HEV bleibt ungeschlagen

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(Foto: HEV)
Von Jesper Dahl-Jörgensen.

Eishockey: Am Ende war es dann doch ein schweres Stück Arbeit für den HEV: Nach einem zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand gelang dem Team um Trainer Carsten Plate am Freitagabend noch ein 3:2-Erfolg gegen die Dinslakener Kobras. Dabei musste der frischgebackene Aufsteiger vom Gysenberg schon nach 46 Sekunden einem Rückstand hinterherlaufen.


Da konnte auch Rückkehrer Stefan Kornewald nichts mehr dran ändern. Kornewald, welcher für Benjamin Voigt im Herner Gehäuse stand, feierte sein Debüt nach längerer Verletzungspause. Doch so richtig stimmungsvoll sollte dieses nicht werden. Denn nach 14 Minuten stand es schon 0:2 aus Herner Sicht. Erst mit Beginn des Mitteldrittels drehte der HEV langsam auf. Thomas Richter traf in Überzahl, drei Minuten nach Wiederanpfiff, zum 1:2-Anschlusstreffer.
Eine schöne Kombination der zweiten Reihe sorgte dann für den verdienten Ausgleich. Christian Nieberle spielte die Scheibe auf Alexander Brinkman, der wiederum für Damian Schneider wunderschön auflegte. Dessen Schlagschuss aus drei Metern schlug unhaltbar zum 2:2 ein. So lautete auch der Spielstand nach 40 Minuten. Die verbleibenden 20 Minuten nutzten vor allem die Unparteiischen, um für Aufregung auf den Rängen zu sorgen. Zehn Minuten vor Schluss war es dann Christian Nieberle, der die Herner Anhängerschaft erlöste, welche die Auswärtspartie wieder in ein Heimspiel verwandelte. Am Ende einer schönen Kombination der zweiten Reihe war er es, der mit seinem Treffer zum 3:2 den Endstand markieren sollte, auch wenn Dinslaken noch zu einigen guten Chancen kam.
Unter dem Strich bleiben dem Herner EV drei weitere Punkte und vor allem die Erkenntnis, auch an einem mäßigen Tag charakterfest sein zu müssen, um zu siegen. Sportlich muss der HEV heute (3. 3.) eine Schippe drauflegen. Denn in Neuss trifft man auf den 5. des Oberliga-West-Pokals. Dass der NEV Eishockey spielen kann, mussten die Gysenberger im Hinspiel spüren, als man erst in der Verlängerung das Spiel für sich entscheiden konnte. Bully am Südpark: 20 Uhr.
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