Herner TC feiert nach irrem Finale den Klassenerhalt

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Minja Terzic und ihre Teamkameradinnen erlebten ein Wechselbad der Gefühle. (Foto: Herner TC)
Spannung, Jubel, Trauer und dann die Erlösung. Das letzte Saisonspiel des Herner TC in der Basketball-Bundesliga der Damen war ein Wellenbad der Gefühle und bot so etwas wie eine Kurzversion der gesamten turbulenten Saison.
Mit einer starken, aufopferungsvollen Leistung gewannen die HTC-Damen mit 100:98 nach Verlängerung gegen die Eisvögel aus Freiburg.
Doch dieser Sieg schien wertlos. Denn auch die Konkurrenten aus Bamberg und Marburg gaben sich keine Blöße. Damit war der Abstieg trotz einer guten Rückrunde besiegelt. Das dachten zumindest alle, es flossen Tränen der Enttäuschung.
Doch dann kam die sensationelle Wende. Denn die Kunde machte die Runde, dass der amtierende Deutsche Meister BV Wolfenbüttel Wildcats auf die Play-Off-Teilnahme verzichtet. Dies wurde am Montag von der DBBL bestätigt. Damit müssen die Wildcats in die Zweite Liga, der Herner TC hat sich mit leichter Verspätung den Klassenerhalt gesichert.
Dem Meister waren in der laufenden Saison schon fünf Punkte wegen Verstößen gegen die Spielordnung aufgrund ausgebliebener Zahlung der Teilnahmegebühr abgezogen worden. Nun folgt das vorläufige Aus des Titelverteidigers in Liga eins. Der Neustart soll in der Zweiten Liga Gruppe Nord erfolgen.
Der Herner TC kann dagegen nach einer schweren Spielzeit durchatmen. Nun gilt es daran zu arbeiten, dass die Bundesliga-Damen schon zu Saisonbeginn konkurrenzfähig sind. Denn so viel Glück in einem solch dramatischen Finale hat man sicherlich kein zweites Mal.
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Christian Arczynski aus Herne | 27.03.2013 | 15:10  
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