RBH Oberliga-Damen schlagen den Tabellenvierten ASC 09 Dortmund mit 61:51, an einem fast perfekten Wochenende gibt es 5 Siege in 6 Spielen für die Ruhrpott Baskets Herne !!!

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Laura Dams und die Oberliga-Damen der Ruhrpott Baskets Herne haben es endlich geschafft: Gegen den ASC 09 Dortmund gelang ein aufgrund einer starken Teamleistung verdienter 61:51 Erfolg gegen ein Team aus der oberen Tabellenhälfte! (Foto: Simon Günther)
 
Zwei Siege erkämpfte Kim Huyeng am Wochenende mit ihren Teamkameradinnen der weiblichen U18 und weiblichen U16. Dabei schlug die weibliche U18 den bisherigen Tabellendritten RC Borken-Hoxfeld und rückte dadurch selbst um 2 Plätze auf den 3. Tabellenplatz vor. (Foto: Simon Günther)
 
Für eine absolute Überraschung sorgte die weibliche U14 der Ruhrpott Baskets Herne, die als Tabellenelfter den Tabellenfünften BSV Wulfen sensationell mit 61:47 schlagen konnte. Lara Markowski konnte sich nach der Partie mit ihren Mannschaftskameradinnen über diesen Sieg freuen. (Foto: Simon Günther)
Wochenendrückblick 18 / Saison 2017-2018

Geschafft: Die RBH Oberliga-Damen schlagen endlich ein Team aus der oberen Tabellenhälfte, toller 61:51 Sieg über den Tabellenvierten ASC 09 Dortmund !!!

Samstag, 17.02.2018

Oberliga Damen / 17. Spieltag:
Ruhrpott Baskets Herne – ASC 09 Dortmund 61:51 (32:28)
Viertelergebnisse: 14:12 / 18:16 / 17:11 / 12:12
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
Strozyk (16, 3 Dreier), Gertz (14), Ambrus (9), Holtkamp (8), Dams (6), Niedrig (4, 1 Dreier), Günther (2), Schmidt (2), Franze
Freiwurfquote 41 % (7/17)

Nach 2 knappen Niederlagen gegen den Tabellendritten und Tabellenfünften der Liga gelang den Oberliga-Damen der Ruhrpott Baskets Herne am letzten Samstag endlich der lang ersehnte Sieg gegen ein Team aus der oberen Tabellenhälfte. Der Tabellenvierte ASC 09 Dortmund wurde dank einer starken Teamleistung völlig verdient mit 61:51 geschlagen!

