Herner TC: Nur ein Sieg zählt

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Sonja Greinacher (hier ein Archivfoto aus dem Heimspiel gegen Osnabrück) blieb gegen die Saarlouis Royals mit acht Punkten und vier Ballverlusten unter ihren Möglichkeiten. (Foto: Waldemar Matalinski/Herner TC)

Die Basketballerinnen des Herner TC brauchen einen Sieg vor eigenem Publikum, um gegen die Saarlouis Royals ein drittes Spiel zu erzwingen. Am Freitag empfängt die Mannschaft von Trainer Marek Piotrowski den Tabellenzweiten der Hauptrunde in der Sporthalle der Mont-Cenis-Gesamtschule. Beginn ist um 19 Uhr.

Den ersten Vergleich gewannen die Saarlouis Royals am vergangenen Sonntag mit 62:59. Entschieden wurde Spiel eins der Halbfinalserie erst in der Schlussphase. Nach so viel Dramatik hatte es zunächst nicht ausgesehen. Die Heimmannschaft beendete das erste Spielviertel mit einer 21:14-Führung. Danach fand der Herner TC allerdings besser in die Partie und lag zur Pause 34:31 vorne. Da sich nach dem Seitenwechsel keine Mannschaft mehr absetzen konnte, blieb es bis zum Ende bei einem Duell auf Augenhöhe.

Wenige Sekunden vor der Schlusssirene musste Whitney Erinn Boddie an die Freiwurflinie, nachdem sie bei einem Dreipunkteversuch gefoult worden war. Die ersten beiden Würfe verwandelte sie, um den dritten absichtlich zu vergeben. Zwar sicherte sich Centerin Sonja Greinacher den Rebound, doch Boddies letzter Wurf von jenseits der Dreipunktelinie fand sein Ziel nicht.

So entschieden die Saarlouis Royals auch den dritten Vergleich in dieser Saison mit dem Herner TC für sich. Das Herner Gastspiel stand allerdings zunächst auch unter keinem guten Stern. Kristi Bellock und Radostina Slavova-Naneva fehlten aufgrund von Verletzungen, Emina Karic musste das Spielfeld bereits nach wenigen Minuten mit einer Blessur verlassen.

Katharina Fikiel war auffälligste Spielerin auf Seiten des Herner TC. 19 Punkte, 10 Rebounds und drei geblockte Würfe zählte die Statistik für sie. Ebenfalls zweistellig konnten Whitney Erinn Boddie und Lea Mersch (beide 11) sowie Ireti Amojo (10) punkten. Sonja Greinacher blieb mit acht Punkten bei einer Trefferquote von 33 Prozent unter ihren Möglichkeiten.

Eine klare Angelegenheit war hingegen das zweite Halbfinale. Titelverteidiger TSV Wasserburg besiegte BC Pharmaserv Marburg mit 78:57.
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