Herner Westfalenligisten wollen auf eigenem Platz den Erfolg

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Daheim ist es doch viel schöner. Nach diesem Motto scheint der SC Westfalia Herne in dieser Westfalenliga-Saison zu verfahren. Denn mit nur zwei Punkten in der Fremde findet sich das Team in der Auswärtstabelle nur auf dem 13. Platz wieder.

Mit zehn Punkten aus vier Spielen läuft es daheim doch deutlich besser. Dennoch reicht es aufgrund der Auswärtsschwäche derzeit nur zum achten Rang. Allerdings haben die vier Teams davor nur einen Punkt mehr auf der Habenseite.
Zum Glück für alle Anhänger empängt der SCW am Sonntag, 11. Oktober, um 15 Uhr den SV Horst-Emscher 08 im Stadion am Schloss.

Nach dem eher enttäuschenden Unentschieden bei Tabellenzweiten Mengede 08/20 gibt SCW-Coach Holger Wortmann eine etwas andere Marschrichtung vor: „Mentalität schlägt Qualität.“

Unter diesem Motto ging es unter der Woche anstatt auf den grünen Rasen auf die Tribüne zum Stadion-treppenlauf. Denn spielerisches Potential reicht in der Westfalenliga nicht. Auch der Kampf darf nicht zu kurz kommen.

„Mit der Fitnesseinheit wollten wir ein paar neue Reize setzen“, erklärt Wortmann diese Maßnahme. „Ergebnisorientiertes Training“ nennt der Coach ein wenig scherzhaft diese Übung. „Die Intensität unseres Trainings ist schon außergewöhnlich, wir sind heiß auf Sonntag“, beschreibt Wortmann die Situation.

Das SCW- Trainergespann erwartet am Sonntag wieder einen tiefstehenden Gegner. Schließlich ist Horst-Emscher mit derzeit sieben Punkten nur Tabellen-14. Mit vier Punkten hat man dabei auswärts sogar mehr Zähler gesammelt.

Am letzten Spieltag stand allerdings eine Heimpartie an, in der man gegen den DSC Wanne-Eickel mit 0:1 den Kürzeren zog.Es war ein turbulentes Spiel mit je einem vergebenen Elfmeter auf jeder Seite. Ein dreckicker Sieg, wie es im Fußballjargon so schön heißt, bei dem die Wanne-Eickeler ihre kämpferischen Qualitäten bewiesen.

Damit nimmt der DSC derzeit den vierten Tabellenrang ein. Am Sonntag um 15 Uhr kommt es zum Heimspiel gegen den elftplatzierten SV Brackel. Nach zuletzt zwei Niederlagen täte dem Team von Trainer Christian Esser ein Erfolgserlebnis gut. Der DSC dagegen ist seit fünf Spielen ungeschlagen und blieb dabei jeweils ohne Gegentor.
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