Nach dem spielfreien Karnevalswochenende mussten die Oberliga-Damen der Ruhrpott Baskets Herne gegen den favorisierten Tabellenvierten des ASC 09 Dortmund antreten. Trotz, oder eher gerade wegen, der ärgerlichen Niederlage in Soest wollte man an diesem Samstagabend unbedingt das Spielfeld als Sieger verlassen.
Mit der Starting-Five Andrea Ambrus, Laura Dams, Franziska Gertz, Lea Günther und Anna-Lena Schmidt ging man in die Partie, agierte aber leider ein wenig zu unbekümmert und ließ immer wieder die Mitte zum Korb frei, so dass sich die Helpside nur noch durch Fouls zu helfen wusste. Somit schenkte man den Dortmunderinnen bis zur 5. Minute sechs Freiwürfe in Folge. Dortmund wusste das Geschenk anzunehmen und verwandelte 5 der 6 Freiwürfe. RBH-Trainer Michael Hader hatte damit genug gesehen und nahm eine frühe Auszeit. Nach dieser Auszeit lief es dann auch etwas besser und Herne konnte den 3:7 Rückstand bis zum Viertelende in eine 14:12 Führung umwandeln.
Ab der 12. Spielminute (14:16) war Herne dann endlich auf Betriebstemperatur und schaffte es durch eine jetzt wirklich gute Teamdefense den Gegner weitestgehend vom eigenen Korb fernzuhalten. Dieser suchte sein Heil in Distanzwürfen, hatte in dieser Phase jedoch nicht das nötige Schussglück. Herne sammelte fleißig die Defensivrebounds ein und konnte durch schnelles Umschaltspiel immer wieder leichte Punkte verbuchen. In dieser Phase versuchte Dortmund die Herner durch wechselnde Verteidigungsvarianten aus dem Spielkonzept zu bringen. Herne zeigte sich hierdurch jedoch völlig unbeeindruckt und hatte immer die richtige Antwort parat und konnte sich eigene Korbabschlüsse erarbeiten. Einzig die Trefferquote hätte zu diesem Zeitpunkt höher ausfallen müssen. Trotzdem konnte auch dieses Viertel mit 18:16 gewonnen werden, so dass es mit einer 32:28 Führung zur Halbzeitansprache in die Kabine ging.
Taktisch musste in der Halbzeit nicht viel besprochen werden. Man nahm sich vor in der Defense nicht nachzulassen und bei den Korbabschlüssen fokussiert zu bleiben. Alles andere würde sich dann automatisch einstellen. Zwar erzielten die Gäste die ersten 3 Punkte nach dem Seitenwechsel (32:31 für RBH, 22. Minute), doch dann drehten die Ruhrpott Ladies auf beiden Seiten des Feldes auf. Es wurde verbissen um jeden Ball gefightet und die sich bietenden Chancen hochprozentig genutzt. Zu diesem Zeitpunkt schien es, als wenn den Dortmunderinnen ein wenig die Luft ausgehen würde und Herne immer in der Lage ist, noch eine Schüppe draufzulegen. In diesem Viertel wurde der Grundstein zum Sieg gelegt, da man sich bis zum Viertelende auf zehn Punkte (49:39) absetzen konnte.
Im letzten Viertel machte Herner Damen dort weiter wo sie aufgehört haben, ließen weiter nur wenig zu, so dass nach 34 Spielminuten immer noch eine 12-Punkte-Führung zu Buche stand (53:41). Mit dem sicheren Sieg vor Augen – und zugleich den beiden knappen Niederlagen im Gedächtnis - bekamen alle Herner Damen es plötzlich ein wenig mit den Nerven zu tun und konzentrierten sich vielleicht ein wenig zu sehr darauf keinen Fehler zu machen. Die Fehlerquote wurde auch bei nahezu Null gehalten, jedoch vergaß man dabei den Ball in Richtung Korb zu bewegen und noch für ein paar eigene Punkte zu sorgen. Infolgedessen schob Dortmund sich noch einmal bis auf 6 Punkte heran (55:49, 38. Minute). Nach einer Auszeit und beruhigenden Worten fokussierten sich die Damen noch einmal und brachten den Sieg durch Treffer von Katharina Holtkamp (2) und Franziska Gertz letztlich souverän mit 61:51 nach Hause.
RBH-Coach Michael Hader: „Dieser Sieg heute war für mein Team immens wichtig. Wir brauchten einfach mal wieder dieses Gefühl auch enge Spiele gewinnen zu können. Wenn das heute wieder nicht geklappt hätte, wäre dies sicherlich nicht förderlich für unser Selbstvertrauen gewesen. Wir wussten im Vorfeld des Spiels, dass wir heute nur gewinnen werden, wenn mir mit Leidenschaft und möglichst wenig „Unforced Errors“ zu Werke gehen werden. Genau das haben wir so umgesetzt und uns endlich auch für eine engagierte Leistung belohnt. In erster Linie freue ich mich natürlich für die Mädels die auch nach den ärgerlichen hauchdünnen Niederlagen in Hörde und in Soest nicht den Kopf hängen gelassen und positiv nach vorne geschaut haben. Wir müssen jetzt fokussiert bleiben und diesen Schwung beim nächsten Auswärtsspiel in Iserlohn mitnehmen. Iserlohn hat am letzten Wochenende mit einem deutlichen 14-Punkte-Sieg gegen den BC Soest eindrucksvoll für eine Überraschung gesorgt. Wir sind also gewarnt und werden dieses Spiel ganz sicher nicht auf die leichte Schulter nehmen!“

RBH-Reserve bezwingt den LTV Lippstadt glanzlos mit 38:18 !!!

