Die RBH-Damen bewahren ihre weiße Weste auch in der Landesliga, gegen den TVG Kaiserau kamen die Herner Damen zu einem verdienten 72:45 Erfolg !!!

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Lisa Niedrig lieferte eine richtig starke Partie ab. Neben 14 Punkten und einem Dreier überzeugte sie sowohl mit starkem Zug zum gegnerischen Korb, aber auch durch eine engagierte Verteidigung fast bis zum Umfallen. (Foto: Dirk Unverferth)
Samstag, 29.11.2014

Landesliga Damen, 8. Spiel:
Ruhrpott Baskets Herne – TVG Kaiserau 72:45 (33:23)
Viertelergebnisse: 15:14 / 18:9 / 24:11 / 15:11
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
Günther (17, 1 Dreier), Strozyk (16, 2 Dreier), Niedrig (14, 1 Dreier), Holtkamp (12), Taubenberger (9, 1 Dreier), Franze (2), Schmidt (2), Hlinski, Moschner
Freiwurfquote: 50 % (11/22)

Eine Woche nach dem sensationellen Pokalerfolg über den Regionalligisten Rhöndorfer TV haben die Hernerinnen auch in der Landesliga ihre Hausaufgaben gemacht. Durch den letztlich ungefährdeten 72:45 Erfolg über den TVG Kaiserau stehen die RBH-Damen auch nach 8 Spieltagen weiter ungeschlagen an der Tabellenspitze.


RBH-Coach Heiko Dittinger musste in dieser Partie aus verschiedenen Gründen auf den Einsatz von Anne-Katrin Dach, Laura Legnar und Mareike Muny verzichten.

Der Start in die Partie geriet dann aus RBH-Sicht zunächst etwas schleppend, nach dem ersten Herner Korb durch die bärenstarke Lea Günther, übernahmen die mutig aufspielenden Gäste in der 2. Minute mit 4:2 kurz die Führung, bevor Katharina Holtkamp, Anja Strozyk und Lisa Niedrig per Freiwurf wieder eine 7:4 Führung (4. Minute) aus Herner Sicht erkämpften.
Doch schon kurz darauf wechselte die Führung erneut und erst mit dem letzten Wurf im Auftaktviertel durch Lisa Niedrig lagen die Gastgeberinnen wieder mit 15:14 in Front.

Zu Beginn des zweiten Viertels hatte man die Verteidigung umgestellt und das zeigte auch sofort Wirkung: 6 lange Minuten gelang dem TVG Kaiserau kein einziger Punkt, während sich die RBH-Korbjägerinnen durch Treffer von Katharina Holtkamp, einem Dreier von Lea Günther und 4 Punkten von Lisa Niedrig in dieser Phase bis auf 24:14 absetzen konnten.
Diese 10-Punkte-Führung konnte dann bis zur Halbzeitpause erfolgreich verteidigt werden.

Und auch im fast schon traditionell guten 3. Viertel gehörte die Auftaktphase ganz klar den Gastgeberinnen, die durch eine schnelle 15:1 Serie bis zur 25. Minute schon für mehr als nur eine Vorentscheidung gesorgt hatten (48:24).
Im weiteren Spielverlauf geriet dieser deutliche Vorsprung zu keinem Zeitpunkt mehr in Gefahr, wobei auf RBH-Seite jetzt erfreulicherweise extrem durchgewechselt werden konnte.

Am Ende der Partie stand ein deutlicher und auch in der Höhe verdienter 72:45 Erfolg für die RBH-Damen, bei dem die Gäste ärgerlicherweise auch noch die Verletzung einer Spielerin hinnehmen mussten. Die frisch approbierte Ärztin Verena Taubenberger konnte aber vor Ort direkt Erste Hilfe leisten.

Mannschaft und Trainer der Ruhrpott Baskets wünschen der verletzten Spielerin des TVG Kaiserau eine schnelle und nachhaltige Genesung!

„Im 1. Viertel haben wir noch ein bisschen mit angezogener Handbremse gespielt, ab dem zweiten Viertel waren wir dann zumindest in einigen Spielphasen richtig gut, so dass wir uns recht früh eine deutliche Führung erspielen und erkämpfen konnten. In der Verteidigung haben wir insgesamt einen guten Job gemacht und in jedem Viertel nur zwischen 9 und 14 Punkten zugelassen. Im Angriff, in dem in vielen Spielphasen gut kombiniert und immer wieder die freie Mitspielerin gefunden wurde, wusste heute vor allem das Trio Lea Günther, Lisa Niedrig und Anja Strozyk (alle Jahrgang 1995) sowie Centerspielerin Katharina Holtkamp (geboren 1996) zu überzeugen. Lediglich die Freiwurfquote, die zuletzt gleich in zwei Partien bei über 70 Prozent lag, kann mich mit diesmal nur 50 Prozent nicht wirklich zufriedenstellen.
Aber ich freue mich darüber, dass wir trotz der Pokalsensation in der Vorwoche seriös an das nächste Landesligaspiel herangegangen sind, das spricht für dieses Team, das sich Ziele gesetzt hat und diese gemeinsam erreichen möchte“, freute sich Trainer Heiko Dittinger über den 8. Sieg im 8. Landesligaspiel.

Im Verfolgerduell setzte sich am Sonntag die BG Hagen II mit 59:48 gegen die Ruhrbaskets Witten durch, so dass die Reserve der BG Hagen nun der härteste Gegner der Ruhrpott Baskets Herne im Kampf um den Aufstieg in die Oberliga ist. In den nächsten Wochen wird man sich gegenseitig beobachten und auf einen Ausrutscher des jeweiligen Konkurrenten warten, bevor es dann am 25. Januar 2015 am ersten Rückrundenspieltag in Hagen evtl. schon zu einem wirklichen Schlüsselspiel im Kampf um Meisterschaft und Aufstieg kommt.

Für die RBH-Damen heißt es also weiterhin nicht nachzulassen und Woche für Woche jeden Gegner ernst zu nehmen und unabhängig von der gegnerischen Tabellenposition mit hundertprozentiger Einstellung an jedes einzelne Spiel heranzugehen.
Dies gilt ganz sicher auch für das nächste Meisterschaftsspiel am kommenden Sonntag, den 07. Dezember 2014, wenn man um 18 Uhr beim TVE Dortmund-Barop antreten muss.
Gespielt wird im Sportzentrum Renninghausen, Am Hombruchsfeld in Dortmund-Renninghausen.

Ruhrpott Baskets Herne e.V., Heiko Dittinger, 01.12.2014
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