Herner EV rückt auf Platz drei vor

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Der Herner EV könnte sich mit einem Sieg gegen die Crocodiles Hamburg am Sonntag weiter verbessern. (Foto: Herner EV)

Erfolgreicher Doppelspieltag für den Herner EV: Mit Siegen gegen den EHC Timmendorfer Strand und dem ECC Preussen Berlin verbessert sich die Mannschaft von Trainer Frank Petrozza mit nunmehr 14 Punkten auf den dritten Tabellenplatz. Das Spitzenduo Saale Bulls Halle und Crocodiles Hamburg hat lediglich einen Zähler Vorsprung.

Dem 4:3-Sieg am vergangenen Sonntag in Berlin war jedoch ein hartes Stück Arbeit vorausgegangen. Die Zuschauer erlebten eine turbulente Anfangsphase. Nach nur 76 Sekunden gingen die Gastgeber in Führung. Kurz darauf kassierte auf Seiten der Gäste Aaron McLeod wegen eines Stockschlages die erste Zeitstrafe. Dennoch gelang dem Herner EV bereits in der fünften Minute der Ausgleich: Sören Hauptig erzielte das 1:1. Auch ohne die krankheitsbedingt fehlenden Lorenzo Maas, Thomas Richter und Damian Schneider diktierte der Herner EV über weite Strecken das Geschehen. Trotz eines Chancenverhältnisses von 17:8 fielen im ersten Drittel keine weiteren Tore.

Die mitgereisten Fans mussten bis zur 37. Spielminute warten, ehe sie die
verdiente Führung bejubeln konnten. Thomas Dreischer wurde regelwidrig gestoppt und verwandelte den anschließenden Penalty. Danach überstand die Mannschaft eine 3:5-Unterzahl ohne Gegentor. In der letzten Minute vor dem Ende des zweiten Drittels erhöhte Aaron McLeod nach Vorarbeit von Brad Snetsinger auf 3:1.

Im Schlussabschnitt funktionierte das Unterzahlspiel jedoch nicht mehr so effektiv. Die Berliner verkürzten mit zwei Mann mehr auf dem Eis (45.) und kamen bei einfacher Überzahl sogar zum Ausgleich (54.). In dieser Phase behielt Brad Snetsinger jedoch einen kühlen Kopf und traf nur 41 Sekunden nach dem 3:3 zur Entscheidung.

Deutlich verlief hingegen das Heimspiel gegen den EHC Timmendorfer Strand nur zwei Tage zuvor. Beim 5:0 (0:0, 3:0, 2:0) ließ der Herner EV dem Gegner nicht den Hauch einer Chance. Und dennoch haderte Frank Petrozza mit dem Spielverlauf: "Bei 70 Torschüssen hätte es etwas mehr sein können als die fünf Treffer." Die Tore erzielten Brad Snetsinger (21., 47.), Stephan Kreuzmann (22.), Aaron McLeod (29.) und Sam Verelst (45.).

In das nächste Heimspiel geht der Herner EV zweifelsohne als Favorit. Am Freitag gibt der Tabellenelfte Harzer Falken um 20 Uhr seine Visitenkarte in der Eishalle am Gysenberg ab. Der echte Härtetest folgt am Sonntag in Hamburg: Ab 19 Uhr bietet sich dem Herner EV die Gelegenheit, im direkten Duell die Crocodiles zu besiegen und damit in der Tabelle möglicherweise hinter sich zu lassen.
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