Samstag, 17.02.2018

Bezirksliga Damen / 17. Spieltag:
Ruhrpott Baskets Herne 2 – LTV Lippstadt 38:18 (23:10)
Viertelergebnisse: 12:8 / 11:2 / 10:6 / 5:2
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
C. Przybyl (16), Tews (10), Legnar (7), Mücke (4), Hader (1), Hauke, Moschner, Schulte Pelkum
Freiwurfquote: 18 % (2/11)

Die Ruhrpott Baskets Herne bezwingen in einem schwachen Bezirksligaspiel den LTV Lippstadt mit 38:18.

Gewonnen! Das ist aber dann auch fast schon das einzig Positive, was es vom Spiel der 2. Damen zu berichten gibt.
Na ja, vielleicht ist das etwas übertrieben, schließlich stand die Defense über 40 Minuten wirklich sicher und war sehr variabel, von Manndeckung über eine Pressverteidigung bis zur Zonen-Verteidigung war alles dabei und klappte auch ordentlich.
Leider gab es aber offensiv nicht viel Gutes zu bestaunen. Was die Herner Damen auch versuchten, der Ball wollte einfach nicht in den gegnerischen Korb fallen, zudem bewegte man sich und den Ball einfach zu wenig.
Betreuerin Regina Sobolewski: „Das war heute wirklich nicht schön anzuschauen, aber solche Spiele muss man auch spielen und erstmal gewinnen. Bereits am Freitag haben wir nun die Möglichkeit zu zeigen, dass auch offensiv auf jeden Fall mehr in unserem Team steckt.“


Weibliche U18 der Ruhrpott Baskets Herne gewinnt mit 55:39 gegen den bisherigen Tabellendritten RC Borken-Hoxfeld, unglaubliche Freiwurfquote von 91 % und starke Reboundarbeit führt zum verdienten Sieg !!!

Samstag 17.02.2018

Oberliga U18w / 14. Spieltag:
Ruhrpott Baskets Herne – RC Borken-Hoxfeld 55:39 (28:18)
Viertelergebnisse: 15:10 / 13:8 / 12:9 / 15:12
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
Li. Hader (13), La. Hader (9), Roesler (9), Huyeng (6), Lorke (6), Mutz (6), L. Belataris (2), Helling (2), Wagner (2), Unverhau
Freiwurfquote: 91 % (10/11)

Die weibliche U18 der Ruhrpott Baskets Herne nutzt die sich durch die Abwesenheit einer wichtigen Leistungsträgerin bietende Siegchance und schlägt den bisherigen Tabellendritten RC Borken-Hoxfeld mit 55:39.

Die Gäste traten ohne ihre absolute Leistungsträgerin Lena Schulz an, die Marschroute lautete dies auszunutzen und ungeachtet der Tabellensituation einen Sieg einzufahren. Es entwickelte sich von Beginn an eine zähe Partie. Zwar verteidigten die Hernerinnen recht ordentlich, doch gegen die Zonenverteidigung der Gäste fand man in der Startphase der Partie zu selten die richtigen Lösungen.
Die ersten 7 Minuten waren komplett ausgeglichen (10:10), dann sorgte eine 5:0 Serie der Hernerinnen durch ein Drei-Punkt-Spiel von Mia Roesler und einen Treffer von Lina Hader für eine 15:10 Führung nach dem 1. Viertel. Dieser Vorsprung wurde dann im 2. Viertel bis auf 28:18 ausgebaut.
Und auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild der Partie nicht wirklich. Egal was die Gäste versuchten um den Rückstand aufzuholen, die RBH-Korbjägerinnen hatten die richtigen Antworten parat, kontrollierten durch gute Reboundarbeit souverän das eigene Brett und fanden nun auch immer wieder Lösungen gegen die Zonenverteidigung der Gäste. Zudem präsentierten sich die Herner Mädchen zur Freude ihrer Trainer an diesem Tag nahezu traumwandlerisch sicher von der Freiwurflinie aus, sie trafen unglaubliche 91 % (10 von 11).
Mit einer 40:27 Führung ging es in den Schlussabschnitt, in dem dann die beste Phase der Hernerinnen folgen sollte. Für eine 11:2 Serie sorgte neben Lina Hader (mit ihren sicheren Würfen eine echte Waffe gegen die gegnerische Zonenverteidigung) auch Anna Lorke, die nach langer Verletzungspause endlich wieder mitwirken konnte. Beim Stand von 51:29 war die Partie natürlich schon längst entschieden, trotzdem war es ärgerlich, dass man am Ende der Partie dann noch eine 4:10 Serie kassierte, die aber am verdienten 55:39 Erfolg der Hernerinnen nichts mehr ändern sollte. Durch diesen Erfolg klettert man in der Tabelle von Platz 5 auf Platz 3, was für die blutjunge weibliche U18 der Ruhrpott Baskets Herne erst einmal eine sehr schöne Momentaufnahme ist.
RBH-Trainer Heiko Dittinger: „Es war sicher nicht alles toll in diesem Spiel. Aber unsere Mädchen haben die bisher beste Reboundarbeit in dieser Saison abgeliefert und an eine Freiwurfquote von 91 % im Jugendbereich können wir uns in all den Jahren beim besten Willen nicht erinnern…aber wir könnten uns daran gerne gewöhnen!“

