Durch den 91:30 Erfolg über den TSV Hagen II verteidigen die RBH-Damen erfolgreich die Landesliga-Tabellenführung, Pokal-Knaller gegen Rhöndorf am 22. November !!!

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Laura Legnar, mit gerade einmal 15 Jahren das "Küken" im Team der Ruhrpott Baskets Herne, wusste in der Partie gegen den TSV Hagen II zu überzeugen. Neben einer starken Verteidigung steuerte sie auch 6 Punkte zum 91:30 Erfolg ihres Teams bei. (Foto: Dirk Unverferth)
Sonntag, 09.11.2014

Landesliga Damen, 6. Spiel:
Ruhrpott Baskets Herne – TSV Hagen II 91:30 (37:22)
Viertelergebnisse: 16:8 / 21:14 / 26:5 / 28:3
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
Taubenberger (28, 1 Dreier), Günther (14), Strozyk (13, 1 Dreier), Niedrig (11, 1 Dreier), Schmidt (9), Legnar (6), Franze (4), Holtkamp (4), Moschner (2), Hlinski
Freiwurfquote: 54 % (14/26)

Das war deutlich: Beim 91:30 Erfolg über den TSV Hagen II wurden die RBH-Damen ihrer Favoritenrolle gerecht, vor allem in der 2. Halbzeit war man dem Gegner in wirklich allen Belangen deutlich überlegen.


Dabei waren die Voraussetzungen für diese Partie alles andere als gut: Mareike Muny stand die gesamte Woche inklusive des Spiels nicht zur Verfügung, Leistungsträgerinnen wie Anna-Lena Schmidt, Anja Strozyk und Verena Taubenberger konnten studienbedingt nur einmal trainieren und Trainer Heiko Dittinger fehlte krankheitsbedingt die gesamte Woche, konnte dann am Sonntag aber wieder am Spielfeldrand stehen.

Und zunächst sah es dann auch nicht unbedingt nach einem deutlichen Erfolg der Gastgeberinnen aus, bis zum 7:5 (5. Minute) für die RBH-Damen hielten die Gäste aus der Volmestadt noch voll dagegen, doch bis zum Ende des 1. Viertels hatte dann vor allem das Duo Lea Günther und Verena Taubenberger ihr Team bereits mit 16:8 in Führung gebracht.
In den ersten Minuten tat man sich unnötigerweise schwer gegen die recht statische Zonenverteidigung der Gegnerinnen, doch immer öfter fanden die Hernerinnen dann die richtigen Lösungen. In der eigenen Verteidigung agierte man leider nicht von Beginn an auf dem höchsten Niveau, so dass die Gäste auch im zweiten Viertel noch zu oft zu einfachen Korberfolgen kamen. Trotz einer bis zu diesem Zeitpunkt allenfalls durchschnittlichen Leistung stand beim Gang in die Kabine immerhin schon eine 15-Punkte-Führung zu Buche (37:22).

Mit dem festen Vorsatz, in der zweiten Halbzeit viel intensiver zu verteidigen, ging es zurück auf das Spielfeld, wo die Gäste direkt einen Korb erzielen konnten. Was zu diesem Zeitpunkt noch niemand wusste: Es sollte der erste und einzige Feldkorb der Gäste während der gesamten zweiten Halbzeit bleiben. Die jetzt exzellente Herner Verteidigung ließ so gut wie nichts mehr zu, so dass die Damen des TSV Hagen im dritten und vierten Viertel gerade einmal dank 6 Freiwurftreffern noch auf insgesamt 30 Punkte kamen.
Die Hernerinnen hingegen kamen jetzt immer wieder zu Ballgewinnen oder Rebounds und nutzten diese sehr konsequent zu schönen Fastbreaks und einfachen Punkten. Nach einer 17:0 Serie von der 22. bis zur 27. Minute und einer weiteren 26:0 Serie von der 30. bis zur 39. Minute stand am Ende der Partie ein in dieser Deutlichkeit sicher nicht erwarteter 91:30 Erfolg zu Buche: Mit 54:8 ging die 2. Halbzeit somit unglaublich deutlich an die Ruhrpott Baskets.

„Mit der zweiten Halbzeit bin ich heute sehr zufrieden, da haben wir wirklich gut als Team zusammengespielt, im Angriff und in der Verteidigung. Wenn es heute überhaupt etwas zu meckern gibt, dann sicher die Tatsache, dass wir es wieder nicht geschafft haben, bereits von der ersten Sekunde an unsere Defense-Fähigkeiten auf das Spielfeld zu bringen. Dadurch ermöglichen wir es dem Gegner erst einmal in die Partie zu finden, gegen einen stärkeren Gegner kann das durchaus einmal ins Auge gehen. Ich freue mich sehr darüber, dass ich heute über weite Strecken der Partie konsequent durchwechseln konnte. Ein Sonderlob hat sich heute unser „Küken“ Laura Legnar verdient, die sehr gut verteidigt hat und zudem auch noch 6 Punkte erzielen konnte.
Schon am nächsten Samstag treffen wir mit der TG Voerde auf einen Gegner, der uns ganz sicher mehr fordern wird, diesem Spiel gilt jetzt unsere volle Konzentration, bevor wir dann an das Pokal-Highlight gegen den Regionalligisten Rhöndorfer TV denken dürfen“, blickt Trainer Heiko Dittinger auf die anstehenden Aufgaben.

Sprungball am nächsten Samstag bei der TG Voerde ist um 18 Uhr im Reichenbach-Gymnasium, Peddinghausstraße 17 in 58256 Ennepetal.

Der Termin für das Pokal-Highlight im WBV-Pokal-Achtelfinale steht mittlerweile auch fest:
Am Samstag, den 22. November um 14 Uhr gibt der Regionalligist Rhöndorfer TV seine Visitenkarte in der SH Flottmannstraße, Hölkeskampring 2 in 44625 Herne ab.

Ruhrpott Baskets Herne e.V., Heiko Dittinger, 10.11.2014
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