Die Siegesserie der Oberliga-Damen der Ruhrpott Baskets Herne reisst in Borken, die weibliche U11 siegt mit der besten Saisonleistung gegen die BG Dorsten !!!

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22 Punkte erzielte RBH-Aufbauspielerin Franziska Gertz in der Partie beim RC Borken-Hoxfeld, oft war sie von den Gegnerinnen nur mit einem Foul zu stoppen. (Foto: Dirk Unverferth)
 
Finn Tolksdorf aus der weiblichen U11 der Ruhrpott Baskets Herne hatte einen riesigen Anteil am Sieg gegen die BG Dorsten. Sie erzielte nicht nur selbst 30 Punkte, sondern setzte immer wieder auch ihre Mitspielerinnen bestens in Szene und wusste zudem durch eine überragende Verteidigung zu überzeugen. (Foto: Dirk Unverferth)
Wochenendrückblick 23 / Saison 2015-2016

Siegesserie der RBH Oberliga-Damen ist gestoppt, das Team kassierte eine 59:69 Niederlage beim RC Borken-Hoxfeld !!!

Samstag, 12.03.2016

Oberliga Damen / 19. Spieltag:
RC Borken-Hoxfeld – Ruhrpott Baskets Herne 69:59 (36:30)
Viertelergebnisse: 16:13 / 20:17 / 10:8 / 23:21
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
Gertz (22), Günther (15), Dams (8, 1 Dreier), Niedrig (7, 1 Dreier), Schmidt (7), K. Franze, L. Franze, Taubenberger
Freiwurfquote: 75 % (18/24)

Nach 4 Siegen in Folge mussten die Oberliga-Damen der Ruhrpott Baskets Herne am letzten Samstag in Borken wieder eine Niederlage hinnehmen. Doch die 59:69 Niederlage beim RC Borken-Hoxfeld ändert nichts mehr am bereits sicher erreichten Klassenerhalt des Aufsteigers, der sich dank einer grandiosen Rückrunde in der Oberliga etabliert hat.


Auch am vorletzten Spieltag konnten die RBH-Damen leider nicht vollständig antreten, mit Katharina Kohn und Anja Strozyk fielen gleich zwei Spielerinnen krankheitsbedingt aus.
Mit nur 8 Damen ging es somit zum Auswärtsspiel beim RC Borken-Hoxfeld und beide Trainer wussten nicht so wirklich, was sie dort erwarten würde.
Durch die zuletzt 4 Siege in Serie und den dadurch erreichten Klassenerhalt sollten die Damen ohne jeden Druck befreit aufspielen.
Die Trainer bemerkten allerdings schon unter der Woche, dass durch den sicheren Verbleib in der Oberliga eine gewisse „Schludrigkeit“ bei ihren Damen aufkam.
Durch die enttäuschende Hinrunde, dem Trainerwechsel und der daraus resultierenden Trainingsumstellung, standen die RBH-Mädels die gesamte Rückrunde mächtig unter Strom, was sie aber nicht daran hinderte zu zeigen, was wirklich in ihnen steckt.

Auf jeden Fall verschliefen die Hernerinnen die ersten Minuten in Borken komplett, die Gastgeberinnen setzten immer wieder die Spielerin Dirks in Szene, die sich gute aufpostete und mit 6 Punkten großen Anteil an der 8:2 Führung ihres Teams nach nur 2 Spielminuten hatte. Die Hernerinnen hatten Probleme in der Verteidigung, fanden aber ihrerseits in der Folgezeit auch immer wieder gute Lösungen in der Offense, so dass man die Begegnung dann fast ausgeglichen gestalten konnte.
Erfolgreich waren die Hernerinnen vor allem, wenn sie mit ihrem gewohnt schnellem Spiel energisch zum gegnerischen Korb zogen. Borken konnte die Herner Angriffsbemühungen in dieser Phase oft nur mit einem Foul stoppen.
Zur Freude der Herner Coaches verwandelten ihre Schützlinge die daraus resultierenden Freiwürfe hochprozentig, so dass man nach dem 1. Viertel beim 13:16 Rückstand durchaus in Schlagdistanz war.

