RBH-Damenteams verlieren jeweils knapp, die U13 weiblich startet mit Kantersieg in die Saison !!!

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Mit 18 Punkten und drei Dreiern zeigte die RBH-Aufbauspielerin Anja Strozyk eine ganz starke Leistung bei den TuS Iserlohn Kangaroos. Am kommenden Sonntag will sie mit ihrem Team vor heimischen Publikum endlich den ersten Oberliga-Sieg unter Dach und Fach bringen. (Foto: Dirk Unverferth)
 
3 Heimspiele stehen am kommenden Sonntag in der heimischen SH Flottmannstraße (Hölkeskampring 2, 44625 Herne) auf dem Programm: 14 Uhr Kreisliga U15 Ruhrpott Baskets Herne - Hertener Löwen, 16 Uhr Oberliga Damen Ruhrpott Baskets Herne - CB Recklinghausen II, 18 Uhr Ruhrpott Baskets Herne II - BC Soest II
Wochenendrückblick 02/Saison 2015-2016

RBH-Damen um die herausragende Anja Strozyk schrammen erneut knapp am ersten Oberliga-Sieg vorbei, 59:66 Niederlage bei den TuS Iserlohn Kangaroos !!!


Samstag, 12.09.2015

Oberliga Damen / 2. Spieltag:
TuS Iserlohn Kangaroos - Ruhrpott Baskets Herne 65:59 (36:30)
Viertelergebnisse: 20:20 / 16:10 / 11:9 / 18:20
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
Strozyk (18, 3 Dreier), Gertz (9), Holtkamp (8), Schmidt (6), Dams (5), L. Franze (4), Günther (4), Niedrig (3, 1 Dreier), Kohn (2)
Freiwurfquote: 81 % (17/21)

Sie spielen auf Augenhöhe mit den Gegnern in der Oberliga, zumindest über weite Phasen der Partien. Aber noch zahlen die Damen der Ruhrpott Baskets Herne Lehrgeld in der neuen Spielklasse, am zweiten Spieltag verpassten sie den 1. Saisonsieg bei den TuS Iserlohn Kangaroos wieder ganz knapp, nach 40 hart umkämpften Minuten stand am Ende eine 59:65 Niederlage zu Buche.

Von der ersten Minute an entwickelte sich ein sehr intensives Oberligaspiel zwischen zwei Teams auf Augenhöhe. Angeführt von der herausragenden Anja Strozyk, die schon im ersten Viertel 10 Punkte erzielte, darunter zwei Dreier, konnten die Hernerinnen das Auftaktviertel komplett ausgeglichen gestalten, mit einem 20:20 ging es in die erste Viertelpause.

Probleme hatten die Hernerinnen gegen einen Gegner, der sein Glück über weite Phasen des Spiels mit einer Zonenverteidigung versuchte, dann aber zu Beginn des 2. Viertels, als die Angriffe der Hernerinnen über 7 lange Minuten nicht mehr erfolgreich abgeschlossen wurden. Aufgrund der eigenen engagierten Verteidigung konnten sich die Gastgeberinnen in dieser Zeit aber auch nur bis auf 30:20 absetzen. Doch mit dem ersten Treffer in diesem Viertel kehrte der Kampfgeist der RBH-Damen eindrucksvoll zurück, innerhalb von nur 3 Minuten konnte man den Rückstand wieder bis auf 33:30 verkürzen. Doch eine Sekunde vor der Halbzeitpause gab es schon den nächsten Nackenschlag, als die Gastgeberinnen von der Mittellinie aus per Dreier zum 36:30 Halbzeitstand trafen.

Doch obwohl man sich während der Halbzeit vornahm gerade zu Beginn des 3. Viertels voll dagegenzuhalten, hatten wieder die Gastgeber den besseren Start in den neuen Spielabschnitt, nach 24 Minuten hatten sie die Führung auf 43:30 ausgebaut. Lisa Niedrig per erfolgreichem Dreier blies dann zur Aufholjagd und nach 3 Minuten, die in einer wahren Defense-Schlacht komplett korblos blieben, konnten die Hernerinnen den Rückstand bis zum Ende des 3. Viertels immerhin auf 47:39 reduzieren.

