Herner EV geht Kooperation ein

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Der Herner EV kann für die kommende Saison auf junge Spieler aus Krefeld zurückgreifen. (Foto: HEV)

Der Herner EV hat eine Kooperationsvereinbarung mit den Eishockey-Vereinen des Krefelder EV als Stammverein und der Pinguine als Spielbetriebs-GmbH abgeschlossen. „Diese Kooperation mit einem DEL-Verein ist insgesamt eine sehr gute Sache und wir bekommen damit einen größeren personellen Spielraum. Dies ist auch das Resultat unserer guten sportlichen Entwicklung der letzten Jahre“ erklärt HEV-Geschäftsführer Jürgen Schubert.

Die Vereinbarung ist zunächst auf ein Jahr befristet, was allen Beteiligten Zeit gibt das Projekt entsprechend mit Leben zu füllen. Aus dem Krefelder DEL-Team werden insbesondere Tom Schmitz und Philipp Kuhnekath dem Herner Team zur Verfügung stehen Sie sollen bei den Gysenbergern Spielpraxis bekommen. „Für uns ist es wichtig einen Kooperationspartner zu haben, der unsere jungen Spieler weiter entwickeln kann und in der näheren Umgebung liegt“, erläutert Matthias Roos, sportlicher Leiter bei den Krefeld Pinguinen.

Die vereinbarte Zusammenarbeit bezieht sich auch auf das Krefelder Nachwuchs-Team (DNL). So wechselt der 20-jährige Verteidiger Tobias Esch direkt von der Seidenstadt an den Herner Gysenberg. Torhüter Jendrik Allendorf und Lucas Eckardt, Verteidiger Eric Buschmann sowie die Stürmer Valentin Pfeifer und Darren Mieszkowski erhalten Förderlizenzen nach Herne.

Für sie sei es eine gute Möglichkeit, erste Erfahrungen im Seniorenbereich zu sammeln. Dadurch würden sie langsam herangeführt, könnten sich in der Oberliga zeigen und für höhere Aufgaben empfehlen. Der Trainings- und Spielbetrieb in Herne werde zu einer zusätzlichen Leistungssteigerung führen, von welcher nicht nur die Spieler selbst, sondern auch das ganze Nachwuchs-Team profitieren könnten, meint Elmar Schmitz, Cheftrainer der DNL-Mannschaft.

Schon in der Saison 2009/ 2010 gab es eine Kooperation zwischen Herne und Krefeld. Damals waren beispielsweise Joel Keussen und Jan-Niklas Pietsch, in der abgelaufenen Saison noch im HEV-Dress, mit Förderlizenzen ausgestattet gewesen.

„Wir sind ein kleiner Verein und sehen die Kooperation als Belohnung für unsere harte Arbeit in den letzten Jahren an. In der vergangenen Saison hatten wir im Vergleich zu Essen oder Duisburg einen relativ kleinen Kader. Daher ist die Kooperation für uns optimal, um mehr Tiefe zu bekommen“, freut sich Frank Petrozza, Cheftrainer der Herner.

Quelle: Herner EV
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