Herner EV baut Siegesserie aus

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Sieben Punkte beträgt der Vorsprung des Herner EV auf den Tabellenzweiten Moskitos Essen. Foto: Arne Pöhnert mail@arnepoehnert.de 0178/1866645 (Foto: Arne Pöhnert)

Die beeindruckende Serie des Herner EV in der Oberliga Nord fand am Sonntagabend am Gysenberg ihre Fortsetzung. Der klare 8:2-Erfolg gegen die Crocodiles Hamburg beendete das vierte Sechs-Punkte-Wochenende in Folge und brachte damit den neunten Sieg hintereinander für das Erfolgsteam von Frank Petrozza.

Der Trainer lobte seine Mannschaft hinterher erneut und stellte die harte und konsequente Arbeit seiner Spieler mit diesem nicht zu stoppenden Siegeswillen heraus. In einer schnellen und kampfbetonten Partie mit reichlich Emotionen, die sich aus einigen diskussionswürdigen Schiedsrichterentscheidungen entwickelten, setzte sich der HEV im letzten Abschnitt durch. Bis zur 39. Minute war die Begegnung beim Zwischenstand von 3:2 noch offen, dann aber machte der Tabellenführer alles klar.

Die Gysenberger konnten das erste Powerplay nutzen. Aaron McLeod verwandelte einen guten Pass von Brad Snetsinger zur 1:0-Führung nach 58 Sekunden. Und die Stimmung sollte vor über 1300 Zuschauern schnell noch besser werden. Thomas Richter mit einem verdeckten Schuss in der 4. Minute und Jan-Niklas Pietsch mit einem überlegten Blueliner drei Minuten später erhöhten auf 3:0.

In der Folge sorgten die Schiedsrichter für Unmut. Eine vermeintliche Schwalbe von Damian Schneider ahndeten sie mit einer 2-Minuten-Strafe. Die Hamburger nutzten die Überzahl, um auf 1:3 zu verkürzen. Eine weitere Entscheidung gegen Schneider und die anschließenden Diskussionen, die eine zehnminütige Disziplinarstrafe zur Folge haben, bescherten den Crodociles in der 30. Minute eine 5:3-Überzahl, die sie zum Anschlusstreffer nutzten. Spätestens als dem vierten Herner Tor die Anerkennung verweigert wurde, war richtig Feuer unterm Dach. Das 4:2 war aber nur aufgeschoben. Nach Vorarbeit von Snetsinger traf McLeod in der 39. Minute zum 4:2.

Im letzten Abschnitt hatte der Herner EV das Spiel fest in der Hand. In der 47. Minute erzielten die Gastgeber quasi eine Kopie des zuvor nicht gegebenen Tores. Diesmal zählte der Treffer. Thomas Dreischer war es, der das 5:2 erzielte.

Mit dem 6:2 in der 52. Minute durch Michel Ackers, der irgendwie die Scheibe von der Seite am Hamburger Keeper vorbei brachte, konnten die Siegesgesänge angestimmt werden. Und die wurden durch Sam Verelst noch verstärkt, der in der 54. und 57. Minute sein Torkonto zum Endstand von 8:2 aufstockte.

Am kommenden Wochenende ist es wieder Zeit für Skorpione. Am Freitagabend empfängt der Herner EV am heimischen Gysenberg die Scorpions aus Hannover (20 Uhr). Am Sonntag geht es dann nach Wedemark. Bei den dortigen Scorpions beginnt die Partie um 18.30 Uhr.

Quelle: Herner EV
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