Im letzten Viertel konnten die RBH-Korbjägerinnen dann die Verteidigung nochmal deutlich intensivieren und Punkt für Punkt konnte der Rückstand reduziert werden, so dass die Partie nach 35 Minuten beim Stand von 56:56 wieder komplett ausgeglichen war. Nach der erfolgreichen Aufholjagd sprach zu diesem Zeitpunkt vieles für die Hernerinnen, doch eine Person bei den Gegnern hatte etwas dagegen das Spiel noch aus den Händen zu geben: Die erfahrene US-Amerikanerin Mariah Brown, deren Mann in der kommenden Saison in der Pro B (2. Bundesliga) für die Herren der Iserlohn Kangaroos spielen wird, erzielte in ihrem ersten Spiel in Deutschland 7 Punkte in Folge und sicherte sich in dieser Phase 4 Ballgewinne, so dass sie die Partie zwischen zwei ausgeglichenen Teams quasi im Alleingang entschied. Die Ruhrpott Baskets kamen zwar in der 39. Minute nochmal bis auf einen Punkt heran (60:59), doch letztlich war gegen Mariah Brown kein Kraut gewachsen, so dass sich die Kangaroos am Ende mit 65:59 durchsetzen konnten.

Trainerin Stefanie Küpick: „Ich bin stolz auf den Charakter dieser Mannschaft und darauf, dass sich das Team zu keinem Zeitpunkt der Partie aufgegeben hat, so wie es auch in der Vorwoche schon der Fall war. Heute sind wir dafür noch nicht belohnt worden, aber ich bin mir sicher, dass wir die Früchte unserer Arbeit schon bald einfahren können. Anja Strozyk hat heute ein überragendes Spiel gemacht und zudem war auch die Wurfquote schon viel besser als in der Vorwoche und die Freiwurfquote mit 81 Prozent diesmal auch völlig in Ordnung. Alle Spielerinnen haben heute gepunktet, es gibt also viele Dinge, die mich für die Zukunft optimistisch stimmen. Es zeigt sich aber auch, dass wir uns Phasen wie heute in den ersten 7 Minuten des 2. Viertels und in den ersten 4 Minuten des 3. Viertels, in denen wir jeweils ohne Punkte geblieben sind, auf diesem Niveau einfach nicht leisten dürfen, das wird in der Oberliga einfach bestraft. Wir konzentrieren uns jetzt komplett auf den kommenden Sonntag, wenn wir gegen CB Recklinghausen im zweiten Heimspiel der Saison den ersten Saisonsieg einfahren wollen.“

CB Recklinghausen II ist am kommenden Wochenende nächster Gegner der RBH-Damen. Am Sonntag, den 20.09.2015 um 16 Uhr in der SH Flottmannstraße (Hölkeskampring 2, 44625 Herne) soll es endlich mit dem ersten Oberligasieg klappen, Zuschauer sind da natürlich herzlich Willkommen.

Der Gegner in der 2. Pokalrunde um den WBV-Pokal steht zwischenzeitlich auch fest, die Losfee hat es dabei nicht sehr gut gemeint, zumindest nicht was die Entfernung zum Spielort angeht. Gegner ist der Bezirksligist Haarener TE in Aachen, in sofern steht am Wochenende 03./04. Oktober (der genaue Spieltermin steht noch nicht fest) wohl ein Tagesausflug für die RBH-Damen an.

Der TVG Kaiserau II bezwingt die RBH-Reserve mit 55:49, die erst 15jährige Kim Franze zeigt ein bärenstarkes Spiel !!!


Samstag, 12.09.2015

Bezirksliga Damen / 2. Spieltag:
TVG Kaiserau II - Ruhrpott Baskets Herne 55:49 (23:19)
Viertelergebnisse: 17:11 / 6:8 / 17:9 / 15:21
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
K. Franze (15), Przybyl (14, 1 Dreier), Wallböhmer (11), Moschner (7), Körner (2), Mücke, Tews
Freiwurfquote: 46 % (14/30)

Am 2. Spieltag unterliegt die RBH-Reserve trotz tollem Kampf beim Meisterschafts-Mitfavoriten TVG Kaiserau mit 49:55. Eine ganz starke Leistung zeigte dabei die erst 15jährige Kim Franze, die 40 Minuten durchspielte, den Ballvortrag sehr gut organisierte und zudem mit 15 Punkten auch im Angriff eine starke Leistung zeigte.

