Herner EV: Spitzner als siebter Neuzugang

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Lois Spitzner schaffte den Sprung in mehrere Auswahlmannschaften des DEB. (Foto: Herner EV)

Der Herner EV bastelt an seinem Kader für die Saison 2017/18. Mit Lois Spitzner wechselt ein weiterer Stürmer an den Gysenberg.

Inklusive der beiden DEL-Förderlizenzspieler Tom Schmitz und Philipp Kuhnekath von den Krefelder Pinguinen ist Lois Spitzner nach Danny Albrecht, Tobias Esch, Sebastian Eickmann und Marcus Marsall bereits der siebte Neuzugang des Herner EV. Vier Monate vor dem Beginn der Meisterschaft gehören bereits 22 Spieler dem Kader an. Die Planungen sind damit natürlich längst noch nicht abgeschlossen. Trainer Frank Petrozza sieht vor allem in der Verteidigung noch Handlungsbedarf. Dennoch ist er optimistisch: "Insgesamt sind wir auf einem sehr guten Weg, um auch in der neuen Spielzeit eine schlagkräftige Truppe ins Rennen schicken zu können.

Der noch 19-jährige Lois Spitzner stammt aus Chemnitz und ging dort mit vier Jahren zum ersten Mal aufs Eis. Im Alter von 15 Jahren wechselte er nach Berlin und stürmte bei den Eisbären Juniors zuerst in der Schüler-Bundesliga und dann gut drei Spielzeiten in der DNL (Deutsche Nachwuchs-Liga). Dort kam er auf insgesamt 117 Einsätze. International konnte er sich in den DEB-Auswahlmannschaften beweisen, zuletzt Ende vergangenen Jahres bei der U20-Weltmeisterschaft in Bremerhaven. Bei der U18-Weltmeisterschaft im Jahr 2015 zählte Spitzner zu den Top-3-Spielern seiner Mannschaft.

Nachdem Spitzner vor zwei Jahren bei FASS Berlin zu seinen ersten Einsätzen in der Oberliga kam, stürmte er in der vergangenen Saison für die Duisburger Füchse und kam dort auf 46 Spiele. Als Förderlizenzspieler kam er auch zu einem Einsatz in der DEL bei den Krefelder Pinguinen. „Ich möchte meine sportliche Entwicklung fortsetzen, deshalb habe ich das Angebot vom Herner EV angenommen“, begründet Spitzner seinen Wechsel.

Er ist momentan noch in seiner Heimatstadt Chemnitz, will aber schon bald in den Westen kommen, um in Krefeld am Sommertraining teilnehmen zu können. Petrozza: „Er bringt viel Potenzial mit und soll bei uns mehr Verantwortung übernehmen.“

Mittlerweile hat der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) den Rahmenplan für die kommende Spielzeit veröffentlicht. Die Oberliga Nord startet am Freitag, 29. September, mit 14 Mannschaften, die bis zum 28. Dezember eine Einfach-Runde austragen. Im Anschluss wird das Feld in zwei Gruppen mit sieben Teams aufgeteilt, in denen jeweils eine Eineinhalbfach-Runde gespielt wird. In der oberen Meisterrunde werden die Plätze 1 bis 7 ausgespielt, in der unteren Qualifikationsrunde die Plätze 8 (letzter Playoff-Platz) bis 14 (sportlicher Absteiger).

Damit umfasst die Punktspiel-Serie insgesamt 44 Spiele (22 Heimspiele). Die Playoffs beginnen am 9. März. Anders als in den letzten zwei Spielzeiten wird es bereits im Achtelfinale zu einer Verzahnung zwischen den Oberligen Nord und Süd kommen.

Quelle: Klaus Picker/Herner EV
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