Die Ruhrpott Baskets Herne trotzen allen Ausfällen und ziehen durch einen 50:36 Erfolg bei der TG Voerde in die 2. Runde um den WBV-Pokal der Damen ein !!!

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Lisa Niedrig wurde mit 14 Punkten zur RBH-Topscorerin in der 1. Pokalrunde bei der TG Voerde, in der sich die RBH-Damen am Ende mit 50:36 durchsetzen konnten. (Foto: Dirk Unverferth)
 
Die große RBH-Saisoneröffnung steht schon am Sonntag, den 06. September an: Zunächst trifft die weibliche U13 um 12 Uhr in einem Testspiel auf den NRW-Ligisten CB Recklinghausen, dann steht für die 1. Damen in der Oberliga (14 Uhr, gegen den Aplerbecker SC) und für die 2. Damen in der Bezirksliga (16 Uhr, gegen den Aplerbecker SC III) bereits der 1. Meisterschaftsspieltag auf dem Programm. Zuschauer sind in der SH Flottmannstraße (Hölkeskampring 2 in Herne) bei allen drei Partien herzlich Willkommen!
Mittwoch, 26.08.2015

WBV-Pokal Damen / 1. Runde:
TG Voerde - Ruhrpott Baskets Herne 36:50 (21:25)
Viertelergebnisse: 12:12 / 9:13 / 8:9 / 7:16
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
Niedrig (14, 1 Dreier), Dams (10), Holtkamp (8), Schmidt (8), Günther (4),  L. Franze (2), Ormanin (2), Tews (2)
Freiwurfquote: 26 % (5/19)

Es war definitiv ein hartes Stück Arbeit, bis die Oberliga-Damen der Ruhrpott Baskets Herne den Einzug in die 2. Runde um den WBV-Pokal unter Dach und Fach gebracht hatten. Bei der TG Voerde konnte sich die Hernerinnen am Ende mit 50:36 durchsetzen.


Mit Kim Franze, Franziska Gertz, Katharina Kohn, Laura Legnar, Mareike Muny und Anja Strozyk standen Frank Konstandt, der die urlaubsbedingt fehlende Stefanie Kürpick an der Seitenlinie vertrat, gleich 6 Spielerinnen aus verschiedenen Gründen nicht zur Verfügung.
Mit Vanessa Tews aus der 2. Damenmannschaft konnte das Team aber immerhin noch mit 8 Spielerinnen in Ennepetal antreten.

Gespielt wurde in einer kleinen engen Grundschulturnhalle und damit war die Zielsetzung der Gastgeber eigentlich schon klar: Mit einer engen Zonenverteidigung wollte man den klassenhöheren Gästen aus Herne den Zahn ziehen, und von Beginn an taten sich die Hernerinnen gegen diese Verteidigung schwer, da man einfach keinen Wurfrhythmus fand und von außen nur selten Bälle durch die gegnerische Reuse gingen. Nach einer 4:3 Führung der RBH-Damen nutzten die Gastgeberinnen die Herner „Fahrkarten“ zu einer eigenen 7:0 Serie und in der 7. Minute lag die TG Voerde mit 10:4 in Führung. Auch eine frühe Auszeit brachte die RBH-Korbjägerinnen zunächst nicht zurück in die Spur, zwar kam das engagiert verteidigende Team immer wieder zu Ballgewinnen, die im Angriff aber viel zu selten auch in Punkte umgemünzt werden konnten. Katharina Holtkamp löste dann den Knoten, sie steuerte 4 Punkte zu einer 8:2 Serie zum Ende des Auftaktviertels bei, so dass man immerhin mit einem ausgeglichenen Ergebnis (12:12) in die erste Viertelpause gehen konnte.

Die Geschichte des 2. und 3. Viertels ist schnell erzählt, nach einer 6:0 Serie zu Beginn des 2. Viertels durch das starke Duo Laura Dams und Lisa Niedrig lagen die Hernerinnen von der 11. bis zur 30. Minute durchgehend in Führung, ohne sich dabei allerdings zu irgendeinem Zeitpunkt entscheidend absetzen zu können. Die Führung schwankte zwischen mindestens 1 Punkt und maximal 9 Punkten Differenz, so dass sich die Gastgeberinnen auch nach 30 Minuten (34:29 für die RBH-Damen) immer noch eine Siegchance ausrechnen konnten.

Nach einem Blitzstart mit 4 Punkten kam die TG sogar wieder bis auf einen Punkt heran, bevor die Gäste dann innerhalb von wenigen Minuten für die Entscheidung zu ihren Gunsten sorgen konnten. Während die an diesem Tag im Angriff glücklose Lea Günther in der Verteidigung bis zum Umfallen rackerte, war es im Angriff jetzt vor allem das Duo Lisa Niedrig und Anna-Lena Schmidt, das großen Anteil an einer 14:0 (!) Serie innerhalb von gerade einmal 3 Minuten hatte. Beim Spielstand von 48:33 nach 37 Minuten stand der Sieger der Partie fest.
Am Ende setzten sich die Hernerinnen mit 50:36 durch und ziehen somit wie erwartet in die 2. Runde um den WBV-Pokal der Damen ein.

Frank Konstandt analysierte die Partie im Anschluss wie folgt: „In Anbetracht der Ausfälle und der engen Halle kann man mit dieser Partie durchaus zufrieden sein. Die Damen haben Ruhe bewahrt, als von außen wirklich so gut wie kein Wurf erfolgreich war und haben die Partie letztlich über eine sehr aggressive Defense gewonnen, die den Gegner immer wieder zu Ballverlusten gebracht hat. Diese wurden leider viel zu selten zu einfachen eigenen Korberfolgen genutzt, aber letztlich hatte man nie das Gefühl, dass man am Ende als Verlierer vom Feld gehen würde. Und innerhalb von nur drei Minuten eine 14:0 Serie zu erkämpfen und das ganze nach 34 Minuten Spielzeit, das spricht zumindest dafür, dass das Team konditionell voll auf der Höhe ist.“

Schon am morgigen Samstag, den 29.08.2015 treten die Damen der Ruhrpott Baskets Herne als Titelverteidiger beim TC-Cup in Oberhausen-Sterkrade an, auch dort wird man nicht in Bestbesetzung antreten können, trotzdem ist es das Ziel im Feld der 20 Mannschaften am Ende eine möglichst gute Platzierung zu erkämpfen.

Ruhrpott Baskets Herne e.V., Heiko Dittinger, 28.08.2015
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