Die Voraussetzungen waren schon alles andere als gut: Fast zeitgleich zum Bezirksligaspiel in Kamen trat die Erstvertretung in Iserlohn an, so dass man nur mit 7 Spielerinnen beim TVG Kaiserau II antreten konnte. Der Zusatz 2. Mannschaft ist nach dem Rückzug der Erstvertretung aus der Landesliga mittlerweile eigentlich unnötig, da es sich aktuell um die einzige Damenmannschaft des TVG Kaiserau handelt, die sich aus Spielerinnen des letztjährigen Landesligateams und des letztjährigen Kreisligateams (das den Aufstieg in die Bezirksliga geschafft hat) zusammensetzt, in sofern ist Kaiserau sicher einer der Favoriten auf den Gewinn der Bezirksligameisterschaft und für den Aufstieg in die Landesliga.

RBH-Trainer Bernd Fuhrmann standen mit Julia Körner, Katrin Mücke und Constanze Przybyl gleich drei Neuzugänge zur Verfügung, die zuletzt für den Herner TC auf Korbjagd gegangen sind. Doch das unbekümmert aufspielende Team, dass nie zuvor in dieser Zusammensetzung gespielt hat, lag schnell mit 6:0 in Führung, was eine frühe Auszeit der Gastgeber zur Folge hatte. Kaiserau stellte sich in der Folgezeit dann besser auf die Herner Systeme ein und kam durch schnelles Umschalten von Defensive auf Offensive immer wieder zu einfachen Punkten. Aufgrund des bisher fehlenden gemeinsamen Trainings gab es auf Herner Seite noch das eine oder andere Problem bei den Hilfen und bei den Rotationen in der Verteidigung. Resultat war eine 17:11 Führung für die Gastgeberinnen nach dem 1. Viertel.

Doch zumindest vom Einsatzwillen her konnte der Trainer seinem Team zu keinem Zeitpunkt der Partie einen Vorwurf machen. Mit tollem Kampf ließ man bis zur Halbzeit nur noch 6 Punkte zu, konnte aber selbst in einem punktearmen zweiten Viertel nur 8 Punkte erzielen, so dass es mit einem Halbzeitstand von 23:19 in die Kabinen ging.

Für das dritte Viertel hatte man sich fest vorgenommen, dem Spiel nochmal eine Wende zu geben, doch den besseren Start hatte Kaiserau und als sich dann auf RBH-Seite auch noch Vanessa Tews verletzte, rückte ein Sieg in immer weitere Ferne, nach 30 Spielminuten lagen die Hernerinnen bereits mit 40:28 zurück.

Doch dann ging nochmal ein Ruck durch die Mannschaft und man kämpfte sich im Schlussabschnitt Punkt für Punkt heran, neben der überragenden Kim Franze sorgten dann auch das starke Trio Nicole Moschner, Constanze Przybyl und Laura Wallböhmer dafür, dass ein Sieg in der 39. Minute nach einem Dreier von Constanze Przybyl beim Stand von 50:46 nochmal in Sichtweite kam. Doch clever brachten die Gastgeberinnen den Sieg dann doch nach Hause, gegen die Hernerinnen, die jetzt aufgrund der kleinen Rotation einfach auch am Ende ihrer Kräfte waren. Mit 55:49 gewann der TVG Kaiserau II am Ende, aber auch gegen dieses starke Team hatte die RBH-Reserve über weite Strecken der Partie mindestens auf Augenhöhe agiert.

„Unzufrieden bin ich eigentlich heute nur mit der Freiwurfquote, da haben wir 16 Versuche vergeben, bei einem so knappen Spiel ist das am Ende natürlich mitentscheidend. Die erst 15jährige Aufbauspielerin Kim Franze musste heute durchspielen, hat klug Regie geführt und avancierte mit 15 Punkten sogar noch zu unserer Topscorerin. Aber auch die Trefferausbeute von Nicole Moschner, Constanze Przybl und Laura Wallböhmer stimmt mich positiv für die nächsten schwierigen Aufgaben“, fasst Trainer Bernd Fuhrmann zusammen.

Am kommenden Sonntag gibt schon der nächste Meisterschaftsfavorit seine Visitenkarte in der SH Flottmannstraße (Hölkeskampring 2, 44625 Herne) ab, wenn die RBH-Reserve um 18 Uhr auf den Tabellenführer BC Soest II trifft, der mit zwei Siegen in die Saison gestartet ist. Allerdings kann man gegen diesen Gegner wieder auf mehr Unterstützung der U20-Spielerinnen der 1. Mannschaft hoffen, weil das Spiel direkt im Anschluss an das Oberliga-Spiel stattfinden wird.

Die weibliche U13 der Ruhrpott Baskets startet mit einem Kantersieg in die Regionalliga-Saison und bezwingt den BC Soest mit 129:14 !!!


Samstag, 12.09.2015

Regionalliga U13 weiblich / 1. Spieltag:
BC Soest - Ruhrpott Baskets Herne 14:129 (6:73)
Viertelergebnisse: 5:51 / 1:22 / 4:22 / 4:34
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
Lorke (30), Wüllrich (20), Hader (19), Huyeng (19), Sentürk (14), Unverhau (14), Lange (9), Can (2), Dettki (2)
Freiwurfquote: 44 % (7/16)

Mit einem Paukenschlag in Form eines 129:14 Erfolg beim BC Soest ist die weibliche U13 der Ruhrpott Baskets Herne in die Regionalliga-Saison 2015/2016 gestartet.


Gegen die nur mit 6 Spielerinnen angetretenen Gastgeberinnen waren die Hernerinnen über die gesamten 40 Minuten das in allen Belangen deutlich überlegene Team, schon nach 5 Minuten war die Partie beim Stande von 35:0 für die RBH-Girls längst entschieden. Die folgenden 35 Minuten wurde dann auf die zuvor bestens funktionierende Ganzfeldpresse verzichtet und erst ab der Mittellinie verteidigt. Das Zusammenspiel im Angriff stand im weiteren Spielverlauf absolut im Focus, es sollte so wenig wie möglich gedribbelt und soviel wie möglich gepasst werden. Dies klappte dann vor allem im letzten Viertel richtig gut: Beleg dafür ist die tolle Punktverteilung, alle 9 Spielerinnen konnten punkten, gleich 6 RBH-Korbjägerinnen sogar zweistellig.

„Wir haben unsere Ambitionen in dieser Liga eindrucksvoll angemeldet, allerdings gegen einen sehr jungen Gegner, der kaum echte U13-Spielerinnen in seinen Reihen hatte, deshalb darf man diesen Sieg nicht überbewerten. Wir hoffen schon, dass der ein oder andere Ligakonkurrent uns deutlich mehr fordert, brauchen uns aber wahrscheinlich vor niemanden verstecken. Wir wollen in dieser Liga ganz oben mitspielen! Bemerkenswert sind sicher die 14 Punkte von Rabia Sentürk im ersten Meisterschaftsspiel in ihrem Leben. Wir haben aber auch noch viele Dinge gesehen, an denen wir in den zwei Wochen bis zum nächsten Spiel arbeiten müssen und werden“, waren die Trainer Nicole Moschner und Heiko Dittinger mit dem 1. Saisonspiel ihrer Mädchen durchaus zufrieden.

Nach dem Rückzug des BSV Wulfen aus der U13-Regionalliga steht das 2. Meisterschaftsspiel für die RBH-Korbjägerinnen jetzt erst am Sonntag, den 27. September 2015 um 12 Uhr an, dann wollen die Hernerinnen auch den 2. Sieg einfahren.

Ruhrpott Baskets Herne e.V., Heiko Dittinger, 14.09.2015
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