Herner EV trennt sich von drei Verteidigern

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Fehlt dem Herner EV in den ersten drei Spielen der kommenden Saison: Trainer Frank Petrozza. (Foto: Archiv Wochenblatt)

Ein letztes Trainingsspiel am Dienstag und eine Abschlussfeier heute Abend sind für den Herner EV die Schlusspunkte der Saison. Dazwischen gab der Verein weitere personelle Entscheidungen bekannt.

Nach dem bereits frühzeitig die Verträge von Stephan Kreuzmann, Michel Ackers, Brad Snetsinger und Aaron McLeod verlängert wurden, gibt es nun auch die ersten Abgänge zu vermelden. Die Verteidiger Aaron Reckers, Lorenzo Maas und Tim Dreschmann werden den Herner EV verlassen.

Der junge Tim Dreschmann kam erst Anfang dieses Jahres von den Hannover Scorpions zum Herner EV und bestritt insgesamt 20 Spiele im Trikot der Grün-Weiß-Roten. Zwei Jahre lang trug Aaron Reckers die Herner Farben und kam dabei auf insgesamt 92 Einsätze. Am längsten von diesem Trio war Lorenzo Maas dabei. Er wechselte vor drei Jahren an den Gysenberg und kam auf insgesamt 131 Meisterschaftseinsätze.

Beim letzten Trainingsspiel waren Brad Snetsinger und Aaron McLeod nicht auf dem Eis dabei. Sie verfolgten das muntere Treiben von einem Platz hinter der Bande aus. Brad Snetsinger konnte nicht mehr aufs Eis, weil er sich im letzten Play-Off-Spiel gegen die Hannover Indians einen Finger gebrochen hatte. Aaron McLeod leidet noch immer unter den Folgen eines brutalen Checks im ersten Play-Off-Spiel gegen die Niedersachsen. Zwar ist er auf dem Wege der Besserung, aber erst im Nachhinein stellte sich nach mehreren Untersuchungen das wahre Ausmaß dieser Attacke heraus. Neben dem Nasenbeinbruch und der Gehirnerschütterung wurde nämlich noch eine schwere Verletzung im Nackenbereich festgestellt, die sich durchaus noch schlimmer hätte auswirken können. So wird der 28-jährige Kanadier sicherlich noch einige Zeit in Behandlung bleiben müssen.

Eine weitere negative Auswirkung der ersten Play-Off-Runde zeigte sich am Dienstagabend noch in Form eines Ordnungsbescheides des DEB-Spielgerichts: Trainer Frank Petrozza wird wegen „Austeilen von Faustschlägen nach Spielende“ der zweiten Play-Off-Partie in Hannover für vier Spiele im Meisterschaftsspielbetrieb gesperrt. Davon wird ein Spiel zur Bewährung ausgesetzt. Der Herner EV verzichtete auf das Einlegen von Rechtsmitteln und gab zu der DEB-Entscheidung keinen weiteren Kommentar ab.
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