Formkurve zeigt nach oben

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Lisa Niedrig steuerte acht Punkte zum Sieg gegen Schalke bei. (Foto: Ramon Seefeld)

Mit zwei Siegen innerhalb von wenigen Tagen haben sich die Ruhrpott Baskets in der Spitzengruppe der Basketball-Oberliga festgesetzt. Auf das 59:52 beim FC Schalke 04 folgte ein 69:56 gegen den TV Emsdetten.

Das Heimspiel gegen den Tabellenzweiten war auf Wunsch des Gegners auf Mittwoch vorgezogen worden. Aufgrund eines Trauerfalls hatte der TV Emsdetten um eine Verschiebung gebeten. Von Beginn an lieferten die Ruhrpott Baskets eine starke Vorstellung ab. Zur Pause lag die Mannschaft aus Herne mit 42:30 in Führung. Zwar verlief die Partie nach dem Seitenwechsel ausgeglichener, doch der Sieg geriert nicht mehr in Gefahr. Allerdings mussten die Ruhrpott Baskets die Ausfälle von Kim Franze und Katharina Kohn kompensieren, beide Spielerinnen verletzten sich im Laufe des Spiels.

Das 69:56 war eine klare Leistungssteigerung gegenüber den letzten Spielen. Gegen den abstiegsbedrohten FC Schalke 04 hatten die Ruhrpott Baskets am vergangenen nur schwer ins Spiel gefunden. Mit 14:17 lagen sie nach dem ersten Viertel hinten, vor den letzten zehn Minuten führte der Gegner aus Gelsenkirchen sogar mit 43:34.

Die Wende im Spiel brachte das letzte Viertel, das mit 25:9 an die Ruhrpott Baskets ging. Nach einer Auszeit fünf Minuten vor dem Ende wachten die Ruhrpott Baskets auf und verwandelten einen Zehn-Punkte-Rückstand noch in einen Sieg. Die gegnerische Aufbauspielerin wurde bereits in der eigenen Hälfte unter Druck gesetzt und zu ungenauen Pässen gezwungen. Herne konnte aus diesen Ballgewinnen nun auch konsequent Kapital schlagen und sich zum Ende der 37. Minute durch Treffer von Kim Franze, Lisa Niedrig und Andrea Ambrus heranarbeiten. In der 39. Minute glich Franze per Korbleger zum 51:51 aus. In den letzten 90 Sekunden wurde um jeden Ball gekämpft, man gestattete den Schalkerinnen nur noch einen einzigen Freiwurftreffer, während man selbst nun mutig zum Korb zog und das Spiel durch weitere Punkte von Franze, Niedrig und Ambrus noch mit 59:52 zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Trainer Michael Haders Fazit nach dem Spielende: "Wie leider immer gegen Schalke war es von uns kein basketballerischer Leckerbissen. Wer aber spannende Spiele sucht, der ist bei dieser Paarung immer richtig."
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