Mit dem Sonderzug nach Süden

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Wollen sich auf den Weg in Richtung Süden machen: Die Fans des Herner EV beginnen mit den Planungen für das erste Auswärtsspiel der Playoffs. (Foto: Arne Pöhnert)

Rosenheim, Deggendorf, Landshut oder Selb? Schon jetzt planen die Anhänger des Herner EV zu einem Auswärtsspiel in der ersten Playoff-Runde. Angesichts des deutlichen Vorsprungs auf die Konkurrenten in der Qualifikationsrunde braucht man kaum von Übermut sprechen, schon jetzt mit einer solchen Planung zu beginnen.

Sollte der Herner EV nicht völlig einbrechen, wird der Verein die Playoffs erreichen und voraussichtlich am 9. März auswärts das erste Spiel bestreiten. Und so gibt der Anhang ein konkretes Ziel aus: mit einem Sonderzug so viele Fans wie möglich zu diesem Auswärtsspiel zu bekommen. Die möglichen Gegner sind Rosenheim, Deggendorf, Landshut oder Selb. Nach acht Jahren würde der Herner EV sich damit wieder mit einer Mannschaft aus dem Süden Deutschlands messen dürfen.

Damit der Sonderzug jedoch gelingen kann, benötigt die Fangruppe jede Menge Anmeldungen. Interessierte können sich bei den Heimspielen oder per E-Mail (fanbusfahrtenhev@gmail.com) anmelden. Der Kostenpunkt liegt bei 90 Euro inklusive einer Eintrittskarte zum Spiel. Außerdem wird noch ein T-Shirt für 10 Euro angeboten. Sollte nach Bezahlung des Sonderzugs ein Restbetrag überbleiben, soll mit diesem die Jugendabteilung des Vereins unterstützt werden.

Die Mannschaft leistet derzeit ihren Teil, dass die letzten Zweifel an einer Qualifikation für die Playoffs beseitigt werden und siegt in Serie. So auch am vergangenen Wochenende. Beim EC Harzer Falken gewann der Herner EV am Sonntag mit 6:3. Die Entscheidung fiel allerdings erst im letzten Drittel. Trainer Ulrich Egen, der auf Stephan Kreuzmann und Christian Nieberle verzichten musste, war lediglich mit dem mittleren Spielabschnitt nicht ganz zufrieden: "Da schlichen sich einige Konzentrationsschwächen ein, da hat Michel Weidekamp mit einigen tollen Paraden die knappe Führung gehalten.“

Der Herner EV machte von Beginn an Druck und kam bereits in der 4. Spielminute durch Sören Hauptig zum 1:0. Dann aber kamen die Falken besser ins Spiel und drehten es durch Treffer in der 8. und 12. Spielminute. Weitere vier Minuten später nutzte Philipp Kuhnekath ein gutes Zuspiel von Danny Albrecht zum 2:2. Das 3:2 durch Lois Spitzner in der 30. Minute war schmeichelhaft, weil die Gastgeber in dieser Phase überlegen agierten. Im letzten Drittel übernahm dann der Herner EV die Regie und kam durch Treffer von Danny Albrecht (41.), Aaron McLeod (44.) und Philipp Kuhnekath mit einem Schuss ins verwaiste Tor zehn Sekunden vor dem Ende zu einem 6:3. Der dritte Gegentreffer fiel in der 47. Minute zum zwischenzeitlichen 3:5.

Am kommenden Wochenende muss der Herner EV noch einem gegen den EC Harzer Falken antreten. Gespielt wird am Freitag ab 20 Uhr in der Eishalle am Gysenberg. Am Sonntag pausiert die Mannschaft.

Am vergangenen Freitag besiegte der Herner EV den ECC Preussen Berlin mit 8:3. Es war der dritte Sieg im dritten Duell mit der Mannschaft aus der Hauptstadt. Auch in diesem Spiel war Ulrich Egen mit der Leistung im zweiten Drittel nicht zufrieden gewesen. Konnten die Gäste nach einem 0:4 doch auf 3:5 verkürzen. Vor 893 Zuschauern erzielten Snetsinger (13. und 16.), Nieberle (15.), McLeod (26.), Albrecht (39. und 55.), Ackers (46.) und Kuhnekath (50.) die Tore für die Gastgeber.
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