Rock‘n‘Roll ist nicht(?) tot

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David Bowie tot, Lemmy von Motörhead tot und die Plattenfirmen siechen dahin. „Rock‘n‘Roll is dead“ sang Lenny Kravitz vor mehr als zwei Jahrzehnten über ein chromatisches Gitarrenriff und sprach damit prophetische Worte.

Das passt auf mein Musikerleben: Die E-Gitarren verstauben in den Koffern, der Bass wird abends mal für fünf Minuten zur Entspannung in die Hand genommen, für die Musik im Haus sorgt allein der Filius, wenn er mit Löffeln auf Töpfe drischt. Das klingt mit sehr viel Fantasie ein bisschen wie die Einstürzenden Neubauten.

Über zu Grabe getragene Rockstar-Träume schrieb Frank Goosen einst den Roman „So viel Zeit“. Die Protagonisten um die 40 habe ich damals – vor fast zehn Jahren – belächelt. Nun könnte ich selbst eine Figur aus diesem Buch sein und blicke fast mit ein bisschen Neid auf die Zielgruppe für ein Projekt von Musikschule und Verein ID55 (siehe rechts): Für diesen Rock‘n‘Roll bin ich tatsächlich noch viel zu jung.
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