20 gute Minuten reichen der weiblichen U16 der Ruhrpott Baskets Herne zu einem deutlichen 103:39 Erfolg beim BC Leopoldshöhe, Jette Rath zeigt eine starke Leistung !!!

Sonntag 18.02.2018

Oberliga U16w / 14. Spieltag:
BC Leopoldshöhe – Ruhrpott Baskets Herne 39:103 (20:38)
Viertelergebnisse: 14:16 / 6:22 / 4:39 / 15:26
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
Rath (26), Helling (15), Huyeng (13), Wagner (12), Li. Hader (11), Lorke (10), Dettki (6), Mutz (6), Roesler (4)
Freiwurfquote: 50 % (11/22)

Trotz des deutlichen 103:39 Sieges beim Tabellenletzten BC Leopoldshöhe war das RBH-Trainerduo Nicole Moschner-Dittinger und Heiko Dittinger mit der Leistung ihrer Schützlinge nur teilweise zufrieden. Nur streckenweise brachten die Hernerinnen die gewünschte Intensität in der Verteidigung auf das Feld, vor allem mit der Team-Verteidigung haderten die Trainer über weite Strecken der Partie.

Ob die lange Anreise nach Ostwestfalen der Grund dafür war, oder die vermeintlich einfache Aufgabe gegen den Tabellenletzten bleibt letztlich Spekulation. Fakt hingegen war es, dass die Hernerinnen überaus pomadig und nachlässig in die Partie starteten, so dass nach 6 Minuten lediglich eine 6:4 Führung für die Ruhrpott Baskets zu Buche stand. Zwar sah es dann kurzfristig einmal so aus, als könnten die Hernerinnen ihre wirkliche Leistungsfähigkeit abrufen (16:4, 9. Minute), doch spätestens nach einem 10:0 (!) Lauf der Gastgeberinnen zum 14:16 fragten sich wohl nicht wenige Zuschauer in der Halle welches Team denn da Tabellenführer und welches Team Tabellenletzter ist. In der Viertelpause gab es Gesprächsbedarf an der RBH-Mannschaftsbank und im 2. Viertel agierten die Hernerinnen dann schon deutlich druckvoller in der Verteidigung, so dass die Gastgeberinnen schon beim Ballvortrag große Probleme hatten. Leider ließ man in der Offensive immer noch zu viele einfache Chancen aus, es gab viel zu viele Ballverluste und auch beim Defensiv-Rebound arbeitete man längst nicht so konsequent wie beim U18-Spiel am Vortag. Bis zur 16. Minute blieben die tapfer kämpfenden BCL-Mädchen in Schlagdistanz (27:20 für RBH), doch dann konnte man sich durch eine 11:0 Serie bis zur Halbzeitpause immerhin eine 38:20 Führung erarbeiten, danach hatte es nach den ersten 16 Minuten ja noch ganz und gar nicht ausgesehen.
Nach dem Seitenwechsel folgte ein Viertel, in dem dann das gesamte Team wie aus einem Guss agierte: Man ließ dem Gegner kaum noch die Luft zum Atmen, kam durch eine unglaublich intensive Verteidigung immer wieder zu Ballgewinnen, schloss jetzt so gut wie jeden Fast-Break durch schönes und schnelles Passspiel erfolgreich ab und plötzlich fanden selbst Mitteldistanzwürfe traumwandlerisch sicher das gewünschte Ziel. Resultat dieser 10 Minuten war ein unglaubliches 39:4 (!), jetzt hatte man (endlich) gezeigt, warum man zurecht als ungeschlagener Tabellenführer an der Tabellenspitze steht, mit einer 77:24 Führung ging es in den Schlussabschnitt.
Bis zur 36. Minute hielt die RBH-Herrlichkeit dann noch an, man erhöhte die Führung bis auf 95:26, bevor man vor allem die Verteidigung praktisch völlig einstellte. Es wurde nachlässig im 1-gegen-1 agiert, auf jegliche Hilfen verzichtete man jetzt fast vollständig, die letzten 4 Spielminuten gingen folgerichtig dann auch mit 13:8 an die nie aufsteckenden Gastgeberinnen.
Dies änderte natürlich nichts mehr am deutlichen 103:39 Erfolg, bei dem Hannah Wagner den Kuchenkorb erzielte, aber man ging letztlich mit einem schlechten Gefühl aus der Partie.
RBH-Trainer Heiko Dittinger: „Wir haben von der 16. bis zur 36. Minute eine wirklich herausragende Topleistung abgeliefert, waren davor und danach aber ganz schwach, da werden wir sicher noch drüber reden müssen. Erfreut sind wir heute aber über die tolle Punktverteilung, alle 9 Spielerinnen haben mindestens 4 Punkte erzielt und gleich 6 Spielerinnen konnten sogar zweistellig punkten. Und ein Sonderlob gibt es noch für Jette Rath für ihre überragende Intensität auf dem Spielfeld, sie geht immer mit 100 % Einsatz zur Sache und das als mit Abstand jüngste Spielerin des Teams, das gibt der Mannschaft wirklich sehr viel und da darf sich gerne auch jede andere Spielerin eine Scheibe von Abschneiden!“

