Dritte Teilnahme an der Endrunde

Anzeige
Drei sind aller guten Dinge: Nach 2015 und 2016 nimmt der Herner TC erneut an der Pokalendrunde teil. Vor zwei Jahren fand diese sogar in eigener Halle statt. (Foto: Arne Pöhnert)

Die Basketballerinnen des Herner TC feiern die Qualifikation für das Turnier der besten vier Mannschaften im Pokalwettbewerb. Mit 74:67 bezwang die Mannschaft von Trainer Marek Piotrowski den USC Freiburg und bewältigte damit die letzte Hürde auf dem Weg zur Endrunde.

Der Herner TC tat sich gegen den USC Freiburg lange schwer. Die Gäste lagen zur Halbzeitpause mit 32:31 in Führung. Nach dem Seitenwechsel legte der Favorit insbesondere in der Offensive einen Zahn zu. Haiden Palmer avancierte mit 26 Punkten, darunter gleich sechs erfolgreichen Würfen von der Dreierlinie, zur erfolgreichsten Korbjägerin. Etwas überraschend steuerte Sonja Greinacher 18 Punkte zum Sieg bei. Die Nationalspielerin feierte damit eine starke Rückkehr aufs Spielfeld nach mehrwöchiger Verletzungspause. Die weiteren Punkte für den Herner TC erzielten Dikes, Bellock (beide 8), Takács (5), Amojo (4), Kerin (3) und Mahlknecht (2).

Am Ende überwog bei Marek Piotrowski die Freude über den Sieg die schwache erste Halbzeit: "Wir haben erreicht, was wir wollten und sind zum dritten Mal in Folge unter den besten vier Mannschaften."

Favorit auf den Pokalsieg ist der TSV Wasserburg, der den TH Wohnbau Angels mit 86:70 bezwang. Am Final-Four-Turnier werden außerdem Rutronik Stars Keltern (71:65 bei den Fireballs Bad Aibling) und TK Hannover (85:71 gegen SV Halle Lions) teilnehmen.

In der Bundesliga geht es nun gegen Fireballs Bad Aibling weiter. Dass der kommende Gegner nicht zu unterschätzen ist, zeigte das Pokalspiel die Rutronik Stars Keltern. "Wir waren dicht dran", kommentierte Trainer Oliver Schmid die knappe Niederlage beim Tabellenzweiten der Bundesliga. Mit einer ähnlichen Leistung gegen Herne dürften die Fireballs nicht chancenlos sein.

Lindsay Christine Sherbert ist mit einem Durchschnitt von etwas mehr als 14 Punkten pro Spiel die erste Option im Angriff. Tatsächlich aber sind die Fireballs in der Offensive nur schwer auszurechnen. Hinter der US-Amerikanerin folgen mit Jessica Höötmann, Cyrielle Recoura, Lena-Marie Bradaric, Angela Pace, Alexx Simone Forde und Christina Schnorr gleich sechs weitere Spielerinnen, die in der Lage sind, zweistellig zu punkten.

Das Spiel in der Sporthalle der Mont-Cenis-Gesamtschule wird am Samstag, 14. Januar, ab 18 Uhr ausgetragen.
1
Einem Mitglied gefällt das:
1 Kommentar
10.866
Bernfried Obst aus Herne | 10.01.2017 | 12:14  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.