Eine erste Standortbestimmung

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Trainer Christian Knappmann sieht seine Mannschaft in körperlich guter Verfassung und damit beim Gastspiel in Sprockhövel nicht chancenlos. (Foto: Arne Pöhnert)
Die Oberliga Westfalen startet am Freitag mit dem Spiel der TSG Sprockhövel gegen den SC Westfalia. Die Partie des Absteigers aus der Regionalliga gegen den Aufsteiger aus der Westfalenliga wird um 19 Uhr im Stadion an der Straße "Im Baumhof 15" in Sprockhövel.

Das Spiel wird gleich eine Standortbestimmung für die Herner sein. Aber auch der Gegner muss seine Formation erst noch finden. Immerhin stehen 14 Abgängen gleich 11 Neuzugänge gegenüber. Um Kapitän Raoul Meister muss Trainer Andrius Balaika ein neues Team formieren, das in der Oberliga gut bestehen kann.

Zumeist Spieler aus den Jugendmannschaften von MSV Duisburg, Wuppertaler SV und Rot-Weiss Essen, aber auch aus der eigenen Jugend sind zur Mannschaft gestoßen. Dazu gehören unter anderen die Innenverteidiger Blerton Muharremi (Wuppertal) und Liran Perck (Essen). Hinten rechts steht dem Trainerteam David Trautmann (Duisburg) zur Verfügung. Alle drei müssen sich aber erst ihre Meriten im Seniorenbereich verdienen.

Zwei erfahrene Spieler haben den Weg nach Sprockhövel ebenfalls gefunden, beziehungsweise wiedergefunden. Der Grieche Xhino Kadiu (26) spielte bereits für die TSG Sprockhövel, bevor er den Verein verließ und zuletzt bei Westfalia Rhynern als hängende Spitze spielte. Yüksel Terzicik (21), zuletzt Hammer Spielvereinigung, ergänzt die Reihe der eher erfahrenen Spieler, obwohl selbst auch noch jung.

Knappmann zählt TSG zum Kreis der Favoriten

Für Christian Knappmann, Trainer des SC Westfalia, gehört der kommende Gegner zu den Aufstiegsanwärtern: "Die Mannschaft hat immer noch hohes Format und ist sicherlich einer der Favoriten auf den Aufstieg in die Regionalliga. Besonders in der Offensive sind sie überdurchschnittlich gut aufgestellt."

Seine Mannschaft fahre allerdings nicht chancenlos nach Sprockhövel, glaubt Knappmann. Körperlich seien die Spieler auf einem guten Niveau, trotz der etwas aufwendigeren Vorbereitung aufgrund der Umbaumaßnahmen im und rund um das Stadion am Schloss Strünkede. Mit dem Lokalrivalen DSC Wanne-Eickel hat der SC Westfalia vereinbart, dass die Mannschaft mit Beginn der Meisterschaft in Wanne trainieren wird. In der Mondpalast-Arena, der Heimspielstätte des DSC Wanne-Eickel, werden auch die ersten Punktspiele der Oberligasaison ausgetragen. Knappmann: "Das ist so abgesprochen und passt auch mit der Spielplanung für den DSC und uns zusammen.“

Quelle: SC Westfalia Herne
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