten deutete beim Stand von 39:23 für die Heimmannschaft wirklich alles auf einen deutlichen Heimsieg hin.
Doch dann drehten die RBH-Girls plötzlich mächtig auf, Punkt für Punkt wurde aufgeholt, der Rückstand schmolz immer mehr zusammen und nach einer starken 17:2 (!) Serie zum 40:41 aus RBH-Sicht hatte man Sekunden vor Schluss sogar noch die Chance zum Sieg. Doch nach einer Auszeit und dem Einwurf im Vorfeld konnte der entscheidende Treffer zum Sieg leider nicht mehr erzielt werden.
Die Trainer Klara Breil und Florian Höhner waren trotzdem zufrieden: „Alle Spielerinnen haben gezeigt was in ihnen steckt und was man in den kommenden Spielen noch erwarten kann.
Aus einer guten Mannschaftsleistung ragten Emma Lange (14 Punkte) als Topscorerin mit vielen wichtigen Körben sowie Malin Thüring (13 Punkte), die besonders unter dem Korb Ihre Stärken zeigte und unzählige Rebounds einsammelte, noch heraus.“

Ruhrpott Baskets Herne e.V., Heiko Dittinger, 26.09.2016
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