Herner EV klettert auf den zweiten Tabellenplatz

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HEV-Trainer Frank Petrozza war mit der Reaktion seiner Mannschaft auf die Niederlage gegen Braunlage zufrieden. (Foto: Archiv Wochenblatt)

Dem Herner EV gelang am vergangenen Wochenende der Sprung auf den zweiten Tabellenplatz der Eishockey-Oberliga. Aktuell liegt die Mannschaft drei Punkte hinter dem Spitzenreiter MEC Halle. Trainer Frank Petrozza war mit dem Verlauf des Doppelspieltages dennoch nicht zufrieden. Zwar gelang seiner Mannschaft am Sonntag ein Sieg im Spitzenspiel bei den Crocodiles Hamburg, doch die Heimniederlage am Freitag gegen EC Harzer Falken war nicht eingeplant.

Gegen die Mannschaft aus Braunlage, die sich in den unteren Regionen der Tabelle festgesetzt hat, mussten die Zuschauer in der Eishalle am Gysenberg eine 3:4-Niederlage nach Verlängerung verdauen. Artjom Kostyrev entschied die Extraschicht nach 64 Sekunden. Die übrigen sechs Tore fielen im zweiten Drittel. Brad Snetsinger traf in der 23. und 27. Minute zum 2:0, Damian Schneider zum 3:1 (33.).

Das 3:1 zwei Tage später war die von Frank Petrozza erhoffte Reaktion. Der Trainer hatte exakt drei Reihen nominiert und die boten eine ebenso kampfbetonte wie konzentrierte geschlossene Mannschaftsleistung und verpassten damit den Hanseaten die erste Heimniederlage der Saison. Der Herner EV zeigte von Beginn an eine engagierte Leistung, überstand in der Anfangsphase mehrere Strafzeiten und ging in der 13. Minute durch Sam Verelst in Führung. Mit einem Mann mehr auf dem Eis erhöhte Aaron McLeod knappe vier Minuten später auf 2:0. Die weiteren Treffer fielen im dritten Spielabschnitt. Damian Schneider markierte bei eigener Überzahl bereits nach 21 Sekunden im Fallen das 3:0. Leider hielt dieser Vorsprung nicht lange, denn die Hamburger konnten nur gut zwei Minuten später durch Josh Mitchell auf 1:3 verkürzen. In der Schlussphase drückten die Gastgeber auf den Anschlusstreffer. Der Herner EV konnte sich immer seltener befreien, lieferte aber einen tollen Kampf und hielt den Vorsprung.

Am kommenden Wochenende muss der Herner EV zuerst am Freitag an die Ostsee reisen und um 20 Uhr bei den Rostock Piranhas antreten. Am Sonntag gastieren dann die Black Dragons Erfurt ab 18.30 Uhr in der Eishalle am Gysenberg. Die Ausgangslage ist klar: Der Herner EV ist in beiden Spielen der Favorit. Die Rostocker sind mit vier Punkten Tabellenletzter und stellen mit 19 Toren den bisher schlechtesten Angriff der Liga. Die Black Dragons liegen derzeit mit 12 Punkten auf dem neunten Platz, haben aber noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. So oder so: Der Auftritt gegen den EC Harzer Falken hat unter Beweis gestellt, dass in dieser Liga kein Gegner unterschätzt werden darf.
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