Rabenschwarzer Tag für die Damen der Ruhrpott Baskets Herne, bei den VfL AstroStars Bochum unterliegt das Team nach ganz schwacher Leistung mit 22:70 !!!

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Lisa Niedrig präsentierte sich als einzige RBH-Spielerin über 40 Minuten mit tollem Kampf und vollem Einsatz! (Foto: Dirk Unverferth)
Dienstag, 14.10.2014

Freundschaftsspiel Damen:
VfL AstroStars Bochum – Ruhrpott Baskets Herne 70:22 (38:6)
Viertelergebnisse: 18:2 / 20:4 / 16:5 / 16:11
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
Niedrig (9), Strozyk (4), Schmidt (3), Hlinski (2), Holtkamp (2), Moschner (2), Dach, Franze, Legnar
Freiwurfquote: 29 % (6/21)

Einen ganz bitteren Abend erlebte die Damenmannschaft der Ruhrpott Baskets Herne am letzten Dienstag im FS.-Spiel beim Oberligisten VfL AstroStars Bochum. Am Ende eines ganz schwachen Auftritts stand eine deftige 22:70 Niederlage, bei der die Ruhrpott Baskets allenfalls im letzten Viertel konkurrenzfähig waren.


Mit Lea Günther und Verena Taubenberger fehlten im Team von Trainer Heiko Dittinger zwei wichtige Spielerinnen ganz, und auch Aufbauspielerin Anja Strozyk stand studienbedingt erst ab Mitte des zweiten Viertels zur Verfügung.

Doch das alles darf kein Grund dafür sein, wie sich die Damen der Ruhrpott Baskets Herne bei diesem FS.-Spiel präsentiert haben. Emotionslos, phasenweise fast teilnahmslos ergaben sich die Gäste von Beginn an ihrem Schicksal. Dabei wurden in den ersten Minuten der Partie sogar noch gute Würfe herausgespielt, die aber allesamt das anvisierte Ziel verfehlten.

Schlimmer aber als die schlechte Wurfquote war das katastrophale Umschalten von Angriff auf Verteidigung, immer wieder liefen drei oder vier Gastgeberinnen auf eine einzelne Spielerin der Gäste zu, die in krasser Unterzahl naturgemäß nicht mehr viel ausrichten konnte. Dazu wurde fast jedes eins gegen eins verloren, die Hilfen kamen zu spät oder gar nicht. Bei einem unglaublich hohen Rückstand von 6:38 zur Halbzeitpause hatten die Hernerinnen zudem gerade einmal drei Teamfouls auf ihrem Konto…ein klares Zeichen für fehlendes Engagement in der Verteidigung, Gegenkörbe wurden einfach so hingenommen.

„Die gesamte erste Halbzeit war eine einzige Katastrophe, das war ganz bitter“, analysierte Heiko Dittinger, der in der Halbzeitpause an den Stolz seines Teams appellierte, endlich den Kampf anzunehmen und Gegenwehr zu zeigen.
Lediglich Lisa Niedrig erhielt für den vorbildlichen Kampf und Einsatz schon in der Halbzeitpause ein Sonderlob, aber alleine kann man im Basketball leider nicht viel ausrichten.

In der zweiten Halbzeit gab es dann eine deutliche Leistungssteigerung, auch wenn die Wurfquote aus der Nahdistanz weiter schwach und aus der Mitteldistanz nahezu nicht existent war. Die Verteidigung wirkte jetzt aber deutlich agiler, leider hatten die Gastgeberinnen zu diesem Zeitpunkt bereits soviel Selbstvertrauen getankt, so dass jetzt auch die Würfe aus der Distanz mit schöner Regelmäßigkeit genutzt wurden.

Neben der weiter besten Hernerin Lisa Niedrig konnten jetzt auch Nicole Moschner und Anna-Lena Schmidt einige gute Ansätze zeigen, eine über die gesamten 40 Minuten katastrophale Freiwurfquote von nur 29 Prozent verhinderte aber, dass man zumindest im letzten Viertel die Partie ausgeglichen gestalten konnte.

„Das war das vielleicht schlimmste Spiel meines Lebens, so kann man sich einfach nicht präsentieren, auch dann nicht, wenn wichtige Leistungsträger fehlen, was ja auch in der Saison immer mal vorkommen kann. Ich muss erst einmal einige Nächte über dieses Spiel schlafen…eine Nacht wird da nicht reichen“, war Trainer Heiko Dittinger mehr als enttäuscht über diesen Auftritt seiner Damen.

Und es bleibt nicht viel Zeit die Fehler und die mangelnde Einstellung aufzuarbeiten. Schon nächste Woche Donnerstag steht das nächste Meisterschaftsspiel beim TV Hörde (Donnerstag, 23.10.2014, 20:15 Uhr, TH der Marie-Reinders-Realschule, Hochoenstr. 38, 44263 Dortmund-Hörde) auf dem Programm und nur zwei Tage später geht es dann in der 2. Runde um den WBV-Pokal zum SV Vorwärts Gronau (Samstag, 25.10.2014, 14 Uhr, Sporthalle der Eilermark-Schule, Albrechtstraße 27, 48599 Gronau). In diesen Partien müssen die Ruhrpott Baskets Herne nun eine Reaktion zeigen, um den guten Saisonstart nicht in kürzester Zeit zur Randnotiz zu machen.

Ruhrpott Baskets Herne e.V., Heiko Dittinger, 16.10.2014
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