Auch im 2. Viertel konnte man sich nach einem 12:3 Lauf der Gastgeberinnen zur 28:16 Führung schnell wieder in die Partie zurückkämpfen.Vor allem Lea Günther und Franziska Gertz führten Ihr Team wieder heran und nach einem Treffer von Anna-Lena Schmidt hatte man den Rückstand in der 18. Minute immerhin schon wieder halbiert (24:30 aus RBH-Sicht).
Bei diesem 6-Punkte-Rückstand sollte es dann bis zur Pause bleiben (30:36).

Wie gewohnt gab es eine deutliche aber zugleich auch aufmunternde Ansprache in der Kabine. Bei dem knappen Rückstand sollte vor allem eine verbesserte Defense der Schlüssel sein, um die Partie noch einmal zu drehen.
Und eigentlich konnte man das Ziel einer verbesserten Verteidigung auch erfolgreich umsetzen, man erlaubte den Gastgeberinnen lediglich 10 Punkte im dritten Viertel. Wenn man gleichzeitig selber aber nur 8 Punkte auf der Habenseite verbuchen kann, dann tritt man natürlich auf der Stelle.
Letztlich wurden viel zu oft vermeintlich einfache Punkte liegen gelassen. Vermutlich wurde zudem aufgrund nachlassender Kraft aus den zuvor schnellen Angriffen mehr und mehr Standbasketball. Mit einem 38:46 Rückstand ging es in das Schlussviertel.

Trotz aller Bemühungen der Gäste konnte Borken die Partie bis zur 36. Minute kontrollieren (57:48). Doch dann mobilisierten die Hernerinnen noch einmal die letzten Kräfte, Franziska Gertz, Lisa Niedrig (mit zwei Freiwürfen) und Laura Dams sorgten für eine 6:0 Serie, so dass man bis auf 57:54 verkürzen konnte (38. Minute). Doch eine mangelhafte Transition-Defense, fehlende Hilfen und eine leider nicht funktionierende „Stop the Clock“-Taktik sorgte letztlich für einen nicht unverdienten 69:59 Sieg der Gastgeberinnen.

Die RBH-Trainer Michael Hader und Ralf Hagemeyer zogen nach der Partie folgendes Fazit:
„Hier war mehr für uns drin, aber wenn man 5 lange Minuten lang im 3. Viertel (24. - 29. Minute) keinen einzigen Punkt erzielt und in vielen Situationen einfach nicht schnell genug umschaltet, dann wird es gegen eine so bissige Mannschaft wie den RC Borken-Hoxfeld einfach extrem schwierig als Sieger vom Feld zu gehen. Trotzdem: Die Mannschaft hat nach der Winterpause eindrucksvoll die Kurve bekommen und bewiesen, das sie auf Oberliganiveau nicht nur mitspielen sondern oftmals sogar Spiele dominieren kann. Dass jetzt nach dem Erreichen des Klassenerhalts in der einen oder anderen Situation vielleicht nicht mehr der letzte Extraschritt gemacht wird, das nervt einen als Trainer, ist aber irgendwie auch menschlich.
Am kommenden Samstag möchten wir uns aber vor heimischen Publikum natürlich gerne mit einem Sieg aus der Saison 2015/2016 verabschieden, mit dem wir dann evtl. sogar noch auf Platz 6 vorrücken können. Unterschätzen dürfen wir Gevelsberg aber sicher nicht, zumal wir in der Hinrunde schon eine Niederlage gegen den Tabellenletzten und feststehenden Absteiger kassiert haben, da haben wir noch eine Rechnung offen!“

Sprungball gegen die SE Gevelsberg ist am kommenden Sonntag, den 20. März 2016 um 16 Uhr in der TH des Gymnasiums Eickel, Gabelsberger Str. 22, 44652 Herne-Eickel.

RBH-Küken zeigen ersatzgeschwächt die beste Saisonleistung und bezwingen die BG Dorsten mit 50:37; Finn Tolksdorf sowohl offensiv als auch defensiv überragend!!!

Samstag, 12.03.2016

Regionalliga U11 weiblich / 16. Spieltag:
Ruhrpott Baskets Herne – BG Dorsten 50:37 (25:20)
Viertelergebnisse: 8:5 / 17:15 / 16:5 / 9:12
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
Tolksdorf (30, 2 Dreier), Markowski (15), Grunwald (2), Klaus (2), Kropf (1), Dettki, Pönitzsch
Freiwurfquote: 22 % (4/18)

Obwohl die weiblich U11 einmal mehr ersatzgeschwächt antreten musste, zeigten die jungen RBH-Girls die beste Saisonleistung und bezwangen so die BG Dorsten mit 50:37.

Dabei war sogar bis Freitagnachmittag nicht ganz klar, ob die jüngsten Korbjägerinnen der Ruhrpott Baskets Herne überhaupt würden antreten können, da krankheits- und verletzungsbedingt an beiden Trainingsterminen unter der Woche jeweils nur 4 Mädchen teilnehmen konnten.
Aaliyah Dettki, Lara Markowski und Lea Pönitzsch konnten dann aber grünes Licht geben, so dass das Spiel stattfinden konnte.

Obwohl nur siebt und nicht ganz im Klaren darüber wie lange die Kräfte reichen würden, waren die RBH-Mädels hoch motiviert und gewillt ihr Bestes zu geben!
Das gelang dann vor allem defensiv auch hervorragend, jede RBH-Spielerin fand super ihre Gegenspielerin und wenn dies doch einmal nicht gelang, half man sich gegenseitig, so dass es gelang den Gästen im ersten Viertel gerade einmal 5 Punkte zu gestatten.

Auch im Angriff spielten die Hernerinnen mutig und fanden immer wieder toll die besser platzierte Mitspielerin, doch leider schien der Korb in manchen Situationen wie vernagelt, so dass etliche Chancen leider ungenutzt blieben und man selbst im ersten Spielabschnitt auch nur 8 Punkte erzielen konnte.

Auch ins zweite Viertel starteten die RBH-Küken gut und konnten über die überragende Finn Tolksdorf und die starke Lara Markowski die Führung bis auf 15:8 ausbauen (13. Minute).
Einige kleine Unaufmerksamkeiten in der Reboundarbeit sorgten anschließend aber leider dafür, dass Dorsten durch 3 schnelle Körbe auf 15:14 verkürzen konnte (15. Minute).
Doch die RBH-Mädchen hielten mit aller Kraft dagegen und konnten sich bis zur Halbzeitpause durch Treffer von Finn Tolksdorf (3), Lena Klaus und Lara Markowski wieder leicht auf 25:20 absetzen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit sah es dann so aus als würden die Kräfte der Ruhrpott Baskets nachlassen, ganze 4 Minuten lang konnte kein Korb erzielt werden und auch defensiv fand man nicht mehr schnell genug die Gegenspielerin (25:22, 24. Minute).
Doch plötzlich ging wieder ein Ruck durch das Team, es wurde nun super verteidigt und im Angriff fand man immer wieder toll die freie Mitspielerin, die nun auch immer wieder punkten konnte, so dass sich die RBH-Küken durch die stärkste Phase der ganzen Saison auf 35:22 absetzen konnten (27. Minute).
Mit einer relativ beruhigenden 41:25 Führung ging es schließlich ins Schlussviertel.

Bis zur 34. Minute lief es weiter gut und die RBH-Mädchen bauten ihren Vorsprung auf 47:27 aus. Anschließend ließen dann Kondition und Konzentration leider etwas nach und vor allem in der Defensive packte man nicht mehr richtig zu und kam oft einen Schritt zu spät, so dass man nun auch einige Fouls hinnehmen musste.
Doch näher als auf 11 Punkte kam Dorsten nicht mehr heran und am Ende bejubelten die Mädels erschöpft, aber überglücklich, ihren 5. Saisonsieg!

„Das war heute definitiv unsere beste Saisonleistung, in der Verteidigung wurde super gearbeitet und geholfen und im Angriff haben wir ganz toll die besser platzierte Mitspielerin gefunden! Lediglich die Chancenverwertung hätte noch besser ausfallen können, da wäre sogar ein noch höherer Sieg möglich gewesen! Aus einer ganz tollen Teamleistung ragte heute die überragende Finn Tolksdorf noch heraus. Auch Lara Markowski und die beim Rebound starke Julia Kropf verdienten sich ein Sonderlob der Trainer. So kann es gerne weitergehen!“ freute sich Nicole Moschner über die Leistung ihrer kleinen Schützlinge.

Ruhrpott Baskets Herne e.V., Heiko Dittinger, 14.03.2016
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