Sensationssieg für die weibliche U14 der Ruhrpott Baskets Herne, der Tabellenfünfte BSV Wulfen wird mit 61:47 bezwungen !!!

Samstag, 03.02.2018

Oberliga U14w / 14. Spieltag
Ruhrpott Baskets Herne – BSV Wulfen 61:47 (29:22)
Viertelergebnisse: 16:10 / 13:12 / 13:10 / 19:15
Mannschaftsaufstellung und Punkteverteilung:
Thüring (19), Rath (16), Schulte Pelkum (15), S. Belataris (4), A. Belataris (3), Markowski (2), Schwalm (2), Eden
Freiwurfquote: 33 % (5/15)

Für einen absoluten Paukenschlag sorgte die weibliche U14 der Ruhrpott Baskets Herne in der Partie gegen den bisherigen Tabellenfünften BSV Wulfen: Mit 61:47 setzten sich die Hernerinnen gegen den haushohen Favoriten durch, gegen den es beim Hinspiel noch eine 22:88 Niederlage gegeben hatte.

Die weibliche U14 der Ruhrpott Baskets, die heute personell für ihre Verhältnisse mit 8 Spielerinnen regelrecht aus dem Vollen schöpfen konnten, haben heute einen klassischen Start-Ziel-Sieg einfahren können. Bereits von Beginn an zeigte sich, dass gegen die nur zu sechst angetretenen Mädchen des BSV Wulfen ein Sieg möglich ist. So starteten die RBH-Mädels mit einem starken 8:0 (4. Minute) in die Partie, ehe die Gegnerinnen ihrerseits die ersten Punkte einfahren konnten und danach immer besser ins Spiel fanden. Gerade die beiden größten Spielerinnen machten den Hernerinnen Probleme unter den Körben, da dort zu viele Rebounds liegengelassen wurden und in der Offensive viel zu oft gegen die Hände der Verteidigerinnen geworfen wurde. Trotzdem ließ sich bis zur Halbzeit ein Vorsprung von sieben Punkten herausarbeiten (29:22). Dieser konnte dann erfreulicherweise auch bis zum Spielende beibehalten und ganz am Ende sogar noch etwas ausgebaut werden, jedoch ließen die Hernerinnen vorne noch viel zu viele einfache Chancen aus, so dass der Sieg eigentlich noch deutlicher hätte ausfallen können.
"Wir haben heute erneut Fortschritte gezeigt und verdientermaßen den Sieg geholt. Mit Unterstützung von Jette Rath, die heute ihr erstes Spiel in unserer U14 gemacht hat, haben wir in der Offensive eine Spielerin dazugewonnen, die in der Lage ist das Spiel sehr gut zu lesen und das Tempo zu kontrollieren, in der Defensive aber auch durch eine hohe Intensität und einige daraus resultierende Ballgewinne aufgefallen ist. Aber auch alle anderen Mädchen haben zu diesem Sieg beigetragen, egal ob auf oder neben dem Feld, so dass wir sicherlich positiv in die Zukunft gucken können. Wir haben aber auch gesehen woran wir noch arbeiten müssen und hoffen, dass uns in den nächsten Spielen noch mehr einfache Fast-Breaks gelingen", so RBH-Trainerin Lea Franze nach dem Spiel.

