HEV vor Wochenende der Gegensätze

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HEV-Coach Frank Petrozza muss seine Mannschaft auf zwei sehr unterschiedliche Gegner am kommenden Wochenende einstellen. (Foto: Herner EV)

Es wird ein Wochenende der Gegensätze für den Herner EV. Während am Freitag der Tabellenführer wartet, steht am Sonntag das Duell gegen ein Kellerkind an.

Gute Leistungen werden im Sport nicht immer belohnt. Das musste der Herner EV bei der 2:3-Niederlage in Neuwied feststellen.

„Das war die beste Saisonleistung bisher, die motivierend auf das Spiel am Freitag in Duisburg stimmt“, gab sich HEV-Geschäftsführer Jürgen Schubert nach dem Spiel daher betont positiv.

Immerhin musste der HEV gleich auf vier wichtige Akteure verzichten. Denn neben den verletzten Dominik Scharfenort und Michèl Ackers, fehlten die gesperrten Christian Nieberle und Thomas Dreischer. Zudem war zuvor im Spiel gegen die Wedemark Sorpions ein klares 8:2 gelungen.

Daher wollte man erst gar keine schlechte Stimmung aufkommen lassen. Denn am kommenden Wochenende ist der HEV wieder doppelt gefordert. Zunächst gastieren die Herner am Freitagabend, 23. Oktober, in Duisburg ehe es am Sonntag, 25. Oktober, gegen den EHC Timmendorfer Strand geht.

Das Spiel gegen die Füchse am Freitag wird eine große Herausforderung. Denn die Duisburger sind aktuell mit 21Punkten Tabellenführer. Die einzige Niederlage bisher gab es am zweiten Spieltag gegen die Moskitos aus Essen mit 2:3 nach Penaltyschießen.

Ansonsten zeigen sich die Mannen von Trainer Tomas Martinec sehr souverän, die Tordifferenz von 47:16 nach acht absolvierten Partien spricht eine deutliche Sprache.

Es wird also viel Arbeit auf die Herner Defensive warten. In den Duellen der letzten Saison hatten die Füchse meist das bessere Ende für sich. Nun muss der HEV zeigen, ob er mit dem derzeitigen Spitzenteam mithalten kann. Beginn des Spiels ist um 19.30 Uhr.

Am Sonntag gibt es dann das Kontrastprogramm zum Duisburger Spitzenreiter. Um 18.30 Uhr ist der HEV in eigener Halle gegen das Kellerkind EHC Timmendorfer Strand 06 gefordert. Der Tabellen-15. durfte bisher erst einmal nach Verlängerung gegen die Wedemark Scorpions jubeln. Die anderen vier Partien gingen dagegen allesamt verloren. Dabei zeigte sich angesichts von bereits 32 Gegentoren die Abwehr nicht sattelfest. Denn mit Ausnahme des deutlichen 0:4 gegen Duisburg am letzten Spieltag gelangen immer mindestens drei eigene Treffer.

Dennoch ist der Herner EV auf eigenem Eis sicherlich zu favorisieren. Zudem braucht die mit 13 Punkten auf Rang 9 platzierte Mannschaft von Coach Frank Petrozza die Punkte, um den Anschluss an die oberen Tabellenregionen nicht zu verlieren.

Beginn des Sonntagsspiels ist um 18.30 Uhr in der Herner Eissporthalle.
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