In der ersten Runde gescheitert

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Haiden Palmers Ausfall konnte der Herner TC in den Play-Offs nicht kompensieren. (Foto: Waldemar Matalinski)

Für die Basketballerinnen des Herner TC ist die Saison beendet. Sie unterlagen in der ersten Runde der Play-Offs dem TV Saarlouis Royals in drei Spielen.

Damit haben sich die ersten vier Mannschaften der Hauptrunde im Viertelfinale durchgesetzt. Titelverteidiger TSV Wasserburg (gegen Chemcats Chemnitz) und die Rutronik Stars Keltern (gegen TK Hannover) setzten sich in zwei Spielen durch. Ebenso wie der TV Saarlouis Royals, brauchte der BC Pharmaserv Marburg (gegen Fireballs Bad Aibling) drei Spiele, um das Halbfinale zu erreichen.

Der Herner TC hatte mit dem 72:68-Sieg vor eigenem Publikum ein drittes Spiel in Saarlouis erzwungen. In diesem rannte man nach einem 14:28 im zweiten Viertel einem permanent einem zwischenzeitlich auch deutlichen Rückstand hinterher. Tatsächlich kam die Mannschaft von Trainer Marek Piotrowski noch einmal bis auf vier Punkte heran (70:74), in der Schlussphase konnte sich der TV Saarlouis Royals, der im Halbfinale den TSV Wasserburg herausfordert, wieder etwas absetzen. Die Heimmannschaft gewann am Ende mit 83:75.

Als eine Ursache für das Aus in der ersten Play-Off-Runde muss der Ausfall von Haiden Palmer angeführt werden. Für die US-Amerikanerin war nach einer Verletzung beim Final-Four-Turnier um den deutschen Pokal die Saison vorzeitig beendet.

Bemerkenswert ist, dass im dritten Spiel eine bessere Wurfquote und mehr geholte Rebounds nicht zum Sieg reichten. Nimmt man die gesamte Serie zum Maßstab, agierten beide Mannschaften nahezu auf Augenhöhe.

Auch konnten die Spielerinnen ihre Leistungen aus der Hauptrunde in der Regel bestätigen. Kristi Bellock lieferte in den drei Spielen 55 Punkte ab und lag am Ende deutlich über ihrem Saisonschnitt (11,8 Punkte). Sonja Greinacher bestätigte ihren Schnitt mit 15 Punkten (Hauptrunde 13,9). So spricht einiges dafür, dass mit Haiden Palmer mehr möglich gewesen wäre. Neben ihren 13,2 Punkten pro Spiel hatte die US-Amerikanerin in der regulären Saison vor allem in der Verteidigung überzeugen können und mit einem Schnitt von 2,9 Ballgewinnen einen überragenden Wert abgeliefert.
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