Erst im letzten Viertel schwanden die Kräfte, 49:63 Niederlage beim Tabellendritten TV Datteln für die weibliche U12 !!!

Samstag, 17.02.2018

Oberliga U12w / 10. Spieltag:
TV Datteln – Ruhrpott Baskets Herne 63:49 (26:28)
Viertelergebnisse: 12:14 / 14:14 / 19:13 / 18:8
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
Grunwald (36, 2 Dreier), Klaus (9), Göricke (4), Baierl, Göttker, Hoefener, Pönitzsch
Freiwurfquote: 20% (1/5)

30 Minuten konnte man die Partie beim Tabellendritten TV Datteln auf Augenhöhe bestreiten, bevor am Ende der Partie die Kraft nachließ, so dass sich die Heimmannschaft dann doch noch mit 63:49 durchsetzen konnte.

Die jungen Hernerinnen mussten aufgrund von Krankheit auf gleich zwei Starting-Five-Spielerinnen verzichten und zudem auch noch studienbedingt ohne Trainerin Barbara Bronder zu der Partie beim Tabellendritten TV Datteln antreten. Hatte man das Hinspiel noch mit 36:67 recht hoch verloren, so nahm man sich dieses Mal vor, das Spiel möglichst enger zu gestalten.
Die Gäste starteten auch gleich gut in die Partie und konnten durch eine über die gesamte Spieldauer starke July Grundwald direkt mit 10:2 in Führung gehen (5. Minute). Datteln schien zunächst überrascht über die starke Gegenwehr der Gäste, fand dann aber durch eine Umstellung in der Defensive immer besser in die Partie. Bis zur Halbzeitpause entwickelte sich eine spannende Partie auf Augenhöhe, bei der die RBH-Girls zur Halbzeitpause beim Gang in die Kabine noch knapp die Nase vorne hatten (28:26).
Nach der Halbzeitpause steigerten die Gastgeberinnen dann weiter ihre Wurfquote, während der Ball auf der Seite der RBH-Mädels sein Ziel nicht mehr so oft finden wollte und zu viele gute Chancen für einen Korbleger ausgelassen wurden. Trotzdem lag man auch nach 30 Minuten nur äußerst knapp mit 41:45 im Hintertreffen.
Im letzten Viertel machte sich dann wie befürchtet der kleine Kader von nur 7 Spielerinnen bemerkbar und die Kräfte schwanden immer mehr, wodurch sich die Dattelnerinnen zum Schluss dann doch noch deutlicher absetzen konnten. Die Niederlage fiel mit 49:63 aber deutlich knapper aus als noch im Hinspiel, das man noch mit 31 Punkten Differenz verloren hatte.
Ersatz-Coach Yannick Foschi (dem wir herzlich danken) sagte anschließend zum Spiel: „Die Mädels haben heute trotz der nicht optimalen Umstände eine tolle Leistung gezeigt! Vor allem die jungen Mädels (die eigentlich noch der u10-Altersklasse angehören) haben super gekämpft und sich gut gegen die Gegner durchgesetzt. Am Ende hat dann leider die Mannschaft mit den besseren Wechselmöglichkeiten gewonnen. Wären wir vollzählig gewesen, hätten wir wirklich gute Chancen auf einen Sieg gehabt, aber auch so war es eine deutliche Steigerung zu der hohen Niederlage aus dem Hinspiel.“

Ruhrpott Baskets Herne e.V., Heiko Dittinger, 